Entlaufenden Hund gefunden - wie am besten vorgehen

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    Hoffentlich lässt der Besitzer sie nicht gleich wieder ohne Leine und ohne Marke und ohne Chip und ohne sicheres Halsband durch Berlin laufen. Aber man weiß natürlich nicht, wie die Umstände gewesen sind, dass sie weggelaufen ist.

    Da das Auslösen des Hundes im Tierheim kostenpflichtig ist, hat es meist eine erziehende Wirkung.

  • Hoffentlich lässt der Besitzer sie nicht gleich wieder ohne Leine und ohne Marke und ohne Chip und ohne sicheres Halsband durch Berlin laufen. Aber man weiß natürlich nicht, wie die Umstände gewesen sind, dass sie weggelaufen ist.

    Da das Auslösen des Hundes im Tierheim kostenpflichtig ist, hat es meist eine erziehende Wirkung.

    Die Kleine blieb solange auf der Polizeiwache, bis ihr Besitzer sie von dort abholte. Sie ist also nicht ins Tierheim gekommen.

  • Ich kontaktier bei sowas zuallererst unsere inoffizielle Tierschutzbeauftragte - eine gute Freundin von mir, die sehr aktiv im (Wild)Tierschutz ist, gefühlt alle Hunde im Ort kennt und auch bei Tote Hunde e. V. mitarbeitet usw.

    Die kann den Hund dann meist zuordnen und informiert dann den Halter. Wenn der Hund völlig unbekannt oder der Halter nicht erreichbar ist, kommt der Hund halt zum Tierheim bzw. zur Polizei und die kümmern sich um alles weitere.

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  • Hier in der CH müssen alle Hunde gechippt sein und registriert in einer staatlichen Datenbank.


    Ich hab den Husky damals und TH gebracht. Die haben den Chip ausgelesen und anschliessend die Besitzer die in der Datenbank waren kontaktiet.

    Da der Spass den Hund aus dem TH abzuholen 250 CHF kostet ( die hätten mir auch meine Auslagen Zahlen müssen, wie verdecktes Auto oder so) war das ne erzieherische Massnahme, der Hund lief nämlich nicht zum ersten Mal ohne Besitzer Gassi :pfeif:. Ich hatte ihn auch bei der Polizei abgeben können, die haben hier wohl auch Chiplesegeräte und sowieso Zugriff auf die Datenbank.

  • Ich ruf hier auch immer bei der Polizei an, wenn ich nen Hund finde, und gebe Bescheid, daß er hier abgeholt werden kann.

    Ob meine Hunde das prickelnd finden oder nicht, interessiert mich dabei gad mal so überhaupt net. Der Fundhund hat sein Zuhause verloren, wenn ich den abgebe, nächtigt er mutterseelenalleine in nem wildfremden Zwinger, der am Bahnhof steht - da ist das Unbehagen meiner armen Hundchen, so im warmen Zuhause in meinem Bett erdulden zu müssen, daß irgendwo ein Fremdhund rumliegt in der Bude, der sie nix angeht, ja wohl das geringere Übel...


    Bisher war es aber meist so, daß noch am selben Tag wer bei der Polizei angerufen hatte, der seinen Hund vermißte, und die dann meine Nummer weitergegeben hatten, sodaß der Hund gleich abgeholt werden konnte, war vlt. ne Stunde bei mir. Das Kaff ist ja auch klein, da springt man kurz vorbei und holt den Hund ab und gut is *gg


    Die Polizeit versucht aber auch, den ortsansässigen Tierarzt zu erreichen (der Privatleuten am Wochenende nicht aufmacht..... Könnt ja n Notfall sein... *grrr), der guckt nach nem Chip und liest, wenn ein Solcher da ist, aus, wem das Tier gehört oder guckt nach einer Tätowierung. So kann die Polizei dann auch bei/über Tasso Bescheid geben, wo der Hund jetzt ist.


    Wenn sich dann niemand meldet, wird der Hund am nächsten Werktag zum Tierheim im Nachbarkaff gefahren, wenn dort halt wieder wer da ist, der ihn entgegennimmt.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Gechipt werden müssen hier glaub nur "Kampf"hunde bzw. 60/40-Hunde in manchen Städten.


    Ansonsten: glaub, VDH-Züchter haben auch die Pflicht - aber nur vom Verein aus, d.h. nicht gesetzlich vorgeschrieben.... Gäbe halt wahrscheinlich interne Sanktionen, wenns einer net macht, schätz ich mal.


    Achja - und für Reisen braucht man glaub ich nen Chip, weil der Impfpaß sonst nicht eindeutig dem Tier zuzuordnen ist, oder?

  • Ich hab auch schon ein paar eingesammelt und geh damit zuerst zu meiner TÄ.

    Die liest den Chip aus und man kann Tasso informieren.

    Eine schwarze Schäferhündin hatte keinen Chip, die haben wir dann ins Tierheim 20km weiter gebracht.

    Sollte ich meine TÄ in einem solchen Fall nicht erreichen, wäre das Tierheim auch gleich meine zweite Anlaufstelle.

    Die können die Chips auch auslesen.


    Bei Tasso kann man seine eigene Telefonnummer hinterlassen, wenn man einen Hund gefunden hat.

    Die Nummer des Besitzers kriegt man aus Datenschutzgründen nicht.

    Bisher haben die Besitzer aber immer recht schnell zurückgerufen.

  • Apropo Polizei :


    Ich hab einmal nen Hund am Bahnhof aufgegabelt ( ohne Leine, nur ein Leuchtie um, Besitzer mit Fahrrad in den Zug rein und Hund zu langsam).

    Die sah aus wie eine Mischung aus Staff und Rotti oä ( am Ende laut Besitzer Rotti x DSH), und hätte ich sie nicht geschnappt, wäre sie aufs Gleis und dem Zug hinterher...


    Ich bin erstmal in eine Wohnung ( jemand aus meiner Familie lebte in dem Ort) um ein Handy zu nutzen. Dort haben wir dann gesehen dass eine Telefonnummer auf dem Leuchthalsband stand, und konnten so den Besitzer verständigen.


    Was das jetzt mit der Polizei zu tun hat?

    Der Besitzer hat den Hund nicht als vermisst gemeldet, sondern als gestohlen!

    Ich will ehrlich gesagt nicht wissen was mir das für Probleme eingebrockt hätte, hätten wir die Polizei anrufen müssen und ich dann eine drauf bekommen wegen Diebstahl...



    Ich schreib das einfach mal, weil das hier ein öffentlicher Raum ist :

    Bitte bitte niemals auf diese doofe Idee kommen nen entlaufenen Hund als gestohlen zu melden!

    Und im Hinterkopf behalten dass es Halter gibt die das tun!



    Ich kann mir nur vorstellen dass es daran lag, dass er keine drauf bekommen wollte ( Liste-ähnlicher, bzw großer und bulliger Hund, kein vernünftiges Halsband um, keine Leine, so am Bahnhof verloren, möglicherweise einen Unfall riskiert... Wäre für den Halter echt nicht so gut gewesen).



    Andernfalls bekommt man gern mal über den berühmt berüchtigten "Busch Funk" etwas raus.

    Leute fragen, ob sie den Hund schonmal gesehen haben oder zufällig den Halter kennen...

    Social Media nutzen...


    Mit Tierheimen war übrigens meine bisherige Erfahrung dass sie sich entweder nicht zuständig fühlten oder nicht erreichbar waren...

    Kann natürlich rein örtlich begrenzt gewesen sein.


    Und was es je nach Stadt/Ort evtl auch noch gibt, ist eine mobile Tiernothilfe.

    Die wissen ebenfalls evtl nen Rat, oder haben ein Chip-Lese Gerät mit ( und können den Hund zur Not wo unter bringen).



    Hier war die Lösung bisher Halsband, Menschen in der Umgebung fragen und Vermissten Gruppen auf Facebook.

  • Du bekommst doch „keinen drauf“ wenn du die Polizei anrufst. Wie oft gibt man Geldbörsen etc. ab die ebenfalls als gestohlen gemeldet wurden, deswegen wird man trotzdem nicht als Beschuldigter geführt.

  • Eben. Zuständig ist die Polizei, es besteht unverzügliche Meldepflicht für Fundtiere und Fundsachen. Wenn man Schmuck findet, geht man ja auch nicht zum Juwelier damit oder fragt in der Gegend rum, wem es gehört.

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