Was macht man eigentlich im Urlaub mit Hund?

  • Unser Hund begleitet uns auch in den Urlaub.

    Wir waren einmal ohne ihn, weil mit Flugzeug, weg und ganz ehrlich, nach den 3 Tagen hab ich ihn sooo vermisst, dass ich es mir gar nicht mehr vorstellen kann, ihn nicht dabei zu haben.


    Aber Urlaub bedeutet für ihn, dass er mitläuft.

    Morgens gibt's meist eine Stunde Spaziergang für ihn, den Rest des Tages ist er nur dabei. Sind wir am Strand, geht's halt an den Strand. Bummeln wir durch eine Stadt, watschelt er eben durch eine Stadt.

    Im Urlaub nehmen wir deutlich weniger explizit Rücksicht auf ihn, aber wir haben auch einen Labrador, dem es genügt, dabei zu sein und der auch im Notfall prima im Auto schläft.

  • Wenn wir Urlaub mit Hund machen, dann nur Wanderurlaube. Aber wir gehen auch gerne wandern bzw. zieht es uns in die Natur. Städte kann ich nur begrenzt für kurze Zeit ertragen. Meine Hündin haben wir früher auch mit in Städte genommen oder Sehenswürdigkeiten, weil die alles so brav mitgemacht hat. Heute würde ich das nicht mehr machen, abgesehen davon, dass sie jetzt Seniorin ist, macht halt immer alles brav mit und würde sich nie "beschweren", auch wenn sie es total kacke und stressig findet. Heute nehme ich da mehr Rücksicht drauf und weiß, dass sie von einem Stadtbummel rein gar nichts hat und da einfach nur hinterherdackelt um uns im Trubel nicht zu verlieren, aber eigentlich lieber auf der Couch liegen würde.

    Seit mein Rüde da ist, geht sowas wie Stadt sowieso nicht mehr, weil für den das extrem stressig wäre. Wenn wir dann Ausflüge machen, die wir den Hunden nicht zumuten wollen, dann lassen wir sie in der Ferienwohnung. Sie können super gut alleine bleiben und sind sehr dankbar dafür, wenn wir sie nicht überall mit hinschleppen. Sie wollen auch nicht jeden Tag wandern gehen und brauchen immer einen Tag Pause dazwischen. Deswegen machen wir dann einen Tag einen Wanderausflug mit Hunden und am nächsten Tag machen wir was alleine, entweder was wo die Hunde nicht so gut mit können oder Wanderungen, die für die Hunde zu anstrengend wären.

    Letztes Jahr waren wir das erste Mal an der Nordsee in Holland. So richtig entspannt fand ich das nicht mit meinen Hunden, weil da einfach tausende andere Hundehalter waren und mein Rüde ziemlich gestresst davon war. Mich ziehts dann doch lieber in die einsame ruhige Natur.

  • Hund für Urlaub abgeben fänd ich auch gut - da ist leider noch ganz viel Kopfkino im Spiel, dass ich mir dann selber vorwerfe, sie abzuschieben. Dabei wären das nur drei, vier Wochenenden im Jahr plus ein, zwei Wochen Sommerferien plus sechs Tage zwischen den Jahren… dazwischen ist sie nie fremdbetreut, auch unter der Woche nicht.

    Da würde ich dir raten, sie eben gerade regelmässig betreuen zu lassen. Auch ohne wegzufahren. Eben DAMIT es ganz normal wird. Für den Hund ist es dann Alltag, er kennt dann die Betreuungsperson.

    Und für deine Übervorsicht ist es gut, wenn du erst mal noch in der Nähe bist, "wenn was ist". Dann ist es ok, auch mal wegzufahren.


    Ich glaube, es würde dir vielleicht ganz gut tun, zu sehen, dass dein Hund nicht kaputt geht. Selbst wenn mal was zu viel ist - mir sind auch viele Sachen "zu viel". Am nächsten Tag geht es dann auch wieder.

    Weihnachten z.B. bei unserer (großen) Familie in der großen Stadt - das war/ist immer "zu viel" für mich und den Hund, kein gescheites Gassi, nur ein Park, viele Menschen, meine Family stresst mich eh, meine Schwester fängt immer Streit an, mein Hund hat den Nikolaus verbellt (meinen Schwager) - immer anstrengend, und schön, und chaotisch. Familie halt. Werde ich meiner Tochter auch nicht vorenthalten, nur weil ich es lieber ruhig habe.


    Klar ist man dann froh wieder daheim zu sein, aber davon nimmt man doch keinen Schaden. Der Hund auch nicht. Wenn da jetzt nicht grad gravierende Probleme vorliegen, kann der Hund auch mal was aushalten.

  • Wir reisen mittlerweile nur noch außerhalb der Saison, da unsere beiden Jungs nicht mehr mit in den Urlaub möchten. Letztes Jahr noch mit einem Hund waren wir auf Poel und auf Amrum und machten all das, was dem Hund gefällt. Hört sich vielleicht komisch an, aber bei uns passt das irgendwie.

    Wir suchen uns immer Gegenden, wo nicht mehr so viel los ist, denn im Grunde genommen geht es uns wie mittlerweile unseren beiden Hunden, wir mögen nicht alle Menschen und wir mögen nicht viele Menschen ;)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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  • Hier kommt der Hund ganz klar mit in den Urlaub. Früher ohne Hund haben wir alle 1 oder 2 Jahre Fernreisen gemacht. Jetzt mit Hund wollen wir das beide nicht (obwohl wir auch eine Fernreisen gemacht haben ganz am Anfang, da war der Hund halt 2 Wochen betreut, die Reise war gebucht, bevor die Hundeanschaffung konkret wurde). Ich fand meinen Freund erst neulich so süß, wie er meinte, es wäre ohne Lurko gar kein richtiger Urlaub, er hat im Alltag beruflich bedingt eigentlich immer etwas weniger mit dem Hund zu tun als ich und genießt die Zeit mit Hund dann ganz besonders. Er würde den Hund nach ein paar Tagen schon so vermissen.

    Wir haben allerdings auch viele hundekompatible Interessen (also mit unserem Hund kompatibel). Urlaub haben wir auch schon ohne Hund gerne mit Trüffelfreunden gemacht, sind zum Trüffel suchen gefahren, haben uns Plantagen angeschaut usw. Damals hab ich mir dann einen Trüffelhund ausgeliehen, das muss ich jetzt ja nicht mehr.

    Der Hund kann aber auch problemlos mit in Restaurants und Biergärten. Reine Stadtbummel sind für uns eher nix, kennt der Hund aber vom Alltag und wäre auch im Urlaub kein Problem, wenn wir was besichtigen sind das auch eher Freilichtmuseen, Burgen usw, da kann ein Hund (der damit keinen zu grossen Stress hat) ja auch mit.

    Für uns heisst Urlaub aber eigentlich raus in die Natur, gerne in der Einsamkeit. Grosse Wanderungen sind jetzt auch nicht unbedingt der Traum meines Freundes, aber mal zu einem netten Ziel (See, Wasserfall, Biergarten, Burgruine) einen Spaziergang machen, irgendwo picknicken usw machen uns auch sehr viel Spass. Ansonsten schauen wir eigentlich eher danach, ob man dort Trüffel suchen kann und darf (ja, wir planen unsere Urlaube anhand geologischer Karten). Aber wir haben uns ja schon den Hund angeschafft, um unserer Leidenschaft nachgehen zu können, deshalb ist es für uns keine Einschränkung die Urlaube mit "Hundeprogramm" zu füllen und mir ist klar, dass da die allermeisten HH etwas anders ticken.

  • Urlaub mit Hund? ist hier tatsächlich immer so geplant, dass der Hund gut damit klarkommt. Problem dabei ist, dass weder Wärme noch lange Spaziergänge noch irgendwo mit vielen Eindrücken "abhängen" gut ist. Daher fahren wir sehr gerne in Herbst/Winter an die Ostsee, wenn es leer ist - vielleicht sogar eher feucht draußen. Dann kann man schön irgendwie ne Runde laufen (also nur die Menschen), zweimal am Tag ne für die Hunde verträgliche schöne Runde am Strand gehen und die restliche Zeit einfach in der Ferienwohnung wirklich nur rumhängen und was lesen oder ausgiebig kochen. Mal ein Restaurantbesuch geht dann auch gut, weil die Hunde eben im Auto bleiben können.


    Urlaub ohne Hund gab es tatsächlich nicht, seit Willi eingezogen ist. Außer je ein paar Tage, die wir alleine bzw. jeder mit Freunden unterwegs waren. Und wird es wieder geben, wenn Willi nicht mehr ist.

  • Wir machen das, was wir auch ohne Hund im Urlaub machen würden... Wandern, Kanu fahren, SUP fahren, Fahrradtouren, Baden, neue Gegenden entdecken, Spielen, lesen, lecker essen, bisschen bummeln, Ausflüge. :ka:
    Eher wenig Stadt und Sightseeing und das auch das Hunde- und Kinderkompatibel. Ausflüge, die nicht für Hunde geeignet sind nur in einem Umfang, wo die Hunde dann auch allein bleiben können in der Zeit.

  • Wir sind aktuell grad im Urlaub, so wie hier ist für uns absolut typischer Hundeurlaub.

    Ins Ferienhaus mit eingezäuntem Garten, anreise mit dem Auto.

    Hier gibts grad jeden Tag einen netten Ausflug in einen der vielen Naturparks, mal mit kleiner Einkehr mal ohne dann kaufen wir uns am Heimweg was beim Bäcker und machen es uns auf der Terrasse gemütlich.

    Danach gemeinschaftliches Mittagsschläfchen und abends noch ne Runde ums Haus.

    Nächsten Monat sind wir ein paar Tage in einem hundefreundlichen Hotel.

    Da läuft es ähnlich ab nur dass frühstück und Abendessen im Restaurant stattfinden.

    Da leer ich sie morgens aus, wir gehen alle zusammen zum Frühstück dann ausflug in die Umgebung (Tierpark, Städtchen, etc) dann kleines Schläfchen, Nachmittagskaffee im Restaurant, hille. Bis zum Abendessen und dann wieder Restaurant zum ausgiebigen Abendessen.

  • Wir machen das, was die Hunde können.

    Und das hat sich in den letzten Jahren ordentlich geändert.


    Mit manni ging früher ausschließlich Wandern. Um so einsamer desto besser.

    Wasser ging gar nicht, weil massiver Stress.

    Menschen und Hunde auch nicht, weil die will er schreddern.



    Dazu im Vergleich letztes Jahr unser Urlaub.


    Wir waren im Schlosspark Sanssouci, wir waren campen, wir waren an der mecklenburgischen Seenplatte, wir waren in Bad Harzburg, wir waren am luchs Gehege, wir waren an den kreidefelsen, wir waren am Königsstuhl, wir waren während der heide Blüte in der Lüneburger heide, wir waren an den Allerheiligen Wasserfällen, wir waren Kanu fahren....

    Bis aufs Kanu fahren haben wir allerdings alles als wanderjogging Tour gemacht. Also geguckt, dass die Hunde den Stress auch weglaufen können.


    Der Unterschied von vor 8 Jahren und zu letztem Jahr ist krass. Aber ich bin mir sicher, dass es nur ging, weil manni eben gelernt hat, dass wir, auch bzw gerade, im Urlaub auf seine Bedürfnisse Rücksicht nehmen.



    Auf der Zugspitze, oder auch auf dem brocken waren wir früher schon mal. Das hat er jedesmal erstaunlich gut gemacht, aber da war vorsichtshalber immer ein Maulkorb drauf.

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