Pfeife für schwerhörigen Seniorhund?

  • Hallo ihr Lieben,


    Ich benötige einen Rat. Bubi verlässt wohl allmählich die Hörkraft. Ich habe mal gehört, dass es eher Frequenzen sind, die der Hund nicht mehr wahr nimmt.

    Ich suche daher eine Möglichkeit, damit er draussen doch noch "rufbar" ist, wenn er frei läuft. Er wurde jedoch nie auf Pfeife konditioniert. Ich habe mir so eine Hochfrequentzpfeife zugelegt und heute das erste Mal getestet. Leider wurde die zu 90% komplett ignoriert. 5% war ein "jagender Blick" ins Gras, weil er wohl Mäuse vermutete und 5% Zufallstreffer, weil er wahrgenommen hat, dass ich ihn erwartungsvoll angeschaut habe. Also alles nicht so erfolgreich. :rolling_on_the_floor_laughing:


    Aber jetzt ernsthaft: Taugt solch eine Pfeife überhaupt was für einen schwerhörigen Hund? Bei dem Ignorieren hatte ich eher das Gefühl, dass er das Pfeifen gar nicht hört.


    Tipps?

  • Ich hatte, als Attis Gehör nachlies, eine Büffelhornpfeife aus dem Fressnapf, auf die reagierte er gut. Nachdem ich sie dann verloren hatte, kaufte ich eine Hochfrequenzpfeife, die ich selber aber hören konnte und darauf reagierte Atti auch sehr gut.

    Die Büffelhornpfeife war mir einfach zu laut und ich hatte das Gefühl beim Pfeifen einen Tinnitus zu bekommen

  • Ich hatte, als Attis Gehör nachlies, eine Büffelhornpfeife aus dem Fressnapf, auf die reagierte er gut. Nachdem ich sie dann verloren hatte, kaufte ich eine Hochfrequenzpfeife, die ich selber aber hören konnte und darauf reagierte Atti auch sehr gut.

    Die Büffelhornpfeife war mir einfach zu laut und ich hatte das Gefühl beim Pfeifen einen Tinnitus zu bekommen

    Ach ja, das hätte ich vergessen zu erwähnen: Theoretisch hätte ich hier noch eine Hirschhornpfeife, aber sowas lautes wollte ich im Moment ungerne nutzen solange ich mein Baby direkt am Körper in der Trage habe. Das finde ich dann zu laut. Die Hochfrequenzpfeife hat ihn beim Schlafen heute nicht gestört. Aber das Tragen wäre in einigen Monaten aber auch vorbei.

  • Meine alten Hunde haben mit zunehmender Taubheit meine Stimme noch gehört und Pfiffe recht bald gar nicht mehr.

    Interessant. Ich hatte zuletzt das Gefühl, dass mein Rufen draussen zum Teil schon nicht mehr gehört werden. Daher meine Idee mit der Pfeife.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Die hohen Töne bauen ja zuerst ab, deshalb machen so Pfeifen da sicher wenig Sinn. Ich hatte für meine verstorbene Hündin ein Vibrationshalsband gekauft (ohne Schockfunktion natürlich), war dann aber zu faul das zu trainieren und habe auf die Variante "hinter dem verwirrten Senior her sprinten, brüllen und mit den Armen fuchteln" gebaut |)


    Die anderen Menschen hatten sicher viel Spaß :pfeif:

  • Meine alte Dame wurde auch schwerhörig. Obwohl sie gut auf die Pfeife konditioniert war, hörte sie die eben auch nicht mehr.

    Sie trabte immer voraus und anfangs guckte sie noch häufig zu mir zurück, da konnte ich ihr durch Armefuchteln Sichtzeichen geben. Das klappt noch eine ganze Weile.


    Als sie aber älter und vielleicht steifer wurde und das Umdrehen vermutlich nicht mehr so gut ging, half nur noch rechtzeitig einsammeln.

    Hinterherrennen klappte leider auch nicht mehr, scheinbar kriegte sie die Bodenerschütterungen mit, und meinte unser ganzer Trupp beschleunigt und so beschleunigte sie auch... und auch alte Damen können noch ganz schon flott werden.


    Letztendlich fing sie an, sich an Silver zu orientieren. Wenn Silver zu mir zurück kam, drehte sie auch um und kam. Und dann eben immer vorausschauend einsammeln, wenn sie grade in Reichweite war.


    Also langer Rede kurzer Sinn, Pfeife hat im Alter bei Schwerhörigkeit bei uns nix genützt.

  • Die Hochfrequenzpfeife hört der erst recht nicht mehr. Eine laute Trillerpfeife könnte noch gehen - aber dann hast du bald dasselbe Problem, wenn du die regelmäßig nutzt. |)


    Was bei meiner alten Hündin bis zuletzt noch durchdrang war Händeklatschen. Im Winter zwar etwas umständlich, aber es hat zuverlässig funktioniert.

    Vibration spüren sie auch recht bald nicht mehr.

    Echt? Ich habe es nie versucht mit so einem Halsband, aber in Sachen Berührung wurde meine Hündin im Alter eher sensibler und hat auf leichteste Fingertipper reagiert. Ist das mit dem Vibrationshalsband so anders? Oder ist das vielleicht ein individuelles Problem, dass manche Hunde in allen Sinnen "tumber" werden?

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