Wie Mensch zu seinem Hund kommt

  • Um nicht den Thread von Rebeccaa weiter zu sprengen, können wir uns hier weiter austauschen, vll mag ja ein Moderator meine Geschichte hierher verschieben?


    Ich verstehe doch eure Argumente, aber um mal die Richtung ein stückweit zu ändern, gibt es doch einfach sooo viele Wege, Entscheidungen zu treffen. Ich hab mich vorher noch nie mit Mops und Co befasst und ich kannte auch noch überhaupt keine Mode“rassen“, auch keine anderen.


    Von diesen Puggles kenn ich nu auch nur die Mutter, die Schwester der Mutter und den Vater, ich kenn keine Stammbäume, nur die Geschichten von dem „Vermehrer“.


    Ich hab das auch gar nicht als Zucht gesehen und seh bei diesem nu auch gar nicht das Interesse an diesem Mix, weil er Schäferhundzüchter ist, also gaaaanz aus ner anderen Richtung kommt.


    Die Pugglemutter und ihre Schwester entsprechen nu grad genau der Vorstellung, welches Wesen jetzt am Besten in unsere Familie kommt.

    Die Mutter ist doch schon selbst die 5. Generation Puggle x Puggle, warum sollte ich denn da jetzt annehmen, dass der jetzige Wurf komplett aus der dieser Linie raus springt.


    Ach, weil das erwähnt wurde, dass ich ja gesunde reine Rassen kenne, weil die Diensthunde meines Mannes solche sind... Öhm, die haben genauso ihre gesundheitlichen Baustellen. Vor allem der Bloodhound ist schon sehr speziell, in jeder Hinsicht, auch gesundheitlich. Aber sie tun, wofür sie gezüchtet wurden, halt nicht lange, weil sie nicht besonders alt werden.


    Aber auch da wieder, geht es doch auch darum, wie man da überhaupt zu gekommen ist.


    Also, vll können wir uns ja auch mal nur darüber unterhalten, wie wir zum Leben mit Hund kommen, statt darüber, wie dieser in die Wurfkiste kam...

    Aber wenn es dafür hier in diesem Forum konkrete Bedingungen gibt, dann kann ich mich auch einfach wieder nur aufs Mitlesen beschränken und mir die wertvollen Tipps nehmen, die hilfreich für mich sind. Das ist völlig ok, ich will mich nur nicht permanent entschuldigen und rechtfertigen.


    Also... ich komm in Frieden, ich hab Null Interesse an Streit und Diskussionen :smiling_face:

  • Ich wollte immer einen kleinen Hund, ich bin mit einem Zwergpudel-Terrier-Mix aufgewachsen.


    Viele Jahre kam ein Hund nicht infrage, da ich immer Vollzeit gearbeitet habe. In Folge dessen kamen 17 Jahre Katzenhaltung und danach 4 Jahre ohne Tier.


    Als mein Mann dann Zuhause war kam Kiro, der beste Chihuahua-Rüde der Welt. :nicken:


    Wir waren Teilblauäugig. Er war reinrassig vom Züchter. Aber er war mit den Wurfgeschwistern in einer Dachkammer untergebracht.


    Unser Junge zog mit 11 Wo ein und der Schleier vor unserem Blick bröckelte.


    Er kannte 0,0 - also nix.


    Mit 9 Monaten war er endlich verlässlich sauber.


    Dauerkrank mit Magen/Darm. Ständig verwurmt. Mit 2 Jahren kein Immunsystem mehr. Und Fressen war sein ganzes Leben ein Problem.


    Auch sein Lebensende mit 15 1/2 Jahren war vorhersehbar.


    Sein Leben war für uns anstrengend aber ich möchte nicht eine Minute davon nicht mit ihm gelebt haben.

  • Wie ich zu meinen Hunden kam.... hab sie ganz ganz poplig von seriösen Züchtern abgeholt. Mit Papieren, sorgfältiger Verpaarung und Auswahl der Elterniere und was halt so im Vorfeld alles dazugehört. Musste natürlich etwas warten, weil die Würfe zum Teil noch gar nicht gefallen waren, bzw. die Hündin noch nicht mal gedeckt war, aber mir war es das wert.

    Dazu dann bei den Welpen etwas gesunder Menschenverstand, bissel Bauchgefühl, etwas Konsequenz - und ja, ich kann nicht klagen.

    Würde ich immer wieder so machen und würde ich auch allen anderen so empfehlen!

  • Ehrlich gesagt verstehe ich die Intention hinter diesem Thread nicht so ganz :???: Ich bilde mir ein, ein ähnliches Thema gab es hier schon mal, "Wie seid ihr zu eurem Hund gekommen" oder so ähnlich.



    Ich kann nur sagen, wie es für mich persönlich ist: Ich bin ganz klar für die Aufnahme von Tierschutzhunden, für mich kommen tatsächlich nur Second-Hand-Hunde moralisch in Frage. Vermehrerei lehne ich ab und seriöse Rassehundezucht wäre für mich persönlich (!) ebenso keine Quelle der Hundeanschaffung. Das liegt rein an meinem persönlichen Standpunkt zu dem Thema.


    Mein 1. Hund ist aus einem inländischen Tierheim. Hingefahren, um sich "mal umzusehen" - das Tierheim hatte damals noch "Zwingertourismus", also die Möglichkeit, sich einfach so umzugucken -, Rex gesehen, verliebt, an seinem Verhalten gemerkt, dass er super zu uns passen würde, gleich mitgenommen. So ein kleiner, unkomplizierter Junghund ist ja schnell vermittelt meist. Auf dem Heimweg kauften wir an der Tankstelle noch rasch etwas Futter für ihn, am nächsten Tag gab es dann einen ordentlichen Einkauf im Haustierbedarf, um alles Notwendige zu besorgen.


    Hund Nummer 2 ist aus dem Auslandstierschutz, aus Ungarn. Ich entschied mich hier für einen Direktimport, allerdings war mir die Orga zuvor schon bekannt und ich wusste daher, worauf ich mich einlasse. Zwar brachte der Hund eine für mich sehr große Baustelle mit (starke Trennungsangst) ,doch auch hier fand sich eine gute Lösung. Ansonsten ist meine Maus genau wie beschrieben - was das Alleinebleiben betrifft, machte die Orga keine Angaben, ist bei einem beschlagnahmten Vermehrerhund ja auch schwer möglich - und hat sich fantastisch entwickelt seit ihrem Einzug hier =)


    Die Hunde aus meinem Teilzeit-Rudel sind ebenfalls alle "Second-Hand", meine Freundin hat da eine ganz ähliche Einstellung wie ich.

    Hund Nummer 1 stammt ursprünglich von einem eingetragenen Züchter (der mittlerweile aber aus Gründen ein Zucht- und Tierhalteverbot hat), lebte dann in einer Familie und wurde nach einigen Jahren aus Zeitmangel nach der Trennung des Paares abgegeben und kam so zu meiner Freundin.

    Ihr zweiter Hund stammt ursprünglich aus Bulgarien, kam über den Tierschutz zu ihrem Vater und nach dessem Tod dieses Jahr zu meiner Freundin.

    Hund Nummer 3 lebt erst seit kurzem bei uns, kommt von einem kleinen Verein, der Hunde aus Rumänien hier in Österreich auf Pflegestellen vermittelt und dann ein endgültiges Zuhause für diese sucht. Wir konnten den Hund auf der Pflegestelle besuchen und es ging dann sehr schnell mit der Aufnahme des Hundes - es gab allerdings eine Vorkontrolle.

  • Meine erste Hündin ist aus dem Tierheim gewesen. Ich hatte als klar wurde es wird ein Schäferhund im Tierschutz gesucht. Dann hatte ich mir drei Schäferhunde total unterschiedlich im Wesen angeschaut und mich damals für eine 7 Jahre alte Hündin entschieden und nicht für zwei Jungspunde. Beste Entscheidung und würde ich beim nächsten Hund wieder tun.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Als für mich klar war, dass es ein Rottweiler werden soll, habe ich bei ADRK Züchtern angefragt, aber nur Absagen erhalten.

    Die Gründe waren eigentlich immer dieselben: Zu jung (ich war erst 18), weiblich, Single.


    Da ich nicht warten wollte, bis ich älter, vergeben und männl.... äh, einfach nur älter und mit einem Mann an meiner Seite war, bin ich auf einen Vermehrer umgestiegen, dem das nicht so wichtig war. Bereuen tue ich es nicht, weil meine Hündin für mich absolut perfekt ist und zum Glück auch keinerlei gesundheitlichen Probleme mitgebracht hat, aber ich würde es dennoch nie wieder so machen.


    Der nächste Hund ist noch nicht so wirklich geplant, aber ich könnte mir einen Hund aus einem seriösen TS Verein sehr gut vorstellen. :)

  • Heimatbesuch gemacht, Dorffunk von seinen guten Seiten genossen, dem Mann eine SMS geschrieben, mit nach Hause genommen und schon hatte ich wieder einen Hund :mute: :ugly: :pfeif: |)


    Aber immerhin Bescheid gesagt, dass geht als vernünftig durch.

  • Ich wollte mir unbedingt sicher sein können, dass der Welpe und die Mutterhündin so gehalten werden wie ich es mir vorstelle und nicht aus irgendwelchen für mich unkontrollierbaren Ecken kommen, die ich, selbst auf dem Umweg über den Tierschutz, nicht mit meinem Geld unterstützen will. Also bisher mehrmals Züchter, keinmal bereut.

  • Ehrlich gesagt verstehe ich die Intention hinter diesem Thread nicht so ganz :???: Ich bilde mir ein, ein ähnliches Thema gab es hier schon mal, "Wie seid ihr zu eurem Hund gekommen" oder so ähnlich.

    ich wollte nur aus dem anderen Thread raus. Ich glaub, jeder darf in einem Forum auch Themen ignorieren, .... also ich mach das so, wenn ich nix nettes zu sagen hab :winking_face:

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!