Chesapeake Bay Retriever - Erfahrungsaustausch

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    Hi,


    hat oder kennt hier jemand vielleicht einen Chessi und kann mal „aus dem Leben“ berichten? Wie sind die so, im Alltag, im Training? Gehören die ausschließlich in Jägerhände oder könnte man sie mit Dummytraining tatsächlich auch glücklich machen wie es in der Rassebeschreibung steht?


    Ich liebäugel schon lange mit einem Chessie, weil ich einen Hund in ihm sehe, der charakterlich eine Mischung aus Labrador und Schäferhund ist (vielleicht irre ich mich?) - die gefallen mir optisch aber nicht (das krisselige Fell) und außerdem steht für die nächsten 10 Jahre eh kein neuer Hund auf dem Plan, aaaaaber... man kann ja mal horchen. 😁


    Sind Chessi-Halter hier überhaupt vertreten? 😎 Gibt es Euch da draußen? 😁

  • Wir hatten einen Chessie in der Junghundegruppe in der Hundeschule. Ich fand den schon deutlich „kerniger“ als die anderen Retriever (und ich kenne da alles außer Curlys live). Hab mich öfter mit der Besitzerin ausgetauscht, weil unsere Hund fast gleich alt sind.


    Selber haben die auch „nur“ Dummy gemacht, keine Jäger, und hatten schon einen Rüden zu Hause.


    Der Chessie war irgendwie…hm… anders. Weniger umgänglich, weniger Fiddeln. Fand andere Rüden da schon kacke, obwohl er zwischen 7 und 11 Monate alt war. Ging bei Korrektur auf Konfrontation, war echt ganz anders drauf als das was man sonst so kennt.


    Ob das jetzt repräsentativ war? :ka:

    Die Halterin meinte er sei ne spur „schwieriger“ als ihr älterer Rüde.


    Ich kann mich noch erinnern, dass ich jedes Mal heim kam und sagte, den möchte ich nicht geschenkt. :ugly: Aber wie gesagt: einer.


    Vielleicht können AnjaNeleTeam oder Workingcurly mehr zu der Rasse sagen.

  • Danke für den Erfahrungsbericht. Mehr davon bitte. 🤗


    Ich habe mal vor Jahren einen im Dummykurs gehabt. Das war der Hund der Trainerin und der hat ihren Rucksack bewacht. Ich weiß nicht mehr ob sie das gut oder schlecht fand, spielt jetzt auch keine Rolle. Er war trotz dessen verträglich, ich stand jedenfalls mit meinem Labbi-Rüden ganz in der Nähe ohne dass es zwischen ihnen komisch wurde, aber die hatten eh nur den Job im Kopf.


    Der war auch kerniger, ich fand aber gerade das gar nicht so schlecht. Ich weiß natürlich nicht wie der Hund sonst so zu handlen war oder wie er getickt hat... das würde mich schon sehr interessieren.


    Fiddeln ist eine Eigenschaft, die kannte ich früher gar nicht. Mein Labbi hatte damit kein Thema und der Chessie auch nicht. Der war ruhig und focussiert.


    Bisher habe ich also auch nur diesen einen einzigen Chessie gesehen und das waren auch nur paar Stunden... bissel wenig für eine Einschätzung.

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  • Die CBR die ich kenne sind... Hui. Kernig, kraftvoll, Hummeln im Hintern. Die eine Halterin hat wegen des Hundes den Jagdschein gemacht weil der mit Dummy nicht glücklich wurde, der andere gibt den Hund jetzt ab weil der eher unfreundlich ist.

    Den Rest kenne ich nur aus dem jagdlichen Gebrauch. Sind allesamt aber eher (für mich!) unattraktive Hunde, weil ständig unter Strom und zuviel Wumms außerhalb der Jagd.

  • @BurisHand

    Danke Dir, sehr spannend.


    Unter Strom stehend kenne ich sehr gut von meinem Schäfi, das war schon recht anstrengend weil Dauerzustand. Es fehlt einem zwar sobald der Hund nicht mehr ist, weil man sein Hundi lieb gewonnen hat mit seinen Macken :herzen1: , aber ein zweites mal möchte man es auch nicht, also nicht in der Intensität.


    Ich dachte halt, da ja immerhin ein Retriever drin steckt, muss die Elektrifizierung (oder grundsätzlich Eigenschaften, die man vielleicht eher bei einem Schäfi vermutet/findet) etwas milder ausfallen und dann wäre das schon wieder interessant. :ugly:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Wir hatten einen im Hundeschulkurs. Sollte Rettungshund werden, es kam aber nie dazu, es musste dafür ein zweiter Hund angeschafft werden. Er war, nun ja, hysterisch. Null Impulskontrolle, immer auf 180. Trotz Ruheüben bis zum Erbrechen, da ging einfach nix weiter. Mega anstrengendes Tier, trotz erfahrener Besitzerin. Ob das repräsentativ ist, weiß ich nicht.

  • Ich dachte halt, da ja immerhin ein Retriever drin steckt

    Da steckt der Denkfehler ;)


    Retriever ist nicht gleich Retriever, außer, dass sie alle Wasser mögen (sollten) und kooperativ sind. Und selbst innerhalb der Retriever-Rassen gibt es eine immense Spanne was die Anlagen und das Wesen angeht.

    Ich kenne zB recht viele Curlys, und die aus Skandinavien sind mit deutschen Zuchten nicht zu vergleichen, sowohl vom Wesen als auch vom Äußeren her.


    Die CBR haben den - meiner Meinung nach - Vorteil, dass da wenig Show/Familienzucht betrieben wird. Die wenigsten wissen überhaupt, dass es die gibt. Die meisten haben also durchaus noch die Anlage zum kernigen Jagdhund mit durchgängigem Arbeitsmodus und Runterfahrproblematik.

  • @BurisHand

    Weichgespühlt ist jedenfalls anders. :ugly:


    Spontan stelle ich mir gerade die Frage... wenn man jetzt so einen kernigen ursprünglichen Jagdhund hat und den jagdlich führt und alles. Man geht doch auch nicht täglich jagen? Ist der Job dann so intensiv, dass der Hund die Tage „dazwischen“ wirklich ruhig und gelassen ist/wird? Wenn der charakterlich so drauf ist stell ich mir das trotzdem schwer vor.

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