Vermieter besorgt wegen Wohnungsgröße und Hund

  • Hallo ihr,


    ich hätte mal noch eine Frage an euch bzw. eine Bitte um Einschätzung. :relieved_face:


    Hierzu jetzt noch kurz die Hintergründe:

    Wir wollten eigentlich kommendes Jahr einen Hund zu uns holen. Bisher haben die Vermieter sich bei jeder Nachfrage relativ neutral verhalten. Als wir vor ein paar Wochen nun um eine eindeutige Aussage gebeten haben, haben wir ein "Nein" zur Hundehaltung in der Wohnung bekommen.


    Die Begründung ihrer Antwort war zum Einen: "wir wollen einfach keinen Hund in der Wohnung." Und zum anderen haben sie große Bedenken, dass die Wohnung zu klein für einen Hund ist und wir ja nur einen Balkon und keine Terrasse (und Garten) haben.

    Die Wohnung hat zwei Zimmer und 75 qm sowie einen Balkon. Wir sind bisher davon ausgegangen, dass das für einen Hund (wir wollen wahrscheinlich einen Collie) auch ausreichend ist. Es ist ja auch hier im Forum eher der Tenor, dass im Haus Ruhe und draußen Action angesagt ist. Und zudem hat vor uns dort eine vierköpfige Familie gewohnt. Nur für einen Hund ist aus Sicht unserer Vermieter nicht genug Platz.


    Deshalb nun die Frage an euch: Findet ihr die Wohnung zu klein, um dort mit Hund zu leben?


    Ich frage, weil ich gerne nochmal mit einem Brief auf sie zugehen möchte, da es mir ehrlich gesagt sehr schwer fällt, die Begründung einfach so zu akzeptieren, und dort natürlich auf ihre Bedenken nochmals eingehen und diese im Optimalfall entkräftigen möchte. Vielleicht hilft es ja :see_no_evil_monkey:


    LG und danke fürs Lesen. :relieved_face:

    BlubBlub

  • Ich lebe mit meiner Rottweiler Hündin auf 50m² und könnte mir hier auch noch 1-2 weitere Hunde ihrer Größe vorstellen. Das ist - für mich - mehr als ausreichend. Ich wäre vor einigen Jahren auch fast in eine 30m² Wohnung mit ihr gezogen, das wäre auch kein Problem gewesen.


    Wie du schon sagst, draußen ist Action.

    Drinnen wird eh überwiegend geschlafen.



    Da allerdings:

    "wir wollen einfach keinen Hund in der Wohnung."

    Wirst du wohl auch nicht gegen ankommen. Das klingt ja schon sehr allgemein und die Größe der Wohnung wirkt da eher wie eine vorgeschobene Ausrede.

  • Ich finde es nicht zu klein. Habe 3 Hunde auf ca. 65qm. Hier drinnen wird gechillt, meist einfach bei mir mit auf der Couch. Dafür braucht es nicht viel Platz.

  • Nein, ich finde die Wohnung nicht zu klein. Aber wenn die Vermieter keinen Hund in der Wohnung wollen, würde ich mir keinen anschaffen. Für mich wirkt das wie ein vorgeschobener Grund. Wenn du Pech hast, dann gibt es nachher ständig Ärger, z.B. wenn der Hund mal bellt, Collies sind ja nun auch sehr gesprächig, oder wenn Dreck im Flur ist, selbst wenn der nicht vom Hund kommt. Ich hätte auf sowas keine Lust, wäre es denn eine Option für euch umzuziehen?

  • Ich finde die Größe ausreichend. Als Vermieter war ich bisher nur einmal besorgt wegen Hund und Wohnungsgrösse. Eine Familie wollte mit Ridge einziehen, rein von der Größe wäre es ok gewesen aber der Garten war nur mit Minizaun drumherum und das Wohnzimmer etwas klein geschnitten, da wäre der Hund immer mal irgendwo dran gerannt. Daher meinten wir es passt nicht, 20 cm kleiner und dadurch besserer Wendekreis hätte gepasst. Die Leute waren sehr enttäuscht und ich konnte es sehr gut verstehen, von außen betrachtet wäre es perfekt für Mensch und Hund.


    Daher kann ich nur sagen, wenn du dort wohnst überlege ob der Hund dir zwischen den Füßen durch muss oder Platz genug ist um auch einmal auszuweichen. Plätze für Körbchen sollte da sein, ca. 1m x 0,80m braucht es. Wenn das passt, dann ist Platz genug für euch: 🙃

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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  • Ich finde viel wichtiger, in welchem Stockwerk die Wohnung liegt, es sei denn, es gibt einen Fahrstuhl.

    Die Größe reicht.

    Drinnen Ruhe…naja….ein Collie….bellt gerne und junge Hunde sind auch lebhaft.

    Und wenn man keinen Garten hat, finde ich schon, dass auch in der Wohnung mal gespielt werden kann.

  • Ich wohne mit zwei Hunden in einer 66qm2 Wohnung und hab weder Garten noch Balkon/Terrasse. Dafür im Dorf am Ortsende nah an den Feldern.

    Allerdings würde ich mir nur einen Hund holen wenn ich eine schriftliche Zusage vom Vermieter habe. Am Ende schafft man sich den Hund an und kann sich gleich ne neue Wohnung suchen.

    Meine beiden Hunde stehen im Vertrag drin, hab auch damals gefragt vor der Anschaffung meines 2. Hundes ob ich darf.

  • "wir wollen einfach keinen Hund in der Wohnung."

    Ich denke das ist der eigentliche Grund und die Wohnungsgröße ist vorgeschoben, damit sie euch einen sachlichen Grund liefern konnten. Menschen ticken oft so.


    Zu klein finde ich die Wohnung nicht, aber das wissen eure Vermieter wahrscheinlich eh schon.

  • Die Begründung ihrer Antwort war zum Einen: "wir wollen einfach keinen Hund in der Wohnung."

    Das ist, soweit ich weiß, eigentlich keine zeitgemäße Begründung mehr. Pauschales Verbieten ist nicht richtig, es braucht eine Einzelfallentscheidung mit vernünftiger (!) Begründung.

    Und zum anderen haben sie große Bedenken, dass die Wohnung zu klein für einen Hund ist und wir ja nur einen Balkon und keine Terrasse (und Garten) haben.

    Das hab ich auch schon so von einer Vermieterin gehört. Ist meiner Meinung nach ein Pseudoargument, hinter dem die Vermietung wahrscheinlich gar nicht steht. Man hofft eben, die tierlieben Menschen mit Tierwohl-Argumenten zu besänftigen.



    Mich regt es unfassbar auf, dass Vermieter sich bei diesem Thema so rausreden können. Zumal es eben so pauschal (zumindest soweit ich mich an einige wenige Urteile erinnere) nicht rechtens ist. Aber wer will da schon rechtlich gegen vorgehen?

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