Golden Retriever eher Showlinie und Kinderwunsch unmöglich?

Es gibt 254 Antworten in diesem Thema, welches 22.481 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Saski05.

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    Ich versteh dieses „nicht warten oder umdenken können nicht“. Ich wollte auch bereits als Kind so sehr einen Hund, dass ich blind sein wollte. Aber es hat halt nie gepasst. Mit Baby und Kleinkind noch viel weniger. Mit 40! hab ich mir nun meinen ersten Hund „gegönnt“ und noch das war nicht wenig anstrengend. Ich bin echt froh, hatte ich diese Herausforderung nicht mit Baby.


    Ich würde mich an deiner Stelle ganz klar nach einen eher erwachsenen eher nicht zu grossen Hund umsehen (Rückläufer beim Züchter, Tierheim, Tierschutz mit Pflegestellen). Und diese Suche von einem Trainer begleiten lassen. Und dann ein paar Jahre später wenn das Kind oder die Kinder bisschen grösser sind, über einen Zweithund in Form eines Welpen der Wunschrasse nachdenken. Der Golden Welpe ist ja nicht für immer vom Tisch und zwischen Baby und Pensionierung ist noch viel Raum. Davon ab: viele Paare überleben die Kleinkindzeit als Paar nicht. Eben weil es so streng ist, man persönlich so zu kurz kommt in jeder Hinsicht. Ich würde da nicht noch mehr Zunder reinschmeissen wollen mit einem jungen, grossen und bedürftigen Hund.

  • Als Pflegestelle finde ich nur erfahrene Hundehalter geeignet.

    Ich hab das schon verdammt lange gemacht und es gibt durchaus Hunde, die kann man kurz mal bei Anfängern parken.


    Bei mir waren es vorrangig angstaggressive/ kranke / alte Tiere - weil ich mit denen gut klarkomme. Aber wie gesagt gibt es eben auch Menschen wie meine Nachbarin, die übernimmt ausschließlich pflegeleichte Hunde, die sie notfalls körperlich halten kann, auf dem Weg ins neue Zuhause. Sowas geht auch. Eben abhängig davon, wo man wohnt.


    Nicht alle Pflegis sind in irgendeiner Form gestört oder anstrengender als Welpen oder kommen aus dem Ausland. Manchmal ist es auch der Pudel, der im Tierheim keinen Platz mehr hat, nachdem der Halter verstorben ist und nur für ein paar Tage eine Unterkunft braucht. Das gibt es.

  • Ich versteh dieses „nicht warten oder umdenken können nicht“. Ich wollte auch bereits als Kind so sehr einen Hund, dass ich blind sein wollte. Aber es hat halt nie gepasst. Mit Baby und Kleinkind noch viel weniger. Mit 40! hab ich mir nun meinen ersten Hund „gegönnt“ und noch das war nicht wenig anstrengend. Ich bin echt froh, hatte ich diese Herausforderung nicht mit Baby.


    Ich würde mich an deiner Stelle ganz klar nach einen eher erwachsenen eher nicht zu grossen Hund umsehen (Rückläufer beim Züchter, Tierheim, Tierschutz mit Pflegestellen). Und diese Suche von einem Trainer begleiten lassen. Und dann ein paar Jahre später wenn das Kind oder die Kinder bisschen grösser sind, über einen Zweithund in Form eines Welpen der Wunschrasse nachdenken. Der Golden Welpe ist ja nicht für immer vom Tisch und zwischen Baby und Pensionierung ist noch viel Raum. Davon ab: viele Paare überleben die Kleinkindzeit als Paar nicht. Eben weil es so streng ist, man persönlich so zu kurz kommt in jeder Hinsicht. Ich würde da nicht noch mehr Zunder reinschmeissen wollen mit einem jungen, grossen und bedürftigen Hund.

    Naja, anscheinend warten wir ja und denken ja um ;) Ich hatte ja schon geschrieben, dass wir jetzt erst einmal überlegen, was wir machen...

    Soooo weit bin ich übrigens auch nicht von der 40 entfernt...

    Ich hatte ja am Anfang nur mal eingeworfen, dass es ja theoretisch sein kann, dass man den Kinderwunsch schon aufgegeben hat und schwups klappt es auf einmal. Kenne ein Paar, das hat 10(!) Jahre geübt.

    Das meinte ich damit, dass man nicht alles planen kann. Und wenn wir jetzt Angst hätten, dass wir als Paar auseinander gehen, wenn wir ein Kind bekommen, dann dürften wir (und auch andere) keine Kinder bekommen. Das kann immer passieren. Muss aber nicht.

    Ich denke so eine Balance zwischen alles und nichts muss es ja auch geben.

    Ich hatte auch mal einen Züchter mit sehr vielen Kriterien dran, der würde auch ohne Kinderwunsch nicht an uns vermitteln, denn:

    1. Vermittlung nicht an Hundeanfänger

    2. Vermittlung nicht an Haushalte mit Kindern (egal welches Alter - bei uns gibt es ja jedes zweite WE welche)

    3. Vermittlung nur in BARF-Fütterung

    4. Vermittlung nicht in eine Wohnung, also nur mit Haus und Garten, wobei der Garten schon groß sein muss.

    5. Vermittlung nicht in eine Stadt

    6. Vermittlung nur, wenn schriftlich festgehalten wird, dass Man Trailing, obidience, o.ä. praktiziert wird.

    7. Habe ich vergessen. Die Liste ging weiter


    Das ist jetzt kein Witz. Und DAS empfinde ich wirklich als übertrieben.

    Ich selbst achte auch darauf, dass es dem Züchter wichtig ist, wo der Hund hinkommt. Alles andere wäre mir suspekt. Aber irgendwo kann man doch mal "die Kirche im Dorf lassen".


    Wir reflektieren jetzt ein wenig. Ich halte euch mal auf dem Laufenden ;)

    Und vielen Dank nochmal

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  • Ich sehe es so :


    - Entweder es zieht zuerst der Hund ein, dann könntet ihr allerdings mit 3 Jahren rechnen bis der Hund "erwachsen" geworden ist und ne solide Grunderziehung inne hat ( bei Kleineren Rassen evtl früher, bei nem richtigen Spätentwickler auch später, aber im Schnitt ist die 3 da ne gute Zahl an die man sich in etwa halten kann). Vorher wäre es mit Schwangerschaft und Kleinstkind sicher verdammt anstrengend.


    - Oder zuerst das Kind, und wenn ihr den Eindruck hat, dass es jetzt vom Aufwand her passt, der Hund.



    In beiden Fällen wäre es sinnvoll wenn der Hund von nem vernünftigen Züchter kommt ( kann auch ein Rückläufer sein) und insgesamt ein netter, wesensfester Hund mit eher gemäßigtem Aktivirätsgrad ist.

    Klein wäre einfacher als groß, aber muss ja nicht unbedingt wenn man sich groß zutraut.



    Alle Anderen Optionen sind meiner Ansicht nach weder ne besonders gute Idee, noch dem Züchter gegenüber fair.

    Beides hat seine Vor- und Nachteile.


    Wobei es durchaus auch sein kann, dass sich ein Hund nicht ans Kind gewöhnen kann, oder es anderweitig Probleme gibt wenn das Kind geboren ist und der Hund zuerst da war.

    Weshalb es andersrum - also das Kind schon da, kann schonmal auf den Hund vorbereitet werden, und der Hund lernt schon von Anfang an die Spielregeln mit dem Kind, vermutlich etwas sinnvoller wäre.

    Weil sonst ist es aus Hundesicht so, dass ihm plötzlich die ganze Aufmerksamkeit fehlt, ein neues Wesen da ist, und neue Regeln gelten. Kann funktionieren - is jedoch evtl ne zusätzliche Belastung zum Säugling. Also echt viel Arbeit.

  • Davon ab: viele Paare überleben die Kleinkindzeit als Paar nicht. Eben weil es so streng ist, man persönlich so zu kurz kommt in jeder Hinsicht.

    Und wenn wir jetzt Angst hätten, dass wir als Paar auseinander gehen, wenn wir ein Kind bekommen, dann dürften wir (und auch andere) keine Kinder bekommen.

    Ich glaube Looking wollte dich nur darauf hinweisen, dass man bereits mit einem kleinen Kind zu wenig Zeit für sich selber und für die Partnerschaft hat. Wenn ein Hund dazu kommt, hat man in jedem Fall noch weniger Zeit. In der Baby/Kleinkind Zeit passieren statistisch viele Trennungen, was deutlich macht, was für eine hohe Belastung diese Zeit für den Einzelnen und für eine Partnerschaft sein kann. Die Leute die sich im Nachinein trennen, sind doch oft ganz normale Paare die einander lieben, für immer zusammen sein wollen und dann eben eine Familie gründen. So wie ich Looking verstanden habe, denkt sie nicht, dass du und dein Mann auseinander geht wenn ihr ein Kind kriegt, sondern dass eine zusätzliche Verpflichtung die euch beide beanspruchen wird, ganz egal wer den Großteil der Arbeit beim Hund macht, die Wahrscheinlichkeit erhöhen kann, dass ihr scheitert. Aber so wie ich deine posts verstanden habe, meintest du ja sowieso dass ihr dem Züchter absagen würdet wenn es mit dem Baby (hoffentlich) klappt. Dann wird das Szenario Baby und Welpe ja gar nicht stattfinden?


    Ich habe übrigens riesen Respekt, dass du so lange warten konntest, deinen Traum vom Hund zu erfüllen Looking. Das war bestimmt sehr schwer. Aber bei einem Vizsla ne echt gute Entscheidung. xD

    • Neu

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  • HaviS

    Danke, genau so meinte ich das. :handshake:


    Jaaaaa, wobei ich ehrlicherweise so mit 24 fast gescheitert wäre. Ich wollte einen Saarloos ( :shocked:) und hatte die Zusage meines Arbeitgebers zum mitnehmen. Züchter auch, war bereits auf Ankörungen und stand auf der Liste für den nächsten Wurf. Dann sprang zum Glück mein Arbeitgeber ab. Keine Ahnung wie das geendet hätte. Sicher nicht mit meinem Traumhund - maximal optisch. Ich hab dann weiterhin Freundeshunde und Reitbeteiligungen bespasst.


    @TE, das wär ja auch noch ne Idee: Hundesitten bis es soweit ist, so könnt ihr schon mal Erfahrungen sammeln mit einem Easymodel.

  • Ich sag es nur noch mal:


    Bitte lasst den Sheltie sein- da kann man viel Unfug treiben. In sich ruhende, ruhige Vertreter dieser Rasse sind immer noch grob 3x viel wie ein Golden. Es sind Hütehunde- reaktiv, schnell, sensibel. Ich kenne nicht wenige für die wäre ein Kleinkind im Haus der Absolute Overkill an Überreizung gewesen. Und dann werden sie laut. Also, so richtig laut. Mit Bellen, Jodeln und so ziemlich jedem möglichen und unmöglichen Geräusch im hörbaren Bereich.


    Da gibt es zig Rassen die eindeutig besser passen, gerade in einen Haushalt mit Kindern


  • Ich sag es nur noch mal:


    Bitte lasst den Sheltie sein- da kann man viel Unfug treiben. In sich ruhende, ruhige Vertreter dieser Rasse sind immer noch grob 3x viel wie ein Golden. Es sind Hütehunde- reaktiv, schnell, sensibel. Ich kenne nicht wenige für die wäre ein Kleinkind im Haus der Absolute Overkill an Überreizung gewesen. Und dann werden sie laut. Also, so richtig laut. Mit Bellen, Jodeln und so ziemlich jedem möglichen und unmöglichen Geräusch im hörbaren Bereich.


    Da gibt es zig Rassen die eindeutig besser passen, gerade in einen Haushalt mit Kindern

    Ich hatte den 'nur' aufgeführt, weil das einer der 'kleineren' wäre, die meinem Mann auch einigermaßen gefallen. Das heißt nicht, dass wir uns dafür entscheiden. Momentan wissen wir, wie ja schon gesagt, erst einmal gar nicht mehr, was wir machen.

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