Welpe ist angekommen, Alltagsfragen

  • ANZEIGE

    Emil ist seit fast vier Wochen bei uns und mittlerweile 14,5 Wochen alt. Er ist gut angekommen und ich bin ziemlich zufrieden. Ich lese hier jeden Tag mit und habe schon vieles dadurch bei uns geändert, aber manches möchte ich etwas genauer hinterfragen.


    Ruhe Zuhause - nicht zu viel Programm draußen 1x am Tag abgelegen an einer Schleppleine laufen lassen 20-30min oder wenn wir im Stall sind dort etwas beim Pferd sein, eine 10min Runde gehen und dann schläft er im Auto ohne Probleme bis wir fertig sind.

    Der „große“ Spaziergang entfällt an dem Tag dann, ansonsten sind hier viele Pipirunden in den Garten, erledigt in 2-5 Minuten, manchmal noch paar Minuten Hausaufgaben der Hundeschule erledigen.

    Zuhause gibt es kein Spielzeug mehr zur freien Verfügung außer ein Kuschelbär.

    Wie siehst denn aus wenn er etwas in der Wohnung für sich herumtollt und spielt? Ich lasse ihn einfach machen und auch leichtes Spiel mit meiner Hündin 13 Jahre ist auch in Ordnung?

    Überdreht er, muss er auf seinen Platz, was mache ich aber wenn er den dann versucht auseinander zu nehmen? Ignorieren? Schimpfen? Jedes Mal einen Kauknochen dafür anbieten?

    Er geht auch mal von sich auf seiner Decke und schläft dann 30-45 min wenn ich mit meiner Tochter Hausaufgaben mache oder etwas Haushalt, aber ansonsten läuft aber schon sehr viel rum im Haus, ruhig aber ständig in Bewegung.


    Mein zweiter Punkt ist, Begegnungen draußen. Natürlich ist er ein junger Hund und findet alles aufregend, aber wie verhalte ich mich genau jetzt schon, damit es später keine größeren Baustellen gibt?

    Wenn uns Hunde und Menschen entgegen kommen, bin ich Luft für ihn, meistens klappt auch kein Leckerchen, er stemmt sich ins Geschirr und will da hin. Einfach „hinterherschleifen“ und weiter gehen, da er sowieso fast nicht ansprechbar ist? Im Moment wiegt er 10 Kilo aber ich denke einen ausgewachsenen Vizslador ziehe ich nicht mehr so einfach weg. Manchmal knurrt er schon wenn er in Entfernung eine Bewegung/einen Menschen sieht, unterbinden? Ignorieren?


    Ich hoffe man kann verstehen was ich versuche zu erklären, ich mache mir viele Gedanken und lese auch viel damit wir einen guten Partner an unserer Seite haben können.

  • Zuhause gibt es kein Spielzeug mehr zur freien Verfügung außer ein Kuschelbär.

    Gibt es dafür einen bestimmten Grund?


    Bei uns flog immer sehr viel Spielzeug in der Wohnung rum - und tut es immer noch. Zum einen aus dem praktischen Grund, dass man dem Welpen/Junghund jederzeit was passendes in die Schnute schieben kann, wenn er was falsches (Teppich, Möbel, Schuhe, Mensch, etc.) ankaut. Zum anderen, damit der Welpe sich selbst beschäftigen kann.


    Wie siehst denn aus wenn er etwas in der Wohnung für sich herumtollt und spielt? Ich lasse ihn einfach machen und auch leichtes Spiel mit meiner Hündin 13 Jahre ist auch in Ordnung?

    Bei uns ist Spiel im Haus erlaubt, sofern es nicht zu wild ist. Gerade beim Welpen muss man bedenken, dass er die ersten Wochen praktisch nichts anderes gemacht hat, als zu schlafen, zu fressen und mit seinen Geschwistern zu spielen - und gerade letzteres machen Welpen sehr viel. Daher ist das zeitweise moderne dauernde Ruhighalten vom neu eingezogenen Welpen eigentlich ziemlich unnatürlich.


    Überdreht er, muss er auf seinen Platz, was mache ich aber wenn er den dann versucht auseinander zu nehmen? Ignorieren? Schimpfen? Jedes Mal einen Kauknochen dafür anbieten?

    Gib dem Welpen/Junghund was, was er zerstören darf. Irgendwo muss die Energie hin, in dem jungen Alter ist es oft zu viel verlangt, dass der Hund jederzeit ohne Hilfe von sich aus runterkommen kann.




    abgelegen an einer Schleppleine laufen lassen 20-30min

    Darf der Hund denn auch mal ganz frei richtig rumflitzen und toben?

  • Ich dachte, das zu viel Spielzeug ihn nur ständig dazu animiert richtig aufzudrehen, aber ich gebe dir Recht irgendwo muss die Energie ja hin.


    Einmal in der Woche sind wir in einer Welpenspielgruppe da darf er toben und spielen wie er möchte oder wenn wir bei meiner Freundin zu Besuch sind dort auch, ich habe einen sehr großen Garten aber nicht eingezäunt und ich habe Schiss das er stiften geht und nicht mehr wieder kommt. Genauso wenn wir unterwegs sind, habe paar Orte wo fast keiner ist, aber ich habe echt Angst das was passieren könnte

  • ANZEIGE
  • Ich mache es so:


    Sichtung von Hund, Mensch, Fahrrad... Hund ansprechen, an die abgewandte Seite holen, weitergehen. Gerne mit soviel Lob und Leckerlie, wie es braucht.


    Das klappt nicht immer gleich perfekt, ganz klar, aber das ist das, was ich haben möchte (Ignorieren und weitergehen), also ist es auch das, was ich mache. Weitergehen und die spannenden Sachen links liegen lassen.


    Bei mir gibts bei der Leinenführigkeit 2 wichtige Regeln: Es wird nicht stur stehengeblieben, und es wird nicht an mit vorbeigedrängelt. Ob der Hund mal kurz zieht, finde ich viel weniger wichtig.

    So wenig wie möglich dabei an der Leine machen, lieber über Körpersprache.


    Aber: weniger ist mehr. Nicht zu viel an der Leine, ganz wenig, ganz dosiert, aber wenn, dann halt mit klaren Vorgaben meinerseits.


    In der Wohnung ein bisschen spielen etc finde ich absolut ok. Allerdings würde ich nicht erlauben, dass die alte Hündin bespielt wird, sondern genau hinschauen, ob sie das auch möchte und dafür sorgen, dass sie auf ihrem Ruheplatz 100% in Ruhe gelassen wird.

  • Bei uns hat das so ausgesehen


    [Externes Medium: https://vimeo.com/643042427]


    Der Korb war eigentlich für das Katzenspielzeug und zu dem Zeitpunkt war auch noch Katzenspielzeug drin. Der Korb lebt übrigens immer noch und beherbergt sein ganzes Spielzeug. Ich denke, es kommt zwar immer auf den Hund an, aber Kasper konnte sich sehr gut selbst regulieren. Er hat gezockt und ist dann in seine Kudde gegangen und hat gepennt. Ist aber wirklich typabhängig

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • Ich dachte, das zu viel Spielzeug ihn nur ständig dazu animiert richtig aufzudrehen, aber ich gebe dir Recht irgendwo muss die Energie ja hin

    Das ist ein bisschen eine Philosophiefrage. Bei uns lag nie Spielzeug herum, der Hund kann sich also nicht frei bedienen. Für mich sind das Ressourcen, über die der Halter verfügen sollte.

  • Ich dachte, das zu viel Spielzeug ihn nur ständig dazu animiert richtig aufzudrehen, aber ich gebe dir Recht irgendwo muss die Energie ja hin.


    Einmal in der Woche sind wir in einer Welpenspielgruppe da darf er toben und spielen wie er möchte oder wenn wir bei meiner Freundin zu Besuch sind dort auch, ich habe einen sehr großen Garten aber nicht eingezäunt und ich habe Schiss das er stiften geht und nicht mehr wieder kommt. Genauso wenn wir unterwegs sind, habe paar Orte wo fast keiner ist, aber ich habe echt Angst das was passieren könnte

    Kasper ist von Anfang an ohne Leine gelaufen…..hier mit ca. 14 Wochen und 4 Wochen bei uns. Kennwort: Kasper


    [Externes Medium: https://vimeo.com/351772070]
  • Bei uns gab und gibts es immer eine Handvoll Spielzeug zur freien Verfügung. Der Rest ist in einer Kiste. Einmal die Woche oder so hab ich dann die Spielsachen gewechselt.

  • Genauso wenn wir unterwegs sind, habe paar Orte wo fast keiner ist, aber ich habe echt Angst das was passieren könnte

    hat dein Welpe keinen Folgetrieb? In diesem Fall kann die Schleppleine durchaus Sinn machen. Allerdings haben die meisten Welpen Folgetrieb und da ist die Schleppleine eher kontraproduktiv. Denn durch den Folgetrieb ist diese Zeit, die in der es am einfachsten ist, dem Hund die Grundlagen des Freilaufs nahezubringen.


    Mein Welpe (Whippet) ist beim Gassi praktisch nie an der Leine gelaufen (außer an Straßen, im Ort etc.) - ich hab die Gassi-Strecken so gewählt, dass Freilauf relativ sicher möglich war. Und so lernte Jin von Anfang an, wie sie sich auf verschiedenen Untergründen in verschiedenen Geschwindigkeiten sicher bewegen kann, dass Bäume nicht ausweichen, über (natürliche) Hindernisse zu springen, usw. usf. Dadurch hat sie ein hervorragendes Körpergefühl entwickelt.

    Und sie hat gelernt, dass sie auch darauf achten muss, wo ich hin gehe. Und v.a., dass es sich lohnt, auf mich zu achten, weil es so manchmal lustige Aktionen mit mir gibt.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!