Klein bis mittelgroß und kinderlieb?

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    Hallo zusammen,


    nachdem wir vor einem Jahr unseren Labrador-Opi gehen lassen mussten, fange ich so langsam an, mich mit der Frage nach einer würdigen Nachfolge zu befassen. Ein Fellkollege fehlt hier doch ganz schön…


    Die Frage ist nur: Welche Rasse soll es sein? Der Labrador ist natürlich eine tolle Rasse, aber wir bringen es nicht übers Herz, nochmal einen Labbi zu uns zu holen. Es kann für immer nur den Einen geben.

    Außerdem würde eine kleine bis mittelgroße Rasse mittlerweile besser zu unseren Lebensumständen und unserer Wohnsituation passen.

    Wichtig wäre außerdem, dass der Hund grundsätzlich kinderlieb ist und kein allzu zartes Nervenkostüm hat. Unser Sohn ist zwei Jahre alt, kennt Hunde und geht liebe- und respektvoll mit ihnen um. Aber trotzdem…

    Da wir zur Miete in einem Mehrfamilienhaus wohnen, sollte es auch kein Kläfferchen sein, der Wachtrieb sollte sich in Grenzen halten.

    Alles andere ist zweitrangig.

    Mein Mann und ich arbeiten beide Vollzeit, ich kann den Hund aber ins Büro mitnehmen, für Notfälle/Konferenzen o.ä. haben wir einen liebevollen Hundesitter an der Hand. Versorgung wäre komplett gegeben, allerdings sind fünf Stunden Agility oder Fährtensuche täglich unrealistisch. Ein Gefährte, der also grundsätzlich happy ist, wenn er dabei ist und mit ca. zwei Stunden Auslauf unter der Woche zufrieden ist, wäre großartig.


    Vielleicht habt ihr ja tolle Ideen? Ich dachte schon an einen Pudel, mein Mann ist Dackelfan.


    Liebe Grüße!

  • Hallo,


    tut mir leid, dass ihr euren Hund gehen lassen musstet.


    Ein kleinerer Begleithund klimgt bei diesen Umständen doch eigentlich nicht unpassend. Neben dem Pudel wûrde ich auch mal die Bichon-Rassen wie zB den Havaneser angucken. Diese Hunde sind in der Regel sehr anpassungsfãhige, sanftmütige, freundliche und umgängliche Kerlchen, die gern einfach dabei sind :)


    Ansonsten könntet ihr euch auch mal gemäßigtere Jagdhunde wie zB den Beagle oder den English Cocker Spaniel angucken. Da muss man natûrlich mit einem gewissen Jagdtrieb und Eigenständigkeit rechnen, dafûr sind diese Rassen in der Regel keine extremen Sensibelchen - was je nach Wohnumfeld und familiãrer Situation ja durchaus praktisch sein kann - und haben ein sonniges, aufgewecktes Gemüt. Etwas Auslastung zB in Form von Nasenarbeit oder Apport kann man gut auch in Spaziergãnge einbauen.



    "Kinderlieb" ist keine Hunderasse an sich, wobei es natûrlich vorteilhaft ist, eine tendenziell memschenfreundliche Rasse mit hoher Reizschwelle zu wählen. Am allerwichtigsten ist es, Hund und Kind entsprechend anzuleiten und drauf zu achten, dass deren gegenseitiges Verhältnis von Respekt geprãgt ist.

  • Pudel könnte passen aber sie haben halt Feuer im Arsch und sind recht lebendig aktiv und mitdenked. Im Gegensatz zum Dackel sind sie aber wesentlich führiger. Man muss sie nicht überreden etwas für ihren Menschen zu tun. Der Dackel ist halt selbstständiger und durchsetzungsfähiger (jedenfalls die mir bekannten)


    Grundsätzlich kommt halt kein Hund der Welt kinderlieb auf die Welt. Das musst ihr dem Hund beibringen indem man ihn konsequent vor dem Kind schützt und die beiden nur beaufsichtigten Kontakt haben.

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  • Bei Cockern hab ich in Vermittlungstexten schon öfter von Ressourcenaggression gelesen. Ist das was, worauf man bei der Rasse besonders achten muss? Wäre ja im Kontext mit Kindern suboptimal

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Ich hab australische Terrier, der würde auch gut passen, grundsätzlich eher nett und aufgeschlossen ihren Mitgeschöpfen gegenüber. Für vieles zu haben, ob Tricks lernen oder Wanderungen oder Kuscheln auf dem Sofa.

    Etwas Jagdtrieb kann vorhanden sein, aber in der regel gut zu händeln, weil sie eng an ihren Menschen binden.





  • Ja sie werden getrimmt, ich geb zu das ich das manchmal etwas schleifen lasse :ops:

    Ich fasse das Fell gerne an es ist natürlich nicht so weich wie bei einem Havneser oder so aber dafür neig es dazu eher sauber zu bleiben und filzt nicht so schnell.

  • Wenn die Erwachsenen gut, konsequent und mit viel Humor erziehen, dann finde ich die Kombi aus Kindern und etwas gemäßigteren Terriern klasse. Die sind meistens robust und nervenstark und für jeden Spaß zu haben. Lassen sich halt nicht die Butter vom Brot nehmen und ein paar Grenzen müssen sitzen. Der Australian Terrier ist ja eher selten, ich würde zusätzlich z. B. mal beim Cairn, Wheaten, West Highland White (bei ausgewählten Zuchten) oder Border Terrier gucken.

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