Es gibt 4 Antworten in diesem Thema, welches 418 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von tantematilda.

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    Hallo Ihr Lieben!

    Ich bin kein Pferdeprofi, reite freizeitmäßig "feines Reiten", bzw lerne gerade die Grundzüge und bin in einem netten kleinen Verein mit Offenstallhaltung und wirklich netten Leuten.

    Dort lebt auch seit ca 1,5 Jahren dieser hübsche Junge.




    Er ist von Geburt an sehbehindert, keiner weiß genau, was es ist, aber der blinde Fleck in seinem Auge wird größer. Kennt das jemand von euch?



    Meine andere Frage, bzw Vermutung ist, dass er sich anders orientieren muss. Ich hab schon lange familiär bei Menschen mit Sehbehinderungen zu tun und bin mir ziemlich sicher, dass auch er zB manchmal unvermutet tritt, weil jemand unerwartet an ihm vorbei geht. Was denkt ihr?

    Sollte eine Sehbehinderung (derzeit auf dem linken Auge ca noch 30%, auf dem rechten alles tutti) so "gesehen" werden, dass das Pferd das schon irgendwie kompensiert oder sollte damit gearbeitet werden?


    Liebe Grüße!

    Silver, Terzerin oder Schnaurier?

  • Meiner Erafhrung nach hängt das sehr stark vom Pferd und seinem jeweiligen Charakter ab.


    Ich kannte welche, die mit schwindender Sicht auf einer Seite immer schreckhafter wurden, auf der anderen Seite erinnere ich mich immer gern an meinen Limes zurück, der bei einem Koppelunfall ein Auge verloren hat und bei dem das absolut keine Einschränkung bedeutete. Freundlich nicht schreckhaft, egal ob in der Herde oder allein, im Parcours, Dressurviereck oder Gelände, immer zuverlässig und brav.

    Wie und ob man da mit Training einwirken muss, um die Sicherheit der Leute zu gewährleisten, die mit ihm umgehen, ist da sehr indivdiuell zu sehen.


    Was mich so ein wenig beunruhigt, ist das "keiner weiß was es genau ist", wurde das Pferd mal nem Spezialisten vorgestellt, um das genauer untersuchen zu lassen?

    LG Raphaela


    The problem is not the problem, the problem is your attitude about the problem - Cpt. Jack Sparrow

    She was not looking for a knight, she was looking for a sword. - atticus

  • Ich bin früher immer einer Haflingerstute geritten, die irgendwann auch auf einem Auge blind wurde. Gemerkt hat man das nur, wenn man irgendwo geritten ist, dass sie gerne nach rechts (die blinde Seite) gezogen hat. Erschrocken hat sie sich deswegen nicht mehr, auch hat sich ihr verhalten nicht geändert. Auf dem linken Auge sieht sie gut und man hat schon gemerkt das sie sich selbst so dreht, dass sie vieles mit dem linken Auge sieht und sie ansonsten einfach noch mehr auf Geräusche fixiert ist.

    Ruby-DSH-*04.2018

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  • Ich würde die Augenerkrankung auch nochmal tierärztlich abklären lassen - es gibt ja auch einiges, was dann langfristig auch aufs andere Auge übergreifen kann, das sollte man dann ja schon entsprechend behandeln und überwachen können.


    Ich kenne einige einäugige oder sehbehinderte Pferde, und das scheint sehr individuell zu sein, wie ein Pferd damit umgeht - mein inzwischen verstorbener Senior und ein Reitpony an meinem Stall wurden mit dem Sehverlust zunächst sehr schreckhaft im Gelände, was sich aber dann bei beiden auch wieder besserte. Als mein Senior sich an die Einschränkung gewöhnt hatte, hat man als Mensch von seiner Behinderung bald kaum noch etwas gemerkt, der hatte das für sich einfach sehr geschickt gelöst.


    Bei den beiden einäugigen Pferden, die ich kannte, musste man im Umgang auf der blinden Seite viel vorsichtiger agieren als bei einem nichtbehinderten Pferd: immer ansprechen, ums Pferd bewegen nur mit Körperkontakt, Sattel und Decken nur von der sehenden Seite aus ans Pferd tragen. Sonst hätte der eine auch durchaus mal gebissen oder getreten und der andere wäre erschrocken losgehüpft, aber das ist ja auch nur verständlich.


    Ich würde daher nicht unbedingt "mit der Sehbehinderung arbeiten", sondern eher "mit dem Pferd arbeiten". Was macht ihm Angst, was findet er unangenehm? Wie kann ich das im Alltag gut managen? Einiges kann man ja einfach akzeptieren - dann spricht man ihn z.B. halt immer erst an, wenn man auf seiner linken Seite herumläuft, da kann sich ja jeder Mensch drauf einstellen und alle sind zufrieden. Anderes (wenn er z.B. beim Reiten extrem schief läuft, weil er bestimmte Reize mit dem guten Auge immer "im Blick" haben will) muss man dagegen schon irgendwie "umerziehen", damit er keine langfristigen Probleme bekommt. Aber da muss dann eben eine individuelle Lösung für genau dieses Pferd her (erst mal am langen Zügel "schief schauen lassen" und dann übernimmt der Reiter das Kommando und die Verantwortung für die blinde Seite?).

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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