Hundebox für ca 4,5 Monate alten Mischlings-Welpen aus dem Tirschutz?

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    Hallo zusammen

    Nachdem wir uns Anfang Juli von unserer treuen Labbihündin verabschieden mussten (13,5) haben wir uns für einen Welpen/Junghund aus dem Tierschutz entschieden. Sie wird Anfang November aus Bulgarien anreisen.

    Macht es Sinn für die erste Zeit (vor allem Nachts) sie in eine Hundebox zu geben? Sie wird ca 4,5 Monate alt sein und wahrscheinlich noch nicht stubenrein.

    Lt Videos die wir bekommen haben ist sie recht lebhaft und wächst mit ihrer Mutter und Geschwistern auf.


    Ich bin einfach unsicher und würde mich über Antworten freuen


    Lieben Gruß

    Marika

  • Ich würde erst mal abwarten, erstens um zu schauen, wie groß die Maus tatsächlich ist ( ihr kennt sie ja noch nicht) und zweitens, ob sie überhaupt eine Box annimmt oder vom Transport etc die Box eher negativ für sie belegt ist und dann evtl Angst und Stress bedeuten würde.


    Unsere Franzi war zwar schon erwachsen, als sie zu uns kam, aber sie mag es bis heute absolut nicht, wenn irgendwas "über" ihr ist, zb geht es überhaupt nicht sie zuzudecken und für sie wäre und ist eine Box nur schrecklich.

  • Es ist schlicht nicht erlaubt, einen Hund in eine kleine Box zu sperren für mehrere Stunden jede Nacht. Vor allem nicht aus Bequemlichkeitsgründen.

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  • Trennt was mit Welpengittern ab, wenn Hund nicht mit Körperkontakt schlafen soll und macht euch gedanken über den Fußboden. Nach zwei Tagen mit fremden Hunden und einer völligen Ahnungslosigkeit was auf sie zukommt ist so ein Käfig oft ein Ort, der sie eben daran erinnert und auch Autofahren sollte man sinnvoll mit der kurzem Rein, was gutes passiert, Auto bewegt sich und man ist gleich wieder im neuen zuhause positiv belegen.

    Stubenreinheit ist echt nicht wichtiger als Vertrauen. Wenn man so ein Drama im Kopf hat, erzeugt das Druck.

    Kann sein, das sie nur auf Beton machen will (Bodenprägung), kann sein, das sie erstmal 12 Stunden nix macht vor Stress, kann sein das sie alle Minute ausläuft, vor Stress.

    Sich Gedanken darüber zu machen, was sind die Herausforderungen, wie macht mans ihr leichter, wie soll sie Ruhe finden, finde ich viel wichtiger als die Stubenreinheit. Die kommt, wenn ihr den Hund lesen lernt, wie er das anzeigt und wenn sie die Ruhe hat, die sie braucht um eben nicht ständig vor Stress zu müssen. Dann pennen die in dem Alter eh schon durch und man eilt sich halt beim Aufwachen den ersten Gang sofort zu erledigen.

    Da sie auch auf der Fahrt zwangsläufig in die Box machen müssen, ist der Effekt Welpe meldet isch, wenn er seine Decke nicht vollpissen will, eh gerade "abtrainiert" und du hast einen Welpen, der in seiner Pisse/Kot liegt und dann eigentlich gewaschen werden muss.


    Viel Freude beim neuen Abenteuer Hund!

  • Ich plädiere auch für einen Welpenauslauf, die gibt es entweder faltbar aus Textil, auch der Boden ist textil oder als Gitter, die man beliebig zusammen stellen kann. Solche Gitter sind auch später im Alltag immer mal wieder nützlich, wenn man ein Zimmer absperren möchte, ohne gleich die Tür zu schliessen.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Macht es Sinn für die erste Zeit (vor allem Nachts) sie in eine Hundebox zu geben?

    In meinen Augen macht es keinen Sinn einen Hund in eine Hundebox zu geben. (Damit meinst du sicher Türe schließen, also wegsperren)


    Hunde sind in ihrem Sozialverhalten, ihrem Bindungsverhalten und den Grundbedürfnissen (Sicherheit, Akzeptanz, Struktur, Familienanschluss, Verständnis, Grenzen, verständliche Kommunikation, ...) dem Menschen sehr sehr ähnlich.


    So dass es in meinen Augen durchaus Sinn macht, beim Einzug eines Junghundes ähnlich vorzugehen wie bei der Adoption eines Kindes.

    Da würde ich nicht auf den Gedanken kommen es nachts einzusperren ...


    Machst du dir Gedanken wie du die Stubenreinheit angehen willst?

    Oder das der Welpe zu lebhaft ist und mit der Box zur Ruhe gebracht werden soll?


    Eine offene Box ist sinnvoll - die (zunächst) nicht geschlossen wird. Manche Hunde bevorzugen diese Höhle als sicheren Rückzugsort. Außerdem ist das kennen lernen der Box für später sinnvoll. Für den sicheren Transport im Auto ist die geschlossene Box gut.

    Aber das sollte in Ruhe geübt und als guter Ort wahrgenommen werden.


    Das geht nicht wirklich wenn man den Welpen ab der ersten Nacht wegsperrt.

  • Vielen Dank für eure Antworten bis jetzt.

    Ich bin ehrlich gesagt auch kein Freund davon sie nachts komplett weg zu sperren. Ich dachte auch eher daran wie Manfred007 geschrieben hat die Box als Rückzugsort für den Hund zu nutzen und offen zu lassen.

    Das Thema mit der Stubenreinheit sehe ich auch als Zweitrangig an. Wir haben hier alles gefliest 😉.

  • Macht es Sinn für die erste Zeit (vor allem Nachts) sie in eine Hundebox zu geben?



    So dass es in meinen Augen durchaus Sinn macht, beim Einzug eines Junghundes ähnlich vorzugehen wie bei der Adoption eines Kindes.

    Da würde ich nicht auf den Gedanken kommen es nachts einzusperren ...

    aber Babys liegen nachts doch auch im Gitterbettchen und keine redet davon, dass sie nachts eingesperrt sind.

    Bei uns waren beide Hunde als Welpe in der Box und das hat wunderbar geklappt, ich habe mich nachts einfach daneben gelegt und habe dann mitbekommen als der Welpe unruhig wurde und konnte so schnell in den Garten gehen.

    Außerdem wurde die Box z.B. genutzt um den Boden zu wischen, das wäre meiner Meinung nach anders gar nicht möglich, es sei denn ich leine den Welpen in der Zeit irgendwo an.

    Besonders unser Wasserhund ist auch tagsüber sehr gerne in die Box zum Schlafen gegangen obwohl auch noch ein Körbchen zur Verfügung stand. Es gab auch keinen anderen Ort an dem unser Hund so gut entspannen konnte, wie in seiner Box beim Autofahren.

    So eine Box hat also nicht immer irgendwas mit Tierquälerei zu tun, wie das oft dargestellt wird.


    LG

    Sabine

  • Unsere Leni, auch aus Bulgarien, aber kein Direktimport, war von Anfang an stubenrein. :nicken:


    Ich habe ihr nachts eine offene Box hingestellt (als Höhle) und daneben eine Kudde, so konnte sie wählen. Nach 2 Nächten wollte sie ins Bett und sich ankuscheln, war auch in Ordnung. :smile:


    Eine Box würde ich schon anbieten, aber eben offen und davor eine Decke legen, falls die Box erst mal negativ belegt ist durch den Transport. Alles andere wird sich finden.

  • aber Babys liegen nachts doch auch im Gitterbettchen und keine redet davon, dass sie nachts eingesperrt sind.

    Beim Baby ist es zur eigenen Sicherheit. (Runterfallen, ersticken, plötzlicher Kindstod, ...)

    Das ist ein ganz anderer Grund als Bequemlichkeit oder Ruhe haben. (das ist halt so meistens der Grund wieso Welpen ab der 1. Nacht in die Box gesperrt werden)


    Außerdem würde ich einen Welpen mit nem ca. Drei jährigen vergleichen. Was emotionale und soziale Entwicklung und Lernverhalten angeht. Ältere Welpen eher mit Vorschulkindern.


    Ein drei jähriger empfindet es in den meisten Fällen als schlimm, in einem Gitterbett, eingesperrt zu sein.

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