ACD als Ersthund

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    Hallo Mia


    wir haben auch einen Treibhund (Entlebucher), ich kann ja mal erzählen. :smile:


    Wichtig ist tatsächlich das Ruhe lernen, das fällt doch manchmal sehr schwer. Da haben wir im ersten Jahr ein bisschen zu kämpfen gehabt, aber mit dem Erwachsen werden wurde es dann deutlich besser. Beißhemmung war auch so ein schwieriges Thema, Oliv war eine furchtbare Schnappschildkröte inkl. Fersen stechen (was mich zu 3 Tagen Gummistiefel im Haus tragen brachte), aber auch das ging irgendwann vorüber. Geduld und Humor sind da überaus hilfreich. xD


    Die ersten Anfänge des Jagdverhaltens (bzw. das Anspringen auf Bewegungsreize) fand ich noch überaus niedlich. Mei, wie der kleine Hund den Vögeln nachgerannt ist. :cuinlove: Als sie dann das erste Mal einem Hasen nachgerannt ist, fand ich es nicht mehr so niedlich. :woozy_face: Das hat doch einiges an Mühe gekostet, aber letztendlich haben wir es hinbekommen. Da würde ich aber von Anfang an daran arbeiten (also bei Wildsichtung umorientieren und dann Party bei Dir o.ä.), da spart man sich hinterher viel Arbeit.


    Territorialverhalten werden die ACDs auch haben nehme ich an. Gerade in Bezug auf andere Hunde würde ich von Anfang an am Alternativverhalten arbeiten (erspart dann später lästiges Training gegen das Leine pöbeln). Also bei Hundesichtung Blick zu Dir (Stichwort click für Blick) und dann passiert was Tolles BEI DIR.


    Das wären mal so die Sachen. die ich ein bisschen verbockt habe (auch Ersthundehalter) und die man natürlich wieder gerade rücken kann, aber macht halt schon Arbeit.


    Ansonsten eine gescheite Welpenstunde suchen, idealerweise kennt man sich mit dem Hundetyp dort aus. Und die Sozialisierung auf Menschen, vor allem Kinder (haben selbst welche) war mir auch sehr wichtig. Also dass Menschen erst mal was grundsätzlich tolles sind. Das rassetypische Misstrauen kommt dann später von allein, aber da finde ich eine gute Basis ganz wichtig.


    Joa, soviel erst mal dazu. :winken:

  • Oh ein Cattle Dog :smile:

    Für mich haben sie ja einen gewissen Reiz, ich kenne aber leider nur zwei und die leben auf einer Ranch (Rinder & Pferde), völlig unnahbare Hunde sind das, immer dabei aber doch distanziert bis schier unsichtbar, mich beeindrucken just diese beiden sehr!


    Erstausstattungen werden überbewertet und sind eh rasseunabhängig - Küchenrollen, Küchenrollen und noch mehr Küchenrollen, Schoki als Nervennahrung für einen selbst und vor allem jede Menge Humor :D - so wurde hier bisher jeder Welpe beim Einzug empfangen :bindafür:

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  • Warum soll es denn ein Cattle Dog werden? Es sind hochgradig spezialisierte Arbeitshunde und oftmals wirklich sehr griffig um es mal vorsichtig auszudrücken


    Das Problem bei Neuhundehaltern und Cattle Dog ist meistens, dass diese Hunde im ersten Jahr die absoluten Streber sind und wenn sie erwachsen werden, die Leute aus allen Wolken fallen, wenn sich die Probleme zeigen.


    Woher kommt denn der Welpe?

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Beim ersten eigenen Hund und dann bei dieser Rasse unbedingt vorher schon einen passenden Trainer suchen (ggf. bei ACD in Not nachfragen).


    Bücher bringen meines Erachtens für die wichtigen Basics recht wenig. Vielleicht für Tricksen und Sport später. Gleiches gilt für die klassischen Youtube-Videos.


    In so einem Fall wichtigste Erstausstattung: Guter Trainer!



    Woher kommt ihr?

  • Ich würde auch auf Suche nach einem Trainer gehen, der diesen Hundetyp kann. Ich selber hatte den ein oder anderen im Training. Alltag, aber, vor allem am Vieh.

    Aus welcher Gegend kommt ihr? Vielleicht hat wer einen Tipp.

  • Bei Cattledogs kann ich das Hundezentrum Deutschland empfehlen. Sie sitzen zwar nicht in der Münchner Gegend, aber sind dort sicher auch öfter anzutreffen.

    Die Inhaberin züchtet und richtet Cattles, hält selbst drei intakte, sowie einen Mali und einen Terrier

  • Man muss auch Vertrauen in die Leute haben, dass sie die richtige Entscheidung treffen, insofern fühl Dich bitte nicht angegriffen. :winken:


    Meine Erstausstattung für meinen dritten Hund (jetzt 4) war übrigens ein Karton als Schlafplatz :pfeif: und ein Futternapf. Den Rest habe ich nacheinander gekauft (eigentlich brauchte ich nur ein passendes kleines aber mitwachsendes Geschirr, der Rest war ja von meinen anderen Hunden bereits vorhanden).

    Danke! Es ist ja auch vollkommen richtig, dass man da keine übereilten Entscheidungen treffen soll, also alles gut! Wir bekommen wohl nun auch die "Restbestände" aus der Welpenzeit unseres Appenzellers

  • Vielen lieben Dank für deine lange Nachricht! Wir haben zuhause bei meinen Eltern auch einen Appenzeller, die hat aber zum Glück gar kein Jagdverhalte. Territorial ist sie aber sehr, daran werden wir dann auch bei unserem Welpen arbeiten müssen. An Clickertraining haben wir auf jeden Fall schon gedacht :) Und natürlich ein Hundetrainer!

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