Welche Fragen ans Tierheim vor der Adoption sind wichtig?

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    das ist ein ganz wichtiger Punkt 😊

    Wir haben einen erwachsenen Malteser aus dem Tierheim, der sicher rassetypisch Menschen und Tieren gegenüber offen und freundlich, aber eben auch ganz schnell gestresst ist.

    Für den ist Ruhe und Routine superwichtig, dann steckt er auch mal einen Tag mit viel Betrieb weg.

    Jeden Tag könnte der das auf keinen Fall!

    Deshalb unbedingt nachhaken, was überhaupt über ihr bisheriges Leben bekannt ist.

  • Vielen Dank für eure Antworten.


    Es handelt sich um einen ganzen Wurf, der beschlagnahmt wurde, d.h. die Geschwister sind auch im TH. Ich dachte, es könnte sich da vllt. auch um so eine Zoll/illegale Einfuhr-Beschlagnahme handeln, aber weiß es natürlich nicht. Der einzige Rüde hat auch eine Vorstellung auf der Webseite (auf den hatte ich mich gemeldet) und wurde bereits als Anwärter für Schul- und Kitabegleitung vermittelt. Er wurde als etwas ängstlich bei unbekannten Umweltreizen beschrieben, d.h. da sollte ich echt nachfragen wie sich das äußert. Aber hörte sich für mich erstmal gut an?!


    terriers4me Bei dem Rüden steht auch, dass er noch nicht 100% stubenrein ist, das gilt dann wahrscheinlich auch für den restlichen Wurf. Aber das kann ich verkraften. Und der Wurf müsste von den Zeitangaben her seit 5 Monaten im TH sein, also nicht ganz „frisch eingetroffen“.


    dagmarjung Grundsätzlich habe ich schon bei meiner „Bewerbung“ grob geschrieben, was die Anforderungen sind: Hund muss mit ins Büro, sozialverträglich sein, Etagenwohnung (wir müssen den Hund hochtragen), wir sind Anfänger usw. Das ist also beim TH bekannt, deshalb hoffe ich mal, dass es auch passt sonst hätten sie mögl. gar nicht erst angerufen. Werde das aber auf jeden Fall nochmal vor Ort ansprechen. Dass sie in der Eingewöhnungszeit weniger Trubel haben muss ist natürlich klar, das kriegen wir auch hin.


    Phonhaus Danke! Die Fragen schreibe ich mir alle auf. Bei Abgabe sind alle Hunde aus dem TH geimpft, gechippt und tierärztlich untersucht. Und: Ich hab tatsächlich schon so eine Beratung bei einer Hundetrainerin gemacht, da habe ich eher den Eindruck gehabt, dass viel mehr Rassen möglich sind als ich gedacht hatte. Aber den Pudel fand sie auch passend. Mir waren die kleinen Begleithunderassen (Malteser, Havaneser etc.) eigentlich etwas zu klein, aber ich wollte dann doch auf einen Hund aus dem TS warten.


    Isi73 Ich hab leider keine Hundebesitzerinnen mit Erfahrung im Umfeld, deshalb bombardiere ich euch mit meinen Fragen :woozy_face: Aber das wäre natürlich super.


    Danke nochmal für eure Hilfe und fürs Daumen drücken, ich halte euch auf dem Laufenden.


    Liebe Grüße

    Paula

  • Wo wurde beschlagnahmt? Es könnte für euch echt unlustig werden, wenn der frühere Eigentümer bei euch in der Gegend wohnt und die Gefahr besteht, dass ihr euch über den Weg lauft.

    das finde ich auch einen ganz wichtigen Punkt!


    In unserem TH werden öfter mal Tiere aus Beschlagnahme vermittelt, aber immer ganz ausdrücklich nicht in die Stadt, in der der ehemalige Besitzer wohnt.




    Sonst wurde schon eigentlich alles gesagt.

    Ihr werdet sie ja sicher ein paarmal ausführen und kennenlernen.

    Schaut einfach dann mal, wie sie darauf reagiert, wenn man sie bürstet oder mal die Pfoten anhebt, in die Ohren schaut etc.

    Sonst kann die Fellpflege wirklich anstrengend für alle werden

    Mia, geb 06/2014 - wunderbarer Großpudelmix

    lang ersehnter Seelenhund und geliebtes Montagsmodell

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  • ja in der gleichen Gegend sollte der frühere Eigentümer tatsächlich nicht wohnen.


    Aber normalerweise sollte das TH dies berücksichtigen.

  • Es wurde also ganzer Wurf beschlagnahmt, der anscheinend bis zum Alter von über einem Jahr nur beim Erzeuger lebte. Im Alter von 1,5 Jahren sind diese Hunde noch nicht einmal zuverlässig stubenrein. Da kann man nicht davon ausgehen, daß eine gute Umweltgewöhnung und Sozialisation auch nur ansatzweise stattgefunden hat. Und im Tierheim sind die Möglichkeiten dazu ja auch begrenzt.


    Ich lehne mich mal sehr weit aus dem Fenster, aber ich finde es unter diesen Umständen gewagt vom Tierheim, einen Hund aus solchen Verhältnissen mit dem Ziel Schul- und Kitabegleiter zu vermitteln. Für solche Jobs nimmt man normalerweise Hunde. die keinerlei Probleme mit Umweltreizen haben und ganz besonders wesensfest und nervenstark sind. (Es sei denn, die Kinderbegleitung ist nur eine Option und kein Muß für die Halterin.)


    Falls du die Hündin nimmst, würde ich unbedingt einen Plan B bereithalten, falls sie doch auf Dauer nicht so mental belastbar ist wie du erhoffst.


    Dagmar & Cara

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich habe mir meinen ersten Hund vor 7 Jahren auch im Tierheim geholt. Er ist auch ein kleinerer Pudelmix (2 Jahre).

    Nun ja, offensichtlich war ich damals naiv, jedenfalls habe ich das Tierheim eigentlich gar nichts gefragt... Einiges wurde mir aber ja sowieso gesagt: Dass er soweit gesund ist, geimpft und frisch kastriert, und dass er aus einer Familie kam, die mit ihm überfordert war.

    Ob er stubenrein ist, gerne Auto fährt und alleine bleiben kann wussten sie nicht... das war dann das Überraschungspaket (zum Glück war das alles vorhanden).


    Ich habe es damals so gemacht, dass ich einen Monat lang so gut wie jeden Tag bei ihm war. Dreimal habe ich hundeerfahrene Freunde mitgenommen. Das hat sehr geholfen. Eine durfte sogar ihre beiden Hündinnen mitbringen, um zu testen, wie er sich denen gegenüber verhält.


    Ok, das mit den vielen Besuchen kann zeitlich nicht jeder einrichten. Aber das war bei mir einfach DIE Entscheidungshilfe. Ich habe dort noch andere Hunde kennen gelernt, die echt "süß" waren, aber die Sympathie hat bei denen gar nicht gestimmt.


    Durch die häufigen Besuche wusste ich, wie er an der Leine geht (nicht gut :beaming_face_with_smiling_eyes: ), wie schnell er lernt (schnell), dass er sich gerne kämmen lässt und kuschelt. Ich habe gemerkt, dass er eher ein nervöser Hund ist, der aber freundlich und anhänglich ist.


    All diese Eindrücke haben sich in den 7 Jahren bestätigt. Böse Überraschungen gab es keine.

    Vielleicht habe ich einfach nur Glück gehabt, oder ich habe es eben gespürt.

    Allerdings hatte ich auch keine Vorstellungen, wie er sein sollte. Ich dachte halt "was mit ihm geht, das geht, was nicht, das geht eben nicht."


    Vom Tierheim (im Steckbrief) wurde er übrigens ganz anders beschrieben, als eher schwieriger Hund.

  • Hallo brathering26 die Frage ist ja jetzt schon ein paar Wochen her - magst du berichten wie der Besuch im Tierheim war und wie du dich entscheiden hast?

    Mali Madness, der ganz normale Wahnsinn *11.03.2019


    Unvergessen:

    Diva die immer alles richtig machen wollte (gest. 2012) - Askari hoppla hier bin ich (gest. 2017) - Jasiri Seelenhund in allen Lebenslagen (gest. 2019)

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