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    Ich finde es nicht schlimm, wenn man sich eingesteht, eine falsche Entscheidung getroffen zu haben.


    Aber da muss man jetzt nicht das TH vorschieben, weil die die Vermittlung zügig über die Bühne bringen wollten. Und mal ehrlich, wenn höhere Maßstäbe angelegt werden, mehrere Besuche Pflicht sind etc., ist es vielen doch auch nicht recht. Die Entscheidung für einen Hund sollte ja vorher durchdacht sein, bei einem Welpen kann man halt auch noch nicht wirklich was zur Verträglichkeit, Schutztrieb, Jagdtrieb usw usf sagen, also warum sollte man die Vermittlung in die Länge ziehen? V. a., wenn es genug Interessenten gibt.


    Wenn du grundsätzlich bemerkt hast, dass die ganze Sache nicht durchdacht war (grad in Bezug auf die Betreuung während du auf Arbeit bist), würde ich den Knopf eher heute als morgen zurück bringen, solang er noch ein Welpe ist. Sind es eher kalte Füße wegen der plötzlichen Veränderung, würde ich mal ein paar Wochen ins Land gehen lassen und schauen, ob du dich auf den Hund einlassen kannst.

  • Das würde ich jetzt mal trennen. Wenn du ihn abgibst, gibst du auch die Verantwortung ab. Fertig. JETZT ist der Moment, wo du für den Hund gerade stehen und eine entscheidung treffen musst.


    Ich würde nicht unbedingt den Fehler beim Tierheim suchen. Du hast eine unüberlegte Entscheidung getroffen, glücklicherweise kannst du sie rückgängig machen, wenn du das willst. Schuldzuweisungen finde ich überflüssig - in alle Richtungen.


    wochenlang zu warten finde ich extrem unfair dem Hund gegenüber! Der sollte so schnell wie möglich neu vermittelt werden, hoffentlich in passendere Hände. Aber das ist dann nicht mehr deine Aufgabe.

  • Auch ich habe mit 22 nicht gerade einen Musterlebenslauf, da musste ich mir schon oft einiges anhören.

    Du, jedem hier ist völlig egal, wie Dein Lebenslauf ist. Dieser Welpe hat neben der Erfüllung seiner Bedürfnisse (und da sind auch später 8-9h alleine sein viel zu lang) ein Umfeld verdient, in dem er sich gut entwickeln kann und willkommen ist. Setz dir eine (kurze) Frist, schau, ob du ihn behalten kannst und willst und wenn nicht, gib ihn zurück, damit er eine Chance hat jemanden zu finden, wo er ankommen kann und gewollt ist.

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  • Klar, das Kommentar mit dem Haus ist unnötig. Aber letztlich hast DU die Entscheidung getroffen. Und eine Erklärung darf man ja schon verlangen finde ich.

    Ich sehe es allerdings auch so, dass der Hund unpassend vermittelt wurde. Erinnert mich leider stark an einen anderen hier vor kurzem geposteten Fall. Die junge Frau hatte sich letztlich zur Abgabe entschieden. Und es war richtig so.

    In deinem Fall muss ich leider auch sagen, finde ich die Wahl sehr unpassend. Ich würde mir so einen Hund nicht zutrauen und als vollzeitarbeitendende Hundemama ist es immer herausfordernd. Wie du schon schreibst wird so ein Hund nicht mal eben von jedem fremdbetreut werden können.

    Im Grunde nutzen da auch Probegassi etc. nichts, weil der Hund ja noch ein Baby ist.

    Zeit kannst du dir ja geben, es kommt sicher nicht auf ein paar Tage an!

    Natürlich war es meine Entscheidung und natürlich gebe ich gerne eine Erklärung ab. Verständnis kann man natürlich nicht immer erwarten. Aber das ist ja an sich auch nicht wichtig.


    Gibt es diesen Fall mit der jungen Frau noch? Wenn ja, besteht da die Möglichkeit das hier irgendwo zu verlinken?


    Bis Ende der Woche will ich noch in Ruhe überlegen. Bis dahin geht es ihm ja nicht schlecht und er bekommt alles was er braucht.

  • Und dieser Hund hatte schon einen scheiß Start ins Leben, da wird es nicht besser, wenn er jetzt in einem instabilen Umfeld voller Zweifel und gar körperlicher Symptome ist.

    Ja da hast du natürlich Recht. Aber wie schon oben erwähnt: Ich trage das nicht über ihn aus. Klar wird er merken dass ich körperlich nicht auf der Höhe bin. Aber ich vernachlässige ihn nicht.

    Er merkt auch, dass du psychisch und emotional nicht auf der Höhe bist! Hunde sind da extrem sensibel.



    "Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?"
    Kurt Marti


    Sancho, mein Seelenstern *12.12.2007-+11.11.2021

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    Ist ein recht abschreckendes Beispiel wie es laufen kann, wenn man den Hund körperlich nicht halten kann. Sie hat sich letztlich mMn richtig entschieden, auch wenn es sicher nicht leicht war. Vor allem, da nach einem halben Jahr schon eine recht intensive Bindung da war. ABER sie hat zum Wohle des Hunde entschieden.



    "Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?"
    Kurt Marti


    Sancho, mein Seelenstern *12.12.2007-+11.11.2021

  • Du, jedem hier ist völlig egal, wie Dein Lebenslauf ist. Dieser Welpe hat neben der Erfüllung seiner Bedürfnisse (und da sind auch später 8-9h alleine sein viel zu lang) ein Umfeld verdient, in dem er sich gut entwickeln kann und willkommen ist.

    Der Lebenslauf war auch nur als Beispiel gedacht, bezogen auf das Kommentar vom Tierheim.

  • Wenn du mal tief in dich reinhörst und ganz ehrlich bist: Liegt dein extremes, sogar körperliches Unbehagen vielleicht auch weniger an dem Welpen an sich, sondern daran ,dass du ganz tief drinnen weißt, dass du dich von deinen eigenen Emotionen und dem Druck des Tierheims hast überrumpeln lassen? Dass dir erst jetzt langsam klar wird, dass du unter Umständen mit einem für dein Leben völlig falschen Hund dasitzt - so süß und problemlos er als Welpe auch noch ist?


    Erstmal keine Schande, Fehler machen wir alle mal, zumal wenn ein süßer, armer Welpe im Spiel ist - du solltest jetzt nur nicht allzulange zögern, wenn dein Grundgefühl dir so deutlich sagt "das kann auf die Dauer nicht gutgehen"?


    Ich hatte übrigens mal ähnliche Zweifel, nicht mal annähernd in diesem Ausmaß, aber mir war ein paar Tage echt komisch, als ich plötzlich schnell und spontan von einem großen Hund auf einen kleinen umgestiegen war. Da hat mich auch hinterher die nagende Frage geplagt, ob wir zusammen wirklich glücklich werden können. Bei uns ging zum Glück alles super aus, nach einer Woche hätte ich den charmanten Zwerg schon für nichts auf der Welt wieder hergegeben - aber bei der Konstellation, in der du gerade steckst, würde ich dein blödes Gefühl für sehr begründet halten.

  • Meine Situation war sehr ähnlich, als ich mir mit 21 meinen ersten Tierheimhund geholt habe, Eltern nebenan, aber sie haben es ausgeschlossen, den Hund in ihren Wohnbereich zu nehmen. Das gilt auch noch heute, wo bereits Hund 3 & 4 bei mir leben. Dennoch wusste ich, dass ich mich auf meine Eltern immer verlassen konnte und sie im Notfall halt die Zeit hier in meiner Wohnung verbringen, wenn z.B. ein neuer Hund einzieht oder ein Hund krank ist. Nur du kannst beurteilen, ob du dich im Zweifelsfall auf deine Eltern verlassen kannst oder nicht... Denn ein Supportnetzwerk braucht es, wenn man alleine mit Vollzeitjob Hunde hält.


    "Welpen"blues hatte ich übrigens völlig unerwartet bei Hund 3 :relieved_face:Hätte nie geglaubt, dass mir das passieren kann. Aber so war es halt :face_with_head_bandage:

    L'enfer n'existe pas pour les animaux, ils y sont déjà - Victor Hugo

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