Überreaktion nach kurzer Trennung

  • Hallo zusammen!

    Mich wurmt an meiner Hündin folgendes Verhalten und ich kriege es ihr einfach nicht abtrainiert:

    Mein Partner und ich gehen mit ihr spazieren. Ich möchte kurz in einem kleinen Laden was kaufen, mein Partner wartet mit ihr vor dem Geschäft. Ich bin nur 3 Minuten weg, komme wieder und meine Hündin freut sich, als ob ich 8h weg war - total übertrieben! Und es wirkt manchmal auch so, als ob sie denkt, wir möchten, dass sie so reagiert, quasi als ob sie gewünschtes Verhalten zeigt. Ist vielleicht von den Vorbesitzern irgendwie noch so drin. Aber sie wedelt mit dem schwanz, winselt manchmal, legt die Ohren an, will an mir hochspringen, ... und ich war nur kurz weg!


    Habt ihr ne Idee, wie man ihr das abgewöhnen kann?


    Danke euch!

  • Wie verhält sie sich Zuhause?

    Bleibt sie alleine in anderen Räumen?

    Läuft sie euch permanent nach?

    Kann sie (entspannt!) alleine Zuhause bleiben?

    Wie verhaltet ihr euch beim Zurückkommen gegenüber dem Hund? (egal ob Laden, Toilette, oder wenn ihr ganz außer Haus gewesen seid)

  • Klingt eher so, als ob sie beschwichtigt, nicht nach Freude.


    Schwanzwedeln ist in erster Linie Aufregung, kann positiv oder negativ sein.


    Ich würde einfach nicht drauf eingehen.

  • Ich hab mich bei sowas einen kurzen Moment mitgefreut (ist ja auch nett, dass wir uns wiedersehen), dann gab's einen freundlichen Stups in die Seite, ein ebenso freundliches, aber doch deutliches "Nun ist gut!" und kommentarloses Weitergehen. Der Hund kannte das Zeremoniell schnell und brach den Überschwang dann auch ab.


    Total ignorieren würde ich für falsch halten, alle sozialen Lebewesen begrüßen sich nach einer Trennung, und ich schätze, ein Hund würde uns als ziemlich schwachsinnig und sozial inkompetent einstufen, wenn wir das nicht tun. Ich regele das lieber in Richtung, "Alles gut, ich nehm deinen guten Willen zur Kenntnis - und jetzt geht's einfach weiter."

  • Wie verhält sie sich Zuhause?

    Bleibt sie alleine in anderen Räumen?

    Läuft sie euch permanent nach?

    Kann sie (entspannt!) alleine Zuhause bleiben?

    Wie verhaltet ihr euch beim Zurückkommen gegenüber dem Hund? (egal ob Laden, Toilette, oder wenn ihr ganz außer Haus gewesen seid)

    Mittlerweile bleibt sie in anderen Räumen, musste trainiert werden. Ebenso, dass sie uns nicht überall hinterherläuft. Alleinbleiben ist gerade im Training ... wenn sie 5 Minuten alleine in der Wohnung ist weil ich Wäsche abnehme o.ä. ist das kein Problem, ich kann sie über eine Kamera beobachten, die ist entspannt. Mittlerweile sind wir bei 20 bis 25 Minuten, in denen sie auf ihrem Platz wartet.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Ich hab mich bei sowas einen kurzen Moment mitgefreut (ist ja auch nett, dass wir uns wiedersehen), dann gab's einen freundlichen Stups in die Seite, ein ebenso freundliches, aber doch deutliches "Nun ist gut!" und kommentarloses Weitergehen. Der Hund kannte das Zeremoniell schnell und brach den Überschwang dann auch ab.


    Total ignorieren würde ich für falsch halten, alle sozialen Lebewesen begrüßen sich nach einer Trennung, und ich schätze, ein Hund würde uns als ziemlich schwachsinnig und sozial inkompetent einstufen, wenn wir das nicht tun. Ich regele das lieber in Richtung, "Alles gut, ich nehm deinen guten Willen zur Kenntnis - und jetzt geht's einfach weiter."

    So ist unser Vorgehen bisher auch. Hochspringen wird zwar nicht geduldet, aber nach einer kurzen Begrüßung geht es dann weiter.


    Aber ich habe auch schon gehört, dass man den Hund erst begrüßt, wenn er sich beruhigt hat, also am anfang erstmal ignoriert. oder mir wurde geraten, mich dem Hund nicht zu nähern, wenn sie so aufgeregt ist. Sondern erst näher ran zu gehen, wenn sie entspannter ist - aber da würde ich ganz schön lange warten 😅

  • Ich glaube, das macht auch wenig Sinn - du würdest den Hund ja nur dazu anstacheln, seine Bemühungen zu verdoppeln, weil er nicht kapiert, was du da tust, und eigentlich nur den Schluß ziehen kann, dass er sich noch nicht genug engagiert hat. Ein nettes, aber unmißverständliches Abbruchkommando nach einer kurzen Begrüßung ist da sicher verständlicher. Bei meiner Airedalehündin gab sich dieser Überschwang übrigens mit Erfahrung und Älterwerden irgendwann von selbst.

  • Wenn das den Hund sehr stresst, kann das Verhalten reiner Übersprung und beschwichtigen sein.


    Dann helft ihr, indem ihr sofort losgeht, nicht so statisch herumstehen.

    Auch Futter kann helfen, aber auf jeden Fall den Hund nicht einfach hängen lassen in seinem "Elend".


    Mein Seniörchen hat das als junger Hund auch schlecht managen können, wenn die Gruppe sich getrennt hat. Das hat ihn gestresst. Dann muss man sich etwas einfallen lassen und Management betreiben.

  • Gruppe trennen ist ja auch schwierig.


    Ich würde da einfach kein Getue drum machen. Einfach weitergehen. nicht rumstehen. Und auch nicht großartig drauf reagieren. Mach dein Ding, das gibt dem Hund mehr Orientierung, als wenn da groß dran rumtrainiert wird. Unsicherheit (was das hier ist) geht von Routine weg.

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