Deckentraining mit neuem Kommando und neuer Decke? Oder unnötig?

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    Dann würde ich mal drauf gucken, warum ihn fremde Leute aufregen, ist das draussen auch so?

    Dann würde ich da über deutliches Abschirmen versuchen, ihm zu helfen.

    ja, draußen auch. Fremde sind blöd für ihn. Es ist eine Mischung aus "komm mir nicht zu nahe" und "ich hab gelernt, das ich dich mit Theater vertreiben kann". Das trainieren wir gerade. Es wird auch schon bedeutend besser dank freundlicher Statisten aus unserer örtlichen Gassi-Whatsapp-Gruppe :D

  • Oft hilft übertriebenes Abschirmen. Also nicht mal so mal so, sondern NIEMAND kommt dran. niemand kann an dir vorbei. NIEMAND. Egal, was der Hund grad will oder zu wollen scheint. Wenn er an der Leine ist, ist quasi ne Käseglocke über dem Hund.

    so lernt er, Menschen zu ignorieren. Weil, ist eh egal, kommt eh keiner näher. (ebenso andere Hunde)


    Das hat ja alles nix mit "Menschen mögen" zu tun, sondern mit Unsicherheit. Also gib ihm Sicherheit.

    Die Übungspersonen kannst du benutzen, indem du sie blockst und wegscheuchst, dass macht Eindruck auf deinen Hund.

  • Oft hilft übertriebenes Abschirmen. Also nicht mal so mal so, sondern NIEMAND kommt dran. niemand kann an dir vorbei. NIEMAND. Egal, was der Hund grad will oder zu wollen scheint. Wenn er an der Leine ist, ist quasi ne Käseglocke über dem Hund.

    so lernt er, Menschen zu ignorieren. Weil, ist eh egal, kommt eh keiner näher. (ebenso andere Hunde)


    Das hat ja alles nix mit "Menschen mögen" zu tun, sondern mit Unsicherheit. Also gib ihm Sicherheit.

    Die Übungspersonen kannst du benutzen, indem du sie blockst und wegscheuchst, dass macht Eindruck auf deinen Hund.

    ok, danke dir.

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  • Hmmm, vielleicht hilft es, die Decke davon abzukoppeln?


    Ich sebe hier auch verschiedene Ausgangssituationen, das eine ist das Ruhegeben schlechthin, das andere ich das Liegenbleiben mit Ignorieren der Tür.


    Liest sich für mich auch so, als wäre das eine eher der Kandidat fürs klassische Platz-Kommando, bei dem der Hund allerdings in Hab-Acht-Stellung auf Freigabe bzw. das nächste Kommando wartet.

    Und das andere wäre das Pack-dich-mal-weg-ich-kann-dich-grade-nicht-brauchen, bei dem es mir zum Beispiel absolut egal ist, wo sie rumliegen oder ob sie zwischendurch aufstehen. Hauptsache, sie gurken mir grade nicht im Weg rum.


    Ich finde, das sollte auch getrennt trainiert werden.

    Was wäre so schlimm dran, wenn es an der Tür klingelt, dem Hund schnell noch ein Platz zuzurufen? Irgendwann antizipiert er vielleicht und reagiert schon auf das Klingeln mit Platz. Ist es denn wichtig, dass er dabei auf seiner Decke liegt oder reicht ein Platz irgendwo im Raum?


    Hab das Gefühl, du machst es grade bissel komplizierter als es eh schon ist.

    (Oder ich habs nicht verstanden, was dein Trainingsziel sein soll...)

    Es grüßen Schneewittchen und die beiden Zwerge
    Silver, die stets gut gelaunte wilde Aussi-Hilde
    Pumuckl & Amun, das quirlige Schopfi-Power-Duo

  • hm... eigentlich ist es egal, WO er sich ablegt, Hauptsache er bleibt erstmal da und wartet auf Freigabe. Mein Gedanke (wegen der Spannung, die mit warten auf Freigabe erzeugt wird) war halt, das er grundsätzlich ein "ok, sie will das ich mich ablege und entspanne, weil mich das, was da gerade geht, nichts angeht" lernt.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Es sind zwei verschiedene Ergebnisse und Aufbauten :ka:


    Ich kann zwar Deine Vorstellung vom entspannten Abliegen nachvollziehen, aber da passieren so viele "Fehler" !

    Einmal, der Mensch vergißt den Hund aufzulösen, und der Hund bleibt (idealerweise) somit auch über mehrere Stunden dort liegen, auch wenn er Durst hat, oder sich lieber ein anderes Plätzchen suchen möchte.

    Sollte der Hund dann mal aufstehen, wirst Du es ja sofort korrigieren müssen, weil er ja ohne das Auflösewort nicht aufstehen dürfte!

    Oder der Hund lernt, daß das Kommando keine Rolle spielt, er demnach aufstehen kann, wann er will - und dies dann auch zur Folge hat, daß er zu einem Zeitpunkt aufsteht, wo es Dir nicht Recht ist, oder - schlimmer noch! - der Hund sich erst nicht mehr hinlegen wird, weil er gelernt hat, daß das Kommandowort fürs Hinlegen bis zur Auflösung keinerlei Bedeutung hat :ka:



    Es sind zwei verschiedene Situationen, die Du komplett anders aufbauen und auch mit einem anderen Wort belegen muß.

    Und wenn Du es mit Warten auf Freigabe verknüpfst, befindet sich der Hund automatisch im Arbeitsmodus und somit sich unter Anspannung.

    Beim Ablegen, wo der Hund auch mal aufstehen und den Platz wechseln darf, mußt Du ja nichts korrigieren!

    Schöne Grüße noch

    SheltiePower

    In ewiger Erinnerung: Cheyene


    Fehler sind hervorragende Lehrer, wenn man ehrlich genug ist, sie sich einzugestehen, und gewillt, aus ihnen zu lernen.        Alexander Solschenizyn

  • Es sind zwei verschiedene Ergebnisse und Aufbauten :ka:

    Finde den Thread hier sehr interessant. Kann man das Dilemma vielleicht auflösen, indem man zum einen "Decke" als Signal "geh auf *diesen* Platz" aufbaut und den dann mit einem "Bleib" kombiniert? So kann man mit Decke einerseits den Hund auf einen Platz schicken, auf dem er sich entspannen, aber eben auch wieder weggehen kann, wenn man nicht Bleib hinterher schiebt.


    Den Vorteil sehe ich darin, dass das Signal "Decke" durchaus das Potenzial hat, den Hund in eine entspanntere Lage zu versetzen, als wenn man nur mit einem "Platz" arbeitet. Weil der Ort "Decke" eben auch mit Ruhe und Entspannung verknüpft werden kann.

    Oder stelle ich mir das zu einfach vor?

    Viele Grüße von Kassiopeia


    mit Nouska, Weißer Schweizer Schäferhund, *10.08.2021

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