Bitte um Tipps! Zusammenführung Hund zu Baby

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    Hey ihr Lieben,


    gerne würde ich mich so gut es geht auf die bald anstehende Situation vorbereiten.


    Es geht um eine 2 Jährige Altdeutscher Schaferhündin, die bald (vorerst zur Probe für eine Woche) bei uns (ich, Freund, 3 Monate altes Baby) einziehen soll. Nun möchte ich alles so gut es geht richtig machen, um ein gutes Zusammenleben zu ermöglichen und grobe Fehler zu vermeiden. Ich habe viel Hundeerfahrung, jedoch keine Erfahrung mit der spezifischen Situation. Ich habe die Hündin heute kennengelernt und kenne die Besitzerin etwas länger.


    Welche Vorkehrungen sollte ich zum Schutz zwischen Hund und Baby treffen? Nie beide zusammen unbeaufsichtigt lassen ist natürlich klar. Aber ich denke an Sachen, wie ein Türgitter in der Anfangsphase, damit der Hund nur absolut kontrollierten Zugang zum Baby hat. Ich hatte bereits bei meinem Rüden generell immer ein Türgitter und er blieb immer im Flur (der ist recht groß und hell), wenn er alleine zuhause war. So wird es wohl auch im aktuellen Zuhause der Hündin gehandhabt. Also das Prinzip ist bekannt.


    Wie gestalte ich das Kennenlernen am besten? Sollte ich lieber doch bevor die Hündin für die Woche einzieht mit dem Baby mal zu Besuch fahren? Der Hund ist mit einem 2 jährigen Kleinkind aufgewachsen, aber ein Baby ist ja nun doch eine andere Nummer.


    Vielleicht gibt es besondere Sachen auf die ich definitiv achten sollte, oder wertvolle Tipps?


    Liebe Grüße!

  • Ich würde ehrlich gesagt einen mir fremden Hund gar nicht mit meinem Säugling zusammenführen. Nicht sein Zirkus, nicht sein Affe.

  • Ich habe jetzt lange überlegt, was ich als Tipp weitergeben könnte - aber ich finde, da hier ein fremder Hund zum Baby kommt, ist das eine ganz andere Situation, als wenn das Baby zum bereits vorhandenen Hund kommt.

    Das finde ich sehr viel schwieriger...


    Ich würde auf jeden Fall Türgitter anbringen.

    Und wenn der Hund es gewöhnt ist, würde ich vielleicht sogar sicherheitshalber mit Maulkorb arbeiten, wenn näherer Kontakt stattfindet.

    Damit wäre mir wohler, wenn ich den Hund noch nicht einschätzen kann.


    Engen Kontakt zwischen Hund und Baby würde ich nicht zulassen - sondern den Hund (solange er ruhig und entspannt ist) bei den normalen Alltagsdingen mit Baby dabei sein lassen.



    Ich wünsche euch alles Gute!

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  • Elaia

    Ich verstehe deine Bedenken! Ich würde den Hund auch absolut ablehnen, wenn ich dir Besitzerin nicht kennen würde bzw. mir sehr unsicher wäre, was ihre Aussagen anbelangt. Hier vertraue ich etwas auf ihre Einschätzung und möchte es eben mit genug Vorsichtsmaßnahmen probieren. Daher auch erst die "Probezeit". Außerdem kann die Hündin jederzeit sofort zurück, sollte ich etwas Richtung Gefahr, oder fragwürdige Verhalten feststellen.


    Aber ja ich nehme es sehr ernst und kann deine Einstellung auch nachvollziehen!


    @Lucy_PRT


    Ich sehe es auch schwieriger, als die umgekehrte Situation. Falls du meinen vorherigen Thread gesehen hattest, war es auch anders geplant. Ich musste leider meinen Hund kurz nach der Geburt meines Sohnes gehen lassen und bei ihm hätte ich absolut keine Bedenken gehabt. Die Sache mit der Hündin möchte ich entsprechend Bedacht angehen, daher bin ich für jeden Tipp dankbar! Das mit dem Maulkorb ist so naheliegend, dass ich überhaupt nicht darauf gekommen wäre. Die Hündin kennt es einen Maulkorb und hat sogar beim Kennenlernen von mir einen super bequemen, passenden Maulkorb bekommen, an den Sie gewöhnt wird bevor Sie zu uns kommt 😊 Den kann sie auch problemlos in der Wohnung tragen und das ist wirklich eine super Idee und hilft uns auf alle Fälle!


    Das Türgitter hole ich dann auch aus dem Keller

  • Bitte bedenken, dass auch ein Hund mit Maulkorb ein Kind schwer verletzen kann.


    Bezüglich des Zusammenlebens: ich würde mich davon gedanklich trennen, dass der Hund das Kind kennenlernen muss.

    Für mich würde ich es so rum machen, dass der Hund einfach nix mit dem Kind am Hut hat. Er lernt dich kennen und zu dir gehört das Kind. Dieses „präsentieren“ von Babys gegenüber den Hunden finde ich schwierig, insbesondere beim neuen Hund.


    Ich würde auf jeden Fall ein „geh an deinen Platz“ trainieren. Damit du den Hund aktiv wegschicken kannst und nicht nur ein Gitter den Kontakt beschränkt.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Ich würde es auch so handhaben, dass dem Baby keine gesonderte Rolle zugesprochen wird, sondern der Hund kommt zu euch und das Baby gehört schlicht einfach mit zur Familie, ist ja nicht so, als wenn der Hund schon 5 Jahre bei euch lebt und auf einmal kommt für ihn da noch ein Baby mit zu.


    Und von Tag 1 an eben die Regeln durchziehen, dass das Baby tabu ist und aktives weg schicken würde ich auch trainieren.


    Türgitter habe ich hier auch und die erleichtern schon vieles, gerade wenn das Baby irgendwann ins Krabbelalter kommt.

    Bei meinem großen habe ich manchmal sogar das Gefühl, der entspannt viel schneller, wenn das Türgitter zu ist und er weiß, die Kinder kommen gar nicht zu ihm. Man selber ist auch entspannter, wenn man Kind und Hund sicher voneinander getrennt weiß, wenn man sich nicht ganz sicher ist und das wiederum entspannt dann auch alle mehr, als wenn man selber immer wie ein Schießstand hinter allen her läuft ;)

  • Tiffy92

    Ich hab mal in Deinen bisherigen Beiträgen gelesen. Zur Hündin schreibst Du u.a.

    sie kennt typisches lautes Kinderverhalten und ist wohl absolut kinderlieb.

    und zur jetzigen Besitzerin

    Allerdings scheint mir die Besitzerin auch nicht recht erfahren

    Ich kenne sie und weiss sie würde mir nichts verschweigen und möchte nur das Beste für das Tier.

    Ich habe mich beim Lesen gefragt, ob Dir die Besitzerin überhaupt alles sagen kann, wenn sei nicht so erfahren ist. Habe ich das richtig verstanden, dass Du die Hündin bisher auf einem Spaziergang kennengelernt hast und noch nicht im Zusammenleben mit dem Zweijährigen erleben konntest? Ich würde einfach nochmal hinterfragen, was für die Besitzerin genau "absolut kinderlieb" bedeutet. Kuschelt die Hündin ständig mit dem Kind, geht sie ihm aus dem Weg, kennt das Kind Ruhezonen der Hündin, usw.

  • Never ever würde ich zu einem Baby einen großen Erwachsenen Hund dazu holen.


    Da würde ich tatsächlich warten bis das Kind älter ist und sich da Alles eingespielt hat. Noch dazu nicht zu dieser Jahreszeit. Jedes Mal zum rausgehen Baby komplett tausend Klamotten anziehen müssen und dann dabei einen an sich noch fremden großen Hund dabei haben - nee, also ehrlich, dass wäre mir zu heikel und einfach zu viel Streß.

    Und mir wäre tatsächlich das Risiko einfach zu groß, weil ich solch einen für mich ja dann fremden Hund einfach nicht genügend einschätzen und vertrauen könnte.

  • Lara004


    Das ist absolut richtig.

    Mir geht es auch weniger um das "präsentieren", sondern eher um den Start der Zusammenführung. Damit meine ich die Situation Hund trifft auf Baby, was eben zwangsläufig passieren wird, auch wenn aus Distanz etc. Es ist nunmal ein Haushalt.


    Antoni


    Lieben Dank für deine Erfahrungswerte! Das klingt logisch! Ich werde es entsprechend handhaben. Türgitter empfand ich schon immer als sehr praktisch😊


    tassut


    Ich hatte anfangs die Assoziation das Frauchen hat 2 Hunde (inkl. Schäferhund) und Kind und hat viel Gutes über die Hündin berichtet und auch die Baustellen nicht verschönt dargestellt, also müsse sie Ahnung haben. Ich kenne das Frauchen seit 5 Jahren (damals ohne Kind und Hunde) und sie war immer recht vernünftig und ehrlich. Desweiteren ist die Hündin auch einem Hundetrainer vorgestellt, da es hieß sie habe Probleme mit anderen Hunden bis hin zu der Annahme, sie könne bissig auf andere Hunde reagieren, da sie an der Leine stark reagiert. Also dachte ich die Frau beschäftigt sich in sofern mit dem Hund, dass sie sich gut auskennt, aber dann haben Aussagen wie "er hat gebissen und hatte Hund xy in der Schnauze, aber es gab keine Verletzungen" mich stutzig gemacht. Als ich den Hund im Umgang mit anderen Hunden gesehen habe (ohne einen Hauch von Aggression oder unfreundlichem Verhalten), war für mich klar, dass es überhaupt keine wirkliche Baustelle darstellt. Der Hundetrainer hat dem Frauchen auch zur Abgabe geraten, da sie schlichtweg dem Hund nicht gerecht wird, aber bezeichnet den Hund auch als Schäferhunduntypisch unkompliziert. Ich selbst, bin mir der Rasse bewusst. Meinst du es wäre sinnvoll mal mit dem Trainer, der den Hund genauer kennt zu quatschen? Er sollte doch ein genaueres Bild haben(Vorrausgesetzt der ist kompetent)?


    Die Tochter konnte wohl "alles mit dem Hund machen". Ist ihr öfter ausversehn auf den Schwanz getreten, hat sie beklettert, an ihr rumgezuppelt. Hier wurden anscheinend nicht wirklich Grenzen für das Kind festgelegt. Allerdings war sie 2 als die Hündin mit 4 Monaten in die Familie kam. Das Kind ist nun 4. Die Tochter hat den anderen Hund wohl lieber, da ihr die Hündin zu groß ist.

  • Huch zu früh abgeschickt, daher EDIT:

    Die Tochter hat die Hündin nicht garnicht lieb, aber hat mehr Bezug zu dem anderen Hund. Dann kamen Faktoren dazu, wie der der Druck dem Hund nicht gerecht zu werden und es ist dem Frauchen einfach zu viel, weshalb der Hund weg soll. Aber, er soll nicht asap weg oder irgendwohin. Wenn ich abspringe, hat sie keinen sofortigen Plan B, sondern würde dann nochmal schauen, was sie macht. Es ist also kein "der Hund muss so schnell wie möglich irgendwohin", was mich stutzig machen würde.


    Junimond


    Ja da hast du recht! Ein Fremder Hund ist eben was anderes als ein Begleiter der schon jahrelang an deiner Seite ist. Wobei das auch schiefgehen kann. Der Sohn meiner Nachbarn musste seine 9 jährige bis dato absolut unauffällige Bulldogge abgeben, da dieser das 1 Jährige Kind gebissen hat. Nun kenne ich allerdings die genauen Umstände in diesem Fall nicht.


    Ich bin ein Aufgaben-Mensch 😄 umso mehr ich zu tun habe desto mehr Energie habe ich. Daher würde mich garnicht, dieses Kind und Hund fertig machen zum rausgehen stressen, sondern eben wirklich nur der Gedanke, dass es eben absolut zu keinem Zwischenfall, zwischen Hund und Kind kommen darf. Und glaub mir, meinen alten Schäfer-Doggen Rüden hätte ich zwar in Bezug auf mein Kind besser einschätzen können, allerdings hätte ich hier viel Arbeit gehabt, wenn es darum ginge mit Kind und Hund rauszugehen. Der ist mir nämlich bei anderen Hunden gerne mal an der Leine explodiert (inkl. Beschädigungsabsicht) 😅 daher mache ich mir hier was die Hündin angeht wenig bis garkeine sorgen.

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