Alleine bleiben klappt nicht mehr - Ideen? (Abgabe steht schon im Raum)

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    Bei einem unseren Nachbarn hier in der Straße ist tagsüber eine Studentin, die an ihrer Examensarbeit schreibt bei seinem Pudel, der sonst auch bellt ohne Ende.


    Sie sitzt dann wohl mit Laptop bei ihm im Wohnzimmer und der Hund döst ruhig vor sich hin.

    Sie kriegt dafür Geld, aber es sind 240,- Euro.


    Bei einer Freundin, die ihren Rüden auch mit Kameras sehen kann, spricht sie mit ihrem Hund über Lautsprecher, wenn er los jault.

    Danach ist für eine halbe Stunde mindestens Ruhe und er trottet auf sein Kissen zurück und pennt ein ( rennt sonst zur Tür und jault das ganze Mehrfamilienhaus zusammen)


    Ich kann mir gut vorstellen, wie belastend und „wie auf Kohlen sitzend“ die Situation grad für Dich ist und drücke mal fest die Daumen ✊😘

  • Hast du es schon mit einem gefüllten Kong probiert?

    Wenn man die einfriert sind die Hunde ne zeitlang beschäftigt.. Und man könnte mehrere davon vorbereiten.


    Hast du über die Kamera schon mit ihnen gesprochen?

  • Ich würde morgens nicht gehen wenn die Hunde gerade fressen, sondern mehr Zeit einplanen und erst gehen wenn sich die Hunde nach dem Fressen von selbst hingelegt haben und entspannt sind.

    Außerdem würde ich ihnen Zugang zum Schlafzimmer gewähren und sie ins Bett lassen, da es dort extrem nach dir riecht. Das sollte sich positiv auswirken.

    Grüße aus Niederbayern von mir und Dackelmädchen Sina.

    Im Herzen:

    DSH Dorli, Eyka, Falko und Una

    Dackel Benny und Tamy

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  • Also ich glaube nicht, dass deine Hunde jetzt einfach so von heute auf morgen nicht mehr alleine bleiben können. Weiterhin bin ich fest davon überzeugt, dass ein Hund der nicht alleine bleiben kann, es in keiner Situation kann.


    Deine Hunde blieben bis vor vier Wochen vollkommen problemlos alleine in deiner alten Wohnung. Wieso sollten sie es jetzt plötzlich verlernt haben?


    Du bist umgezogen. Vier Wochen in der neuen Wohnung... Das ist echt keine Zeit! Da würde ich einfach versuchen, irgendwie noch etwas mehr Eingewöhnungszeit zu organisieren.


    (Hunter ist ja mit dem Alleine bleiben auch nicht so easy. Ich werde Ende 2022 / Anfang 2023 auch nochmal umziehen... Ich rechne da ehrlich gesagt mit drei bis sechs Monaten Eingewöhnungszeit.)


    Schade, dass du kein Auto hast bzw. dass die Hunde dann natürlich das Alleine bleiben im Auto nicht kennen. Sonst wäre das eine gute Möglichkeit zu überbrücken.


    Das mit dem Gassigänger am Mittag... Ist das schon immer? Oder jetzt erst neu? Ich kann mir auch vorstellen, dass da vllt was verbockt wurde?


    Also das wäre auf jeden Fall mein Plan. Am besten ein komplettes Reset. Also solange wie möglich gar nicht alleine lassen in der neuen Wohnung. Und dann peu a peu wie bei einem neuen Welpen ausbauen. (Bei Hunter hatte ich drei Wochen Reset gemacht und dann wieder langsam gestartet. Erst mit 10 Minuten, dann auf 20, dann auf 30, dann auf 45 Minuten. Das ging innerhalb von zwei, drei Wochen, weil er es ja eigentlich kann. Im Auto, in meiner alten Dienstwohnung, auf dem Platz.... Nur halt nicht in meiner ehemaligen Wochenendwohnung, die jetzt eben Hauptwohnung ist.)


    Was ich dir da auch empfehlen würde, wäre ein Trainingstagebuch wenn du wieder anfängst.

  • - Mein Rüde hat den Verdacht auf dem einen Auge blind zu werden, der Termin beim Spezialisten ist Dienstag.
    - Ein Hörspiel bringt nichts

    - .....

    - Mein Rüde weint dabei auch, wirkt generell "panischer"

    Ich würde auch den Tierarzttermin abwarten, vielleicht hat der Rüde ja noch ein anderes Problem, wenn er sich so ungewöhnlich verhält.


    Was meinst du mit Hörspiel?


    Hast du schon mal versucht Entspannungsmusik oder irgendwelche Musik die sie mögen laufen zu lassen? Manche Hunde sprechen darauf auch an und es würde ev. ungewohnte Umgebungsgeräusche dämpfen oder übertönen.


    Sonst fällt mir leider auch nichts ein.


    Alles Gute auf jeden Fall für euch :-)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Der Tipp wird jetzt vielleicht vielen nicht gefallen, aber hast du es mal mit einer Ansage versucht? (Also Tür zu, warten, Tür auf und ein scharfes Nein)

    Da ja schon die Abgabe im Raum steht, würde ich nichts unversucht lassen.


    Meine Hündin hat auch eine Zeit lang dazu geneigt nachdem ich die Haustür geschlossen hatte (kurz) zu jammern. Nach kurzer Zeit war das Problem aber gegessen.

  • Für mich klingt es danach, als fühlen sich die Beiden in deiner neuen Wohnung noch nicht sicher.

    Es is alles noch zu neu, zu ungewohnt, und das einzige wirkliche Stück Heimat, bist du.


    Hier hat es nach dem Umzug auch eine Zeit lang gedauert, bis sie sich wohl gefühlt hat.

  • Sorry das ich mich so spät melde. Hier war viel los.


    Mit ner "Ansage" habe ich es auch schon versucht. Das ist so gar nicht mein Ding, aber aus der Verzweiflung heraus hab ich auch das schon versucht. Dann ist für paar Minuten Ruhe, aber dann fängt es neu an.


    Ich hab jetzt nochmal ganz in Ruhe in diesem Raum gesessen und aufgeschrieben was ICH so an Geräuschen über den Tag höre. Aber da war jetzt leider nichts dabei, was stundenlanges Dauer bellen auslösen könnte. Manchmal hört man draußen wen langgehen, manchmal hört man die Klingel einer anderen Partei im Haus oder halt die Haustür eines anderen. Aber sonst nichts. Wenn ich daheim bin direkt bei ihnen melden sie auch nur hin und wieder mal wenn unten jemand lang läuft und rumklimpert.


    Nun überlege ich dennoch ob das Schlafzimmer nicht besser wäre, wir hier schon erwähnt wurde, weil es zum Hinterhof raus geht und da wirklich niemand lang läuft.


    Nachher habe ich den Trainer Termin und bin schon sehr gespannt. Morgen ist dann der Arzttermin. Das warte ich jetzt beides erstmal ab. Eure ganzen Ratschläge nehme ich mir zu Herzen


    Ganz lieben Dank

  • Kann es vielleicht einen ganz anderen Grund haben?
    Erhöhter Grundstress bei dir?
    Du musst nicht antworten, aber ich meine früher gab es doch noch nen festen Freund.
    Wenn dessen fehlen mit dem Umzug zusammenhängt könnte auch das des Pudels Kern sein.
    Das sich eben nicht nur die Wohnung geändert hat, sondern komplett euer Leben, eure Abläufe im Alltag, dein Verhalten allgemein.
    Ich glaube nach meinem Auszug war ich knapp nen Monat komplett schräg drauf. Das hat Pixel auch gemerkt und hat das in noch kontrollierenderes Verhalten gesteckt.

    Liebe Grüße von Lisa
    und


    Pixel - Norwich Terrier - *16.11.2007


    Mein Name ist Pixel die Krümelkommissarin. Hier ist meine Hundemarke.

  • Ich hoffe wirklich das die Situation sich für dich und deine Hunde bessert! :/


    Unser Allein-sein "Problem" haben wir mit einer Kamera mit Mikrofon gelöst, da Ares eine Zeit lang auch dazu tendierte die Wohnung vollzubellen nachdem wir diese verlassen haben.


    Ich lass den Fernseher immer laufen und schalte die Kamera ein. Er beruhigt sich dann sehr schnell, wenn er meine Stimme hört und legt sich dann auch hin statt zu bellen.

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