Zwergpudelbesitzer - Welpenzeit?

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    Hallo Ihr Lieben,


    in letzter Zeit werde ich immer wieder gefragt, ob ich mir wirklich sicher bin, dass ich einen Welpen möchte und ob mir das nicht zu stressig wäre. Welpen würden ganz viel kaputt machen, dann das ständige rausgehen zum Lösen und überhaupt wäre es mega anstrengend. Meine Schwägerin (mit Aussi) würde sich nicht nochmal einen Welpen antun.

    Als ich das meiner besten Freundin erzählt habe, die eine Zwergpudeldame hat, meinte sie: Es gibt Hunde und es gibt Zwergpudel. Mit denen wäre es viel einfacher und alles würde ganz schnell klappen und laufen. :denker:


    Jetzt interessieren mich eure Erfahrungen: ist es wirklich so viel einfacher als bei anderen Hunderassen oder hat sie nur Glück mit ihrer Hündin? Worauf kann/darf/soll ich mich einstellen?


    Vielen lieben Dank und liebe Grüße

    Mümü

  • Ich bezweifle ernsthaft, dass Zwergpudelwelpen keine ganz normalen Welpen sind und daher von einem andern Stern stammen.


    Es gibt einfach recht pflegeleichte Welpen und auch andere. Oft innerhalb der gleichen Rasse.


    Ich hatte jetzt den zerstörerischsten Welpen meiner Karriere. Die zwei Vorgänger gleicher Rasse haben zusammen nicht halbsoviel kaputtgemacht.


    Mit etwas verstärktem Aufräumen und Erziehung klappt das bei den meisten Welpen, egal welcher Rasse ganz gut. Begrenzungen wie Welpenausläufe tragen zur beidseitigen Entspannung bei, wenn man grad den Welpen nicht im Auge behalten kann. So konnte ich selbst mit meinem Shredderkönig entspannt kochen. :winking_face:

  • Das dürfte in erster Linie aufs Individuum ankommen.


    Welpe 1 ( Westie) hat nur ihr Körbchen und ihre Spielsachen kaputt gemacht.


    Welpe 2 ( Mittelschnauzer) hat gern Schnüre und Träger zerbissen ( also zB Schnürsenkel, Rucksackträger, Kopfhörerkabel) und einmal nen nagelneuen Keramiknapf zerdeppert.


    Die Nächte waren beim Schnauz easy, ich könnte in aller Regel durch schlafen.

    Ansonsten müssen Welpen allgemein anfangs deutlich öfter raus weil sie noch nicht lange einhalten können. Hier wars anfangs so in etwa alle 2-3 Stunden.


    Ansonsten halt goldene Regel - Alles was kaputt gekaut werden kann, Welpen sicher verstauen, und bei Bedarf ein robustes Spielzeug anbieten.

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  • Es gibt Hunde und es gibt Zwergpudel.

    Sorry, aber ist Blödsinn. :lol:

    Hunde sind Hunde, und Welpen - Rasse egal - sind so unterschiedlich wie kleine Kinder. Ob man die Welpenzeit als schwierig wahrnimmt, liegt aber auch wesentlich an einem selbst. Ob man zb von Anfang an Perfektion erwartet- oder auch nur baldmöglichst anstrebt, oder dem kleinen Hund zugesteht, daß er eben noch gar nix kann, sondern alles erst lernen muß und ihm auch die Zeit dafür zugesteht. Ob man "Unfälle" in der Wohnung als schlimme Belastung wahrnimmt oder als etwas, was einfach zum Leben mit einem Welpen dazugehört. Manche lernen es recht bald, andere brauchen mehrere Monate dazu. Voraussagen kann man das aber nicht.


    Geduld, Gelassenheit und Humor gehören dazu. Hast du das, kannst du dir ruhig einen Welpen zutrauen.


    Ja, die Kleinen müssen häufig raus und man ist in der ersten Zeit ziemlich angebunden. Die Welpen- und Junghundezeit ist anstrengender als das spätere Leben mit dem erwachsenen Hund, der an den Alltag gewöhnt ist, auch mal einige Stunden alleinebleiben kann und insgesamt mehr "mitläuft".

    Aber die Dauer dieser ersten Zeit ist ja absehbar. Dafür bekommt man die ganze Entwicklung des jungen Hundes mit und kann sich daran erfreuen, wie er nach und nach die Welt kennenlernt, geistig und körperlich Fortschritte macht und das bereitet ja auch Freude.


    Dagmar & Cara

  • Mit etwas verstärktem Aufräumen und Erziehung klappt das bei den meisten Welpen, egal welcher Rasse ganz gut. Begrenzungen wie Welpenausläufe tragen zur beidseitigen Entspannung bei, wenn man grad den Welpen nicht im Auge behalten kann. So konnte ich selbst mit meinem Shredderkönig entspannt kochen. :winking_face:

    Das hört sich doch gut an.

    Also: Welpengitter auf die Einkaufsliste und Verstaumöglichkeiten.


    Danke dir! blushing-dog-face

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Danke dir!

    Also lieber verräumen und Alternativen anbieten als ständig zu korrigieren.

  • Ich denke nicht das ein zwergspudel weniger welpe ist, als andere Welpen.


    Meine 2 Spitze haben übrigens nie irgendwas kaputt gemacht als Welpen. Und ich habe auch nichts extra weggeräumt. Kenne aber auch spitze die als Welpen die absoluten Zerstörer sind / waren.


    Würde das nicht von der Rasse abhängig machen, sondern einfach vom Charakter.


    Und obwohl ich super einfache Welpen hatte, würde ich mir auch nur noch Erwachsene Hunde kaufen in der Zukunft

  • Oh dankeschön, das macht mich zuversichtlich. Geduld, Gelassenheit und Humor habe ich.


    Und ja, ich freue mich schon darauf, die Entwicklung mitzuerleben.

  • Und obwohl ich super einfache Welpen hatte, würde ich mir auch nur noch Erwachsene Hunde kaufen in der Zukunft

    Mich würde der Grund/die Gründe dafür interessieren.

    weil ich es angenehmer finde, einen in seiner Entwicklung fertigen Hund zu haben. Ich kann dir das nicht genauer erklären, ich mag erwachsene Tiere einfach lieber als Welpen. Ich finde sie schöner, lieblicher, interessanter.

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