Draußen wird zu hektisch begrüßt

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    Hallo ihr Lieben. Viele Probleme haben sich mittlerweile gelöst, aber an einigen Problemen arbeiten wir noch immer. Thema Nummer 1 ist zur Zeit die Begrüßungssituation draußen. Wenn wir draußen jemanden in Empfang nehmen, dreht Pina total durch. Sie will dann nur noch zu demjenigen und springt wie wild rum. Ich denke, dass sie dort unsicher ist. Ziehe ich sie weg, dann bekommt sie Frust, bellt und beißt auch in die Leine. Das macht sie schnell, wenn sie überfordert ist.

    Heute trafen wir im Park auf einen Mann. Den habe ich sie nicht begrüßen lassen und stattdessen, ruhiges Verhalten mit Leckerlis belohnt.

    Jetzt meine Frage an euch: wie würdet ihr diese Begrüßungssituation üben, ohne dass bei ihr allzu viel Frust aufkommt.

  • Ich verstehe es nicht so ganz.

    Warum muss dein Hund draußen begrüßen? Wenn du das öfters machst, kommt halt eine Erwartungshaltung auf, wenn der nächste Mensch um die Ecke kommt.

    Ich würde die Begrüßungssituation gar nicht üben. Im Gegenteil, ich würde üben, dass man an Leuten ganz unaufgeregt vorbei geht und diese ignoriert.

    Und wenn das gut sitzt, kann man natürlich auch mal auf kurzer Distanz stehen bleiben und einen Smalltalk halten. Kommt ja doch an und ab vor, dass man mal nach dem Weg gefragt wird oder so. Aber dann hat der Hund trotzdem nicht zu begrüßen, meiner Meinung nach.


    Klar, gibt es dann immer noch ein paar wenige Dutzi-Dutzi-Heinze, die sich schenkelklopfend runterbeugen... aber das sind dann eben die berühmten Ausnahmen von der Regel. (ei denen es mir dann egal ist...)

  • Achso okay, das sollte ich vielleicht dazu sagen. Begrüßen darf sie nur, wenn ich die Menschen kenne. Wir wohnen in der Stadt, da würden wir keine Meter machen, wenn sie da fremde Menschen begrüßt. Geht nur um die Situation, wenn uns zum Beispiel jemand irgendwo draußen abholt. Oder wenn man sich draußen einfach mit jemandem trifft. Die Leute kennen sie dann ja auch. Oder sollte ich allen erstmal sagen, dass der Hund erstmal ignoriert wird? Fällt den Menschen erfahrungsgemäß sehr schwer.

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  • Oder sollte ich allen erstmal sagen, dass der Hund erstmal ignoriert wird? Fällt den Menschen erfahrungsgemäß sehr schwer.

    Fällt den Leuten schwer, aber die sind (theoretisch) in der Lage, das zu verstehen.

    Deinem Hund fällt es ungleich schwerer, mal zu dürfen und mal nicht und wenn sie sich da so reinsteigert, würde ich es ihr generell erstmal abgewöhnen, dass überhaupt jemand draußen begrüßt wird.

  • Ich habe auch so einen Hund, der sich in Begrüßungssituationen völlig abschießt. Als mir klar wurde, dass ich das nicht vernünftig reguliert bekomme, bin ich dazu übergegangen, es tatasächlich komplett zu unterbinden. Menschen, Hunde, was auch immer - alles Fremde ist draußen absolut irrelevant. Wir gehen nirgendwo hin, gucken nirgendwo hin, und wenn ich mal mit jemandem sprechen muss oder möchte, wird Frau Hund abgelegt oder -gesetzt und hat sich rauszuhalten. Seitdem ist sie draußen deutlich entspannter. Für sie ist dieses "Begrüßen darfst du, aber nicht so, sondern irgendwie anders" viel zu viel Grauzone, und mit Grauzonen kann sie nicht umgehen.

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  • Ich habe auch so einen Hund, der sich in Begrüßungssituationen völlig abschießt. Als mir klar wurde, dass ich das nicht vernünftig reguliert bekomme, bin ich dazu übergegangen, es tatasächlich komplett zu unterbinden. Menschen, Hunde, was auch immer - alles Fremde ist draußen absolut irrelevant. Wir gehen nirgendwo hin, gucken nirgendwo hin, und wenn ich mal mit jemandem sprechen muss oder möchte, wird Frau Hund abgelegt oder -gesetzt und hat sich rauszuhalten. Seitdem ist sie draußen deutlich entspannter. Für sie ist dieses "Begrüßen darfst du, aber nicht so, sondern irgendwie anders" viel zu viel Grauzone, und mit Grauzonen kann sie nicht umgehen.

    Okay dann werde ich das wohl erstmal auch so handhaben. Wäre natürlich schön, wenn sie den Menschen einmal abschnüffelt und das wars dann. An dem Punkt sind wir aber leider noch lange nicht. Sie hat ja enorm viel Frust, wenn sie dann wieder zurück gehalten wird. Drinnen schafft sie es deutlich ruhiger zu begrüßen, aber auch da muss sie erstmal auf ihren Platz, bis sie sich etwas beruhigt hat. Das geht draußen natürlich nicht so gut.

  • Wäre natürlich schön, wenn sie den Menschen einmal abschnüffelt und das wars dann. An dem Punkt sind wir aber leider noch lange nicht.

    Welchen Mehrwert hätte der Hund denn davon, wenn sie den Menschen abschnüffeln könnte? Bzw. was sollte ihr fehlen, wenn sie das nicht tut?

  • Ich würde das auch komplett unterbinden, auch mit bekannten Personen (Familie oder so fände ich aber übertrieben). Nur wer sich ordentlich benehmen kann, darf Kontakt aufnehmen. Da finde ich eine klare Linie in der aktuellen Situation, wo sie sich noch nicht selbst zurück nehmen kann, einfacher für sie.


    Im Laufe des nächsten Jahres wird zu 99% auch das rassetypisch misstrauische gegenüber anderen Menschen kommen. Da wirst Du froh sein, wenn sie gelernt hat dass andere Leute, die bei Euch in der Gegend rumlaufen, sie genau gar nichts angehen.

  • Man kann das „nicht-begrüßen“ doch positiv belegen, so dass es dem Hund mehr bringt den Fokus in solchen Situationen bei Dir zu halten statt begrüßen zu gehen. Dann stellt sich auch kein Frust ein.


    Mein Jungspund z.B. soll auch nicht auf eigene Faust zu irgendwelchen Leuten hin (auch nicht wenn die bekannt sind und auch dann nicht, wenn die rufen). Ich habe das mit Click-for-Blick etabliert und es funktioniert ganz gut, auch im Freilauf bekomme ich stets einen Blick beim entdecken einer Person und kann dann entscheiden, ob begrüßt werden darf oder eben nicht.


    Anfangs übt man auf eine gewisse Entfernung, damit es nicht zu schwer für den Hund wird.

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