Seit neue Hündin einzog gibt es Stress zwischen den Althunden.

  • Hallo


    ich habe mich hier angemeldet, in der Hoffnung, Antworten, Tipps und generell Vorschläge zu bekommen.


    Ich habe momentan 4 Hunde, alles Husky(mischlinge), da alle aus dem Tierschutz bzw. aus zweiter Hand stammen kann ich nicht sagen ob sie reinrassig sind, bei zweien vermute ich es allerdings.


    Ally, die älteste mit etwa 6 Jahren wohnt am längsten bei mir. Ich habe sie vor etwas mehr als 5 Jahren adoptiert. Dann gibt es noch Maya, die ist geschätzte 4 Jahre alt und wohnt seit 3 Jahren bei mir. Charlie, der einzige Kerl in der Runde ist auch etwa 4 Jahre alt und wohnt seit 1 1/2 Jahren bei mir und dann haben wir noch Ruby, den Neuankömmling. Sie ist 2 Jahre alt und wohnt seit 4 Monaten bei mir.


    Sie sind alle nicht kastriert.


    Ruby war nicht geplant. Meine Arbeitskollegin hat mir von ihrer Freundin erzählt, die den Hund, den sie von ihrem Ex geschenkt bekam im Keller hält aus Rache oder so, keine Ahnung, Beziehungsdrama und der Hund musste leiden. Das ging wohl schon eine Weile so. Ich habe letztendlich zugestimmt sie aufzunehmen. Aber irgendwie hat diese Entscheidung mein Rudel komplett durcheinander gebracht.


    Ally, Maya und Charlie verstanden sich immer toll und Huskies sind jetzt nicht die unsozialsten aller Hunde, daher hatte ich wie früher auch schon nicht mit zu großen Problemen gerechnet. Die gab es am Anfang auch nicht. Ruby war eher verstört, zurückhaltend und ängstlich. Sie wurde nicht gemobbt von den anderen, sondern recht schnell aufgenommen. Nach knapp 2 Monaten gab es sichtliche Verbesserungen.


    Dann fingen die Probleme an. Das Interessante ist, dass es nicht die Weiber sind, die sich plötzlich anzicken, es ist auch nicht der Neuankömmling auf den sie losgehen. Nein, aus irgendeinem Grund kommen Ally und Charlie plötzlich nicht mehr miteinander zurecht. Anfangs war es eher unauffällig, härtere Korrekturen als sonst, höheres Bedürfnis nach Ruhe voneinander und generelle Zickereien. Aber seit 1 Woche muss ich sie dauerhaft trennen, weil die beiden gekämpft haben. Es war nichts mega tragisches, es gab kleinere Verletzungen, aber trotzdem möchte ich es aktuell nicht riskieren, da es droht komplett zu eskalieren.


    Ich bin etwas überfragt. Ich hätte wenn damit gerechnet, dass die Hündinnen die neue "Konkurrentin" vielleicht anstacheln, oder dass die neue generell gemobbt wird. Aber mit Streitigkeiten zwischen dem Kerl und der ältesten hätte ich nicht gerechnet.


    Es ist aktuell keine der 3 läufig, was ja vielleicht auch ein Problem hätte sein können.


    Mich würde einfach interessieren was andere Hundekenner denken, dass der Auslöser sein könnte und was ich (außer trennen) tun kann.


    Ich habe mir die Option offen gelassen Ruby abzugeben, falls es nicht klappt, nun bin ich aber unsicher ob sie überhaupt das Problem ist und wenn ja, was man tun könnte. Da mir die "Kleine" doch schon sehr ans Herz gewachsen ist und sie ja direkt nicht einmal beteiligt ist.


    Ich hoffe ich habe die Lage gut beschrieben, falls etwas unklar ist einfach fragen :)


    Ich bedanke mich schonmal für eure Antworten


    LG Anna

  • Da fällt mir der alte Computerfuzzi-Satz ein: Never change a running system!


    Du hattest halt schon vor dem Einzug der Neuen eine heikle Kombination mit einem Rüden und zwei etwa gleichaltrigen Hündinnen. Wenn die altersmäßig so nah beieinander liegen, reicht halt unter Umständen schon der kleinste Funken, um eine Explosion zu verursachen.

    Und das kam halt nun in Form der neuen Hündin, die altersmäßig auch nicht so weit entfernt ist von den anderen.


    Vermutlich lief es auch vorher schon nur so semi-gut, wenn du schreibst "härtere Korrekturen" klingt das so, als hätte es auch vorher schon Korrekturen gegeben, nur eben nicht so vehement. Schon das hätte ich unterbunden bzw. geguckt, woran es liegt und ob man etwas ändern muss. Wenn es immer wieder zu kleineren Uneinigkeiten kommt, stimmt an der Basis etwas nicht. Und die sollte schon stimmen, wenn man neue Unruhe in Form eines Neuzugangs reinbringt.


    Warum die nicht miteinander klar kommen, kann man auf Distanz nicht feststellen. Da würde ich mir einen Trainer ins Haus holen, der sich mit diesem Typus Hund auskennt.


    Vermutlich wird trennen erstmal am besten sein. Wenn du es so weiterlaufen lässt, werden sich die Fronten wohl eher verhärten.

    Vielleicht kannst du sie paarweise separieren, dann ist erstmal keiner ganz alleine.


    Ich wünsche dir, dass du einen guten Trainer findest und dass ihr es hinbekommt, das arme Kellerkind zu integrieren.

  • Die Konstellation ist denkbar schlecht. Ein Rüde und 2 Hündinnen - die 3 hatten sich arangiert und die Rudelstellung war unter den beiden Hündinnen klar. Hündin 3 kommt dazu und natürlich ändert sich das Gefüge. Die 3 Hündinnen werden die Rangordnung erst einmal herstellen müssen und dabei könnte es durchaus sein, dass eine Hündin auf der Strecke bleibt. Du mußt das managen - nicht die Hunde!


    Um wieder Ruhe hinein zu bekommen - suche für Hündin Nr. 3 ein geeignetes Zuhause. Auf Dauer wäre das die beste Lösung.

  • ich kenne eine husky gruppe, alles verwandte hündinnen. Da gibt's schon sehr lange keinen kerl mehr (Jahre). Weil die Chefin den immer zerlegt hat. Bzw arg gemobbt und so musste der im extra Zwinger leben. Nach mehrfachen Versuchen gab's dann halt keine rüden haltung mehr. Möglicherweise also nicht untypisch.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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