Klappen bei Euch immer die "Hundeschularbeiten"?

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    Hallo!

    Ich habe mal die Frage, ob Ihr es immer gleich schafft, die Sachen umzusetzen, die Ihr mit den Hunden in der Hundeschule lernt?!


    Ich bin ja mit meinem Hundemädel beim Einzeltraining, da sie an der Leine gerne ein wenig bis etwas mehr rumgrätzt, wenn wir an anderen Hunden vorbeikommen.

    Wir haben eine gute Trainerin, der Hund mag sie, ich mag sie und sie gibt uns viel Werkzeug an die Hand. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, ich stelle mich manchmal absolut blöd an.

    Meistens bei Situationen, die überraschend kommen. Hole ich mir Trainingspartner, ist alles okay, ich bin ja vorbereitet.

    Aber in Sitiationen, in denen es brennt und die (dann) Antichristel ausflippt, schaffe ich es zB nicht, sie hinter mich zu bringen. Und ich brauche beide Hände, sie festzuhalten.

    Da fehlt mir definitiv die 3.te Hand für die Verteilung der Superfleischwurst!

    Und dann bin ich enttäuscht von mir, dass ich das alles nicht so hinkriege, wie ich es denn gesagt bekomme😥


    Könnt Ihr das immer alles umsetzten? Oder kennt Ihr es, anscheinend alles zu vergessen, wenn es drauf ankommt?

  • Ja, ich weiß was du meinst. Wir hatten wegen eines ähnliches Problem auch mal Einzelstunden. Für mich war es letztendlich ein Grund den Trainer zu kündigen.


    Ich habe einen Alltag, lebe nicht unter Laborbedingungen und brauche einen Werkzeugkasten der umsetzbar ist und mich in stressigen Situationen nicht noch zusätzlich im Regen stehen lässt.


    Außerdem hat ihre Methode (Schönfüttern trotz rumgeprolle) absolut nicht zu meinem Hund gepasst. weshalb ich auch so überfordert damit war.

  • Ich finde, es ist total menschlich, nicht immer alles perfekt umsetzen zu können. Das ist ja nicht nur im Hundetraining so, sondern im Leben generell.


    Vor allem, wenn man unvorbereitet ist oder der Überraschungseffekt dazukommt, ist es einfach nochmal schwieriger. Am wichtigsten finde ich es, nicht so streng mit sich selbst zu sein und sich nicht immer nur auf das zu konzentrieren, was (noch) nicht so gut klappt.


    Da du ja eine gute Trainerin an der Hand zu haben scheinst, kannst du da nicht mal mit ihr drüber reden? Vielleicht könnt ihr euch ja noch das ein oder andere "Tool" erarbeiten, das dir das Handeln in bestimmten Situationen erleichtert.

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  • Das stimmt, die Hundeschulsituationen sind unrealistisch. Und ich sage mir oft im Stillen:" Zuhause mache ich es so, wie es mir mein Bauch sagt!"

    Aber auch da stelle ich mich echt manchmal so blöde an...oftmals liegt es sicher an meinen Ängsten oder auch daran, dass wir uns als Hund-Halter-Gespann noch nicht ganz vertrauen....

    Aber manchmal frage ich mich auch, was in einem Moment anders war als in dem anderen, wo es doch geklappt hat!

    Und warum hab ich diesen Moment nicht bemerkt :ka:

  • Letztendlich sollte Hundtraining einem im Alltag helfen. Und im Alltag werden häufiger ungeplante Situationen passieren. Alltag eben. Ein gutes Trainingskonzept sollte dir in solchen Situationen ausreichend Sicherheit geben. Oder zumindest ein anwendbares Tool beinhalten - da gibt es ja diverse Möglichkeiten.


    Schlimm finde ich Konzepte, die einem das Gefühl geben, jedes „Auslösen“ des Hundes wäre ein direkter Rückschritt und dürfe niemals nie passieren. Das verunsichert und macht einen doch nur noch gestresster.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich bin immer so aufgeregt und versuche alles zu hören was sie sagt. Dann geht's los uuuuuuuund......SCHWUPPS!! Was? Schon vorbei? Und im Auto fallen mir dann die Chosen ein, die ich sagen wollte😖

  • Die Aufgaben als „Schularbeiten“ zu sehen, finde ich ganz ungünstig. Du bezahlst doch jemanden dafür, das er dir einen Weg aufzeigt, euren Alltag und Umgang zu verbessern. Man trainiert ja nicht dafür, dass es in der nächsten Einzelstunden besser klappt, sondern dafür, dass es im Alltag allgemein besser wird.

    Nach meinem Verständnis sollten sich also auch die ungeplanten Begegnungen verbessern oder zumindest über Management Stress für euch rausnehmen und dir Sicherheit geben.

  • Nee nee...da bin ich selbstbewusst genug! Ich weiss schon, das Vieles toll läuft und es auch Rückschläge gibt.

    Ich bin auch nicht irgendwie sauer auf die Hummel oder so, die macht das schon gut alles. Ich selber schaffe es nur eben nicht so, wie ich will!!!

  • Ja, das kenne ich xD


    Mir hat geholfen, mir einfach nicht so einen Stress zu machen. Was leicht gesagt ist, wenn man eh maximal einen Hund trifft und es genau dann nicht geklappt hat.

    Blöd. Aber ja nu. Passiert.

  • Ich merke bei meinem ganz stark wie er auf mich reagiert. Bin ich aus irgendeinem Grund angespannt/nervös überträgt sich das sofort auf den Hund. Mir hat geholfen mich in schwierigen Situationen ganz bewusst zu entspannen (funktioniert natürlich auch nicht immer gleich...) das macht es meist schon besser.

    Ist natürlich nicht das einzige und auch leichter gesagt als getan. Man hat ja oft eine hohe Erwartungshaltung an sich selber die da mit reinspielt.

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