Unsicher mit Barfplan - 8 Monate alter Hund

  • Guten Morgen,


    Nachdem unser lieber Jack uns vor 3 Wochen für immer verlassen musste, wir nicht ohne Fellnase können und so viele Hunde ein gutes Zuhause suchen haben wir die liebe Kiwi jetzt in unserer Familie aufgenommen 🥰 Kiwi war ein echter Glücksfund, sie ist erst 8 Monate alt und ist ein so lieber Hund. Ursprünglich kommt sie aus Tunesien und wurde dort auf der Strasse gefunden. Vermittelt wurde sie übers Tierheim und auch schon auf MMK negativ getestet.


    Jetzt komm ich zum eigentlichen Thema. Wir haben jahrelange Barferfahrung da wir Jack auch gebarft haben. Den Plan hatte ich selbdt erstellt. Kiwi wird natürlich jetzt auch gebarft und auch ihren Plan hab ich sekbst erstellt. Ich bin mir aber nicht sicher weil sie erst 8 Monate alt ist und wäre dankbar wenn ihr mal einen Blick drauf werft.


    Kiwi wiegt momentan 17 kg und wird wohl ausgewachsen nicht mehr als 25 kg wiegen. Als tägliche Futtermenge hab ich 4 % von ihrem Gewicht errechnet und komme auf 680 gramm pro Tag. Aufgeteilt sieht das so aus:


    Obst/Gemüse (20%): 136 gramm



    Tierisch (80%): 544 gramm


    Muskelfleisch (50%): 272 gramm

    Pansen (15%): 81 gramm

    Innereien (15%): 81 gramm

    RFK (20%): 109 gramm


    Zusätzlich bekommt sie jeden Tag 1 1/2 Tl Omega 3-6-9 Öl und 1 Tl Bierhefe, 2x pro Woche 3 gramm Algen, 2x pro Woche 1 Tl Lebertran, 2x pro Woche eine Prise Salz und 1x pro Woche 1 Eigelb.


    Mir kommt die Futtermenge viel vor wenn ich's mit unserem 40 kg Schäferhund Jack vergleiche, aber das scheint wohl normal zu sein dass Hunde im Wachstum eine vergleichbar grosse Menge Futter bekommen?


    Ich danke euch im voraus für eure Hilfe und Ratschläge 😊


    LG,

    Melanie mit Kiwi

  • Laß bitte unbedingt die Berechnung der Futterration von einem auf Ernährung spezialisierten Tierarzt überprüfen!

    Gerade im Wachstum kann man da verhängnisvolle Fehler machen, die der Hund später büßen muß. Auch machen sich Fehler z.B. bei der Versorgung mit Mineralstoffen oder Spurenelementen (sowohl Unter- als auch Überversorgung) oft erst sehr viel später bemerkbar; wenn der Hund irgendwann Symptome zeigt, beginnt eine aufwändige Ursachenforschung.

    Du findest im Internet Tierärzte, die eine solche Überprüfung online anbieten (ich glaube, für 40 - 50,- Euro).

    Das Geld würde ich im Sinne des Hundes auf jeden Fall investieren.


    LG,Gisela

  • Danke,


    Danke für den Tipp! Ich wollte den Plan von einer Barfberaterin prüfen lassen, glaubsg du das reicht aus?

  • "Barfberaterin"ist keine geschützte Berufsbezeichnung, d.h. jeder, der Lust hat und glaubt, Ahnung davon zu haben, kann sich so nennen und lustig drauflos beraten.

    Ich würde den TA definitiv vorziehen!


    LG,Gisela

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