Brauchen eine Rasse-Beratung

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    Hallo, wir würden uns über Rasse Vorschläge freuen.


    Wir sind einmal mein Freund (29) und ich (23). Da unser Hund leider im Januar an einem Herztumor verstorben ist, möchten wir uns über ein paar Rassen informieren, da der nächste Hund ein Welpe werden soll. Durch unseren ersten Hund konnten wir schon etwas Hundeerfahrung sammeln. Als wir ihn bekommen haben, war er etwa 5 Jahre alt. Er war ein Cocker-Labrador-Irgendwas-Mix. Durch seine Vergangenheit hat er nicht gelernt, mit dem Menschen zu arbeiten, zudem hatte er etwa 2 Jahre lang davor keinen Kontakt zu Artgenossen und konnte nicht alleine bleiben. Das Schwierigste war jedoch, das er ohne zu knurren gleich Mensch und Hund gebissen hat, da der Vorbesitzer es verboten hat. Es wurde durch Training immer besser, jedoch hatte er einfach seine Macken, die häufig einschränkend waren, dies möchten wir beim nächsten Hund etwas leichter haben.


    Was können wir bieten?

    Wir würden gerne Zughundesport machen, am Fahrrad und vielleicht auch joggend. Zudem übe ich gerne Tricks ein und würde auch wieder laienhaft Dummy Übungen machen. Wir würden für Erziehungskurse zum Trainer gehen, jedoch wahrscheinlich weniger für festen Hundesport. Wir treffen uns gerne mit Freunden draußen zum Schwimmen, Grillen usw., dabei sind meistens noch weitere Hunde mit dabei. So gibt es noch regelmäßig Wanderungen und Rad-Touren auch im Winter.


    Was wir uns wünschen?

    - kein bis wenig Wach- und Schutztrieb

    - händelbarer Jagdtrieb, es wäre schön, wenn er häufig ohne Leine sein darf

    - reserviert bis freundlich zu Fremden und Hunden sollte kein Hund sein, der zu allen muss, aber auch keiner, bei dem ein neuer Kontakt erst wieder lange geübt werden sollte

    - sollte nicht zum Kläffen neigen

    - es sollte vom Charakter eher der entspannte Hund sein, keiner, der sich schnell reinsteigert

    - einen Dickschädel darf er gerne haben, wir mögen es, wenn der Hund auch seine Meinung kundtut

    - keine Rasse, die bekannt dafür ist, nicht alleine bleiben zu können

    - Mindestens 40 cm hoch und lieber Langhaar, Fellpflege macht uns beiden Spaß


    Da der Welpe erst in ein paar Jahren kommen wird, würden wir die Zeit gerne nutzen, um verschiedene Rassen kennenzulernen. Entschuldigung für den langen Text und schon mal danke für die Vorschläge.

  • Tja, ich hätte einen Retriever in Betracht gezogen. Allerdings musst du das dann streichen:

    reserviert bis freundlich zu Fremden und Hunden sollte kein Hund sein, der zu allen muss,


    Und hier:

    keine Rasse, die bekannt dafür ist, nicht alleine bleiben zu können

    möchte ich ergänzen, dass das auch viel mit Erziehung, Gewöhnung und Charakter zu tun hat.


    Und ich würde mich auf lange Wartezeit einstellen, aktuell ist mit kurzfristig Hund nicht viel.

  • Dalmatiner, Collie (Langhaar und Kurzhaar) und Pudel fielen mir ein.

    Golden Retriever vielleicht (wobei ich mir das mit dem Zugsport noch nicht so recht vorstellen kann)


    Einige weitere Rassen fielen mir auch ein,

    wo man dann aber Abstriche machen müsste.

    - Husky/Alaskan Malamut (viel eigenständiger Jagdtrieb)

    - Australian Shepherd (Wachtrieb und eine gewisse Reizoffenheit/Sensibilität - da braucht es mehr Fingerspitzengefühl um einen welpen zum ausgeglichenen Hund zu erziehen)

    - Bei den (gesunden) Molosser-Rassen könnte man auch mal schauen - wobei es da Schwierigkeiten mit dem Zughundesport geben könnte (dafür ist der Körperbau einfach nur bedingt geeignet)


    Oh da fällt mir noch der Boxer ein - auch ein Molosser? Weiß ich gerade nicht.


    Bedenkt bitte, dass ein Welpe/Junghund die ersten Monate/Jahre keinen intensiven Sport betreiben sollte,

    und dass es nicht in der Natur eines jungen Lebewesens liegt "ruhig" zu sein ^^ (ausgeglichen ja - aber trotzdem mit Hummeln im Po ;) )


    Viel Spass bei der weiteren Informationssuche!

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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  • Da fällt mir zuerst der Golden Retreiver ein. Langhaar, hat den berühmten "Will to please", ist mit Artgenossen meist verträglich (gute Sozialisierung vorausgesetzt). Sportlich, freundlich, leicht erziehbar (wenn man nicht gerade alles falsch macht).

    Ihr müßt Euch aber gut überlegen, wie Ihr die ersten Monate mit dem Welpen organisiert (unabhängig von der Rasse). Ein Welpe muß das Alleinbleiben erst lernen und braucht auch eine gewisse Reife dafür, in den ersten Wochen/Monaten geht das beim Hund genauso wenig wie bei einem menschlichen Baby.

    14 Tage Urlaub reichen da nicht aus, wenn Ihr sonst berufstätig seid. Wie lange müßte der Hund denn pro Tag allein sein?


    LG,Gisela

  • Danke schonmal für die Antworten. Da sind schon mal ein paar Rassen dabei.

    Ich möchte nochmal betonen das der Welpe erst in ein paar Jahren kommt, daher sind Arbeitszeiten kein Thema. Ebenso weiß ich das ein Welpe nicht sofort alleine bleiben kann, und dass haben wir auch nicht vor. Unser Hund davor musste überhaupt nicht alleine bleiben, wir stellen uns da schon auch auf den Hund ein, jedoch gibt es Rassen wie den z.B. tschechischer Wolfshund, die ein Problem damit haben, ebenso hab ich das auch schon bei Pudeln mitbekommen. Natürlich ist uns bewusst, das ein Welpe/Junghund nicht von dauerhaft ruhig ist sondern einfach ein junges Lebewesen ist. Ich habe leider vergessen zu schreiben, das die Wünsche für den dann erwachsenen Hund gelten solln und wir den Zugsport erst anfangen würden wenn der Hund ausgewachsen ist und auch einmal gesundheitlich durchgecheckt worden ist. Und die Fellpflege bereitet uns Spaß.

  • Also ich würde da auch einen Golden Retriever oder Dalmatiner sehen.


    Warum ein Langhaar wenn ihr keine Fellpflege wollt?

    Ich Striegel meinen Dalmatiner 1 mal die Woche richtig gut aus, das war’s. Bei meinen langhaarigen Hunden musste ich deutlich öfter Bürsten damit es nicht verfilzt oder die Kletten rausholen.

  • Labrador oder Golden Retriever hätte ich da jetzt empfohlen. Gut, sie sind meist Fremden gegenüber schon recht aufgeschlossen, aber an Distanzlosigkeit kann man ja arbeiten. Und aufgrund der freundlichen Art und Verträglichkeit sind sie in der Regel eben doch super Immer-Dabei-Hunde.

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