Hilfe mit den Welpen

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    Ich wollte aus Neugier mal fragen:

    Wieviel Hilfe/Aufsicht braucht eine Hündin bei der Versorgung der Welpen?


    Brizo ist ja gefragt worden, wie sie dass neben ihrem Job organisieren will. Und flying-paws hat mal erwähnt, sie hätte kaum Zeit gehabt um auf‘s Klo zu gehen.


    Muss man tatsächlich wie bei einem eigenen Baby die meiste Zeit dabei bleiben, oder reicht es 2-3 mal am Tag die Unterlagen zu wechseln?


    Ich hab schon Welpen aufwachsen sehen, war allerdings ein Bauernhof Vermehrer.

    Sina &
    Border Collie "Mulder", *Mai 2015

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Na ja, das kommt ganz darauf an welches Ergebnis Du haben möchtest. Nur mal vorbeischauen, nur mal die allernotwendigsten Dinge in der Hundestube machen, dann wird das Ergebnis entsprechend negativ ausfallen können. Sprich: unter Umständen Verlust eines Welpen, Krankheitsanzeichen, Unterversorgungen etc. bekommst Du dann selten mit. Auch die Prägung wird leiden.


    Wenn Du Hundezucht ernst nimmst, dann steht das Wohl der Mutterhündin und der Welpen im Vordergrund. Regelmässig kontinuierliche Kontrollen und Beobachtungen schützen die Hündin z.B. vor Milchfieber, oder die Welpen z.B. vor Unterversorgung, weil vielleicht die Milch nicht ausreichend vorhanden ist.

    Man muss als Züchter nicht ständig die Hände dazwischen halten, aber eine Aufsichtpflicht ist unerlässig. Ein guter Züchter hat sein Muttertier und seine Welpen im ständigen Blick und kann zum richtigen Moment auch richtig eingreifen.


    Bauernhofhundewelpen wachsen meist im Stall auf und sind sich weitgehend selbst überlassen; sowie es die meisten erwachsenen Bauernhofhunde eben auch sind. Ausnahmen bestätigen die Regel!

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
    Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben!

  • Ganz klare Antwort: Das kommt darauf an.


    Die ersten drei Wochen ist permanente Anwesenheit Pflicht (also praktisch Vorschrift). Auch wenn sicher viele Hundemütter nur wenig Eingreifen benötigen. Da kann jede Situation, jeder Welpe/Wurf und jede Hündin eben anders sein.

    Wenn alles gut läuft, kann man dann auch mal ne Stunde woanders sein oder nebenan schlafen.

    Und das weitet sich dann von Woche zu Woche aus. Sehr praktisch, wenn man wegen dann auch vermehrter Reinigungsarbeit (Wäsche, Garten, Schrubben, ... dazu zunehmende Zufütterung, Interessenten- und Tierarzttermine, Gassiansprüche der Hündin, ...) stetig mehr andere Dinge zu tun hat.

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