Hund ist Anaplasmose Positiv - Suche Austausch

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    Hallo liebes Dogforum,


    heute ist bei uns ein neuer Hund eingezogen.

    Dieser stammt aus der Slowakei und wurde vor vier Tagen vom dortigen Veterinär am 06.04. positiv auf Anaplasmose getestet.


    Der Verein hat uns informiert, sobald sie es erfuhren und wir haben entschieden, den Rüden dennoch zu uns zu nehmen.


    Ich habe mich in den letzten Tagen zu Anaplasmose belesen. Unser Rüde hat heute auch die erste Doxyhexal genommen. Die Tabletten haben je 200mg und sind verschrieben für einmal morgens, einmal abends. Die Packung würde uns demnach zehn Tage ausreichen.


    Nun habe ich (unter anderem hier) gelesen, dass 20mg pro Kilo Körpergewicht gegeben werden. Das passt nicht ganz. Der Hund wiegt 22kg laut Pass, vielleicht ein wenig mehr. Auch erscheinen mir 10 Tage kurz. Ich möchte nicht, dass es zu Resistenzen kommt oder chronisch wird. Das kann, soweit ich las, bei zu kurzem Behandlungszeitraum passieren.


    Jetzt kommt das Aber: soweit man das bei einem Neuankömmling sagen kann, zeigt er keine Symptome. Seine Körpertemperatur liegt im Normbereich, auch scheint er keine Schmerzen zu haben. Er lahmt nicht, läuft gut koordiniert, hat Lust zu Fressen und ist neugierig auf die Umwelt.


    Ich würde ihn dennoch gerne innerhalb der nächsten zehn Tage, eben solange er noch mit Doxy abgedeckt ist, beim hiesigen Tierarzt vorstellen und mit ihm die ganze Sache besprechen.


    Da kommen wir zu meiner Frage: Wann sollte ich ihn vorstellen? Direkt am Montag? Oder vielleicht erst Ende nächster Woche, damit er sich zumindest ein kleines bisschen eingewöhnen kann?


    Ich bin bezüglich des Timings etwas unsicher und würde gerne wissen, wann ihr zum Tierarzt gehen würdet?

  • Ich hab keine Erfahrungen mit Anaplasmose, würde aber auch am Montag zum TA gehen. Ob er den Stress jetzt oder erst Ende nächster Woche hat, ist mMn wurst. Die meisten Tierärzte sind bei Auslandshunden, die gerade erst frisch angekommen sind, oft besonders einfühlsam und arbeiten direkt mit Leckerchen, so hab ich das zumindest immer wahrgenommen.

  • Ich hab keine Erfahrungen mit Anaplasmose, würde aber auch am Montag zum TA gehen. Ob er den Stress jetzt oder erst Ende nächster Woche hat, ist mMn wurst. Die meisten Tierärzte sind bei Auslandshunden, die gerade erst frisch angekommen sind, oft besonders einfühlsam und arbeiten direkt mit Leckerchen, so hab ich das zumindest immer wahrgenommen.

    Danke für die Einschätzung. Unser erster Impuls war auch Montag, aber da er sich prinzipiell gut hält, wollte ich hier mal nachfragen.


    DAS wir zum Tierarzt gehen steht außer Frage. Es ist das wann

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  • Meine Hündin ist auch positiv.


    Das heißt erst Mal nur, dass Dein Hund Kontakt mit Anaplasmen hatte, unabhängig davon, ob eine aktive Infektion besteht.


    Die Anaplasmose ist nicht heilbar, dh bei jeder Immunsuppression (Stress, Krankheit, usw) kann die Anaplasmose ausbrechen und Symptome verursachen. Du hast einen chronisch kranken Hund. Wenn er Dir irgendwann Mal komisch vorkommen sollte, schaut, obs an der Anaplasmose liegen könnte.


    Normalerweise nimmt man bei symptomlosen Hunden einige Wochen später noch Mal Blut, schickt es ins selbe Labor und vergleicht die Höhe der Titer. Wenn er steigt, startet man mit Doxy, wenn nicht, wartet man.


    Ich persönlich finde es aber sinnvoll, bei einer so stressigen Situation, wie dem Umzug in ein neues Zuhause Doxy zu geben, um einen evtl aufkeimenden Schub direkt im Ansatz zu ersticken. Das wäre meine Erklärung und würde auch die Dauer von "nur" 10 Tagen erklären.


    Wie hoch die Dosierung sein soll, darüber wird sich gestritten. Die einen sagen so, die anderen so. Ich habs relativ hoch dosiert gehabt, so, wie meine Tierärztin es empfohlen hat. Du solltest es einfach erst Mal so weiter geben, nichts eigenständig ändern und innerhalb der nächsten Tage mit Deinem Haustierarzt sprechen, wie ihr weiter machen sollt.

    Liebe Grüße
    Ann-Kathrin

  • Vielen Dank, das hilft mir sehr.

    Das er chronisch erkrankt ist, wissen wir.

    So wie du es erklärst, könnten die angesetzten zehn Tage tatsächlich daher rühren.


    Darf ich fragen, wie es deiner Hündin geht? Bemerkst du die Anaplasmose, wenn sie etwas anderes hat?

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Darf ich fragen, wie es deiner Hündin geht? Bemerkst du die Anaplasmose, wenn sie etwas anderes hat?

    Gerne.

    Ihr geht es super gut.


    Nein, ich merke ihr so nichts an. Sie hat einfach nur einen Titer, aber ansonsten ist sie völlig unauffällig und gesund. Den Titer haben wir auch nur durch Zufall gefunden, weil ich sie als Blutspender registrieren wollte. Da wird das standardmäßig getestet und da kam das raus. Sonst hätte ich das nie testen lassen und wäre da nie drauf gekommen.


    Einmal habe ich einen Schub vermutet, da gabs 4 Wochen Antibiose auf Verdacht und dann ging es ihr besser. Aber ob das nun zusammenhängt, who knows.


    Ich bin einfach wachsamer. Seltsames Humpeln, Mattigkeit, Fieber, komisches Verhalten, häufiges Pieseln usw, usw, also alle Symptome die ich mir nicht erklären kann und alles, was vom "Normalbefinden" abweicht, lässt die "Anaplasmose Alarmglocke" in meinen Gedanken klingeln und ich erzähle es beim Tierarzt zumindest als Differenzialdiagnose.


    Einen schweren Schub, der lebensgefährlich werden kann, hatte sie noch nie und ich hoffe, das bleibt so.

    Liebe Grüße
    Ann-Kathrin

  • Ich wünsche euch, dass es weiter so gut bleibt!

    Das klingt ja wirklich gut händelbar bei euch :)

    Die erhöhte Wachsamkeit werden wir hier auch haben, (mindestens und im "besten Fall")

    Unserem Tierarzt werden wir natürlich auch bescheid geben.


    Wann würdest du an unserer Stelle mit dem Rüden zum Arzt? Auch direkt Montag?

  • Telefonier doch Montag erstmal mit der Praxis, dann kann dir der Arzt sagen wann er den Hund sehen möchte und wie du es mit den Tbl handhaben sollst

    Das ist auch eine gute Idee, danke :)

    Meist will der Tierarzt den Patienten sehen, einfach weil es besser einzuschätzen ist als durch Erzählungen.


    Ich werde Montag anrufen und dann hier berichten.

  • Das hätte ich auch gesagt.


    Schildere die Situation (ihr habt nen Hund neu, mit Anaplasmose Titer, ist auf Doxy und die Packung hält bei Dosis X noch so und so lange, ob man Dich vor Ende der Packung noch beraten könnte) am Telefon und dann mal weiter schauen :)

    Liebe Grüße
    Ann-Kathrin

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