Verängstigter Junghund verkriecht sich ins Körbchen

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    Hallo, seit knapp zwei Wochen wohnt Siri bei uns, ein drei Monate alter Podenco-Mischling. Leider waren ihre ersten Monate nicht so schön, ihre Mutter wurde wohl trächtig ausgesetzt, Siri und ihre Geschwister wuchsen neben einer Straße auf, bis sie schließlich im Tierheim Unterschlupf fanden. Deutlich verängstigt kam Siri bei uns an, macht aber tolle Fortschritte. Nur aus ihrem Körbchen will sie nicht raus (wenn wir anwesend sind). Zum Gassigehen geht es auf die große Terrasse (Straße wurde uns abgeraten wegen der noch fehlenden Impfung, hier in Spanien sind viele Hunde leider nicht geimpft, daher Ansteckungsgefahr). Zur Frage: Gibt es vielleicht hilfreiche Tipps, Siri dazu zu motivieren, aus ihrem Körbchen zu kommen? Jedesmal wenn wir sie nach draußen auf die Terrasse tragen, versucht sie, sich im Körbchen zu verkriechen und diesen Stress möchte ihr möglichst ersparen bzw. so gering wie möglich halten. Über Ideen und Hilfe wäre ich sehr dankbar!

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  • Gebt ihr Zeit!!!!

    Um das Tragen nach draußen zu vermeiden, könnt ihr eine Hausleine dranmachen. Also eine ca. 2m lange dünne Leine ohne Schlaufe (damit der Hund nirgends hängen bleibt), die ständig am Hund bleibt.

    Wenn sie im Körbchen liegt und raus soll, kannst Du einfach das Ende der Leine fassen und sie sanft ziehen. Dann hat sie nicht den Streß des Hochnehmens.

    Ansonsten würde ich sie nicht bedrängen, sondern warten, bis sie von selber "auftaut". Sie ist noch jung, sie wird bald Vertrauen fassen, wenn ihr behutsam vorgeht und sie nicht drängt.


    LG,Gisela

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  • Ihr könntet auch versuchen, ab und zu im Vorbeigehen und ohne sie zu beachten, mal Leckerli in die Nähe des Körbchens zu werfen. Ich würde ihr aber auch viel Zeit geben. Und nicht unbedingt gleich jubelnd aufstehen, wenn sie sich irgendwann mal raustraut und ein wenig erkunden will. Wenn sie findet, die Zeit dafür ist gekommen, wird sie von selbst zu euch kommen.

    Im Körbchen bedrängen ist natürlich etwas schwierig, sollte das ja eigentlich ihr sicherer Rückzugsort sein, bei dem sie nicht gestört wird. Was aber natürlich passiert, wenn ihr sie zum Pinkeln lassen rausholt. Die Idee mit der Hausleine an nem gut sitzenden Geschirr find ich gut, so müsst ihr nicht ganz so nah an sie ran und auch nicht hochnehmen. Ich würd sie aber halt erst mitnehmen, wenn sie vom Körbchen draußen ist. Was natürlich euer Hauptproblem ist. xD vielleicht schafft ihr es aber wirklich, sie mit irgendetwas Köstlichem rauszulocken. Wiener, Käse, Tuben, ... Sollte das klappen, dann langsam die Leine aufnehmen und weiterlocken.


    Und immer ruhig, gelassen und geduldig. Nicht bedrängen, nicht laut sein, Zeit geben.

  • Mein Rumäne ist jetzt seit Sommer 2020 bei mir und flüchtet immer noch in seinen Korb, wenn er Angst bekommt. Das wird besser, passiert aber immer noch wöchentlich, weil er einfach gerade im Bezug auf Menschen vieles nicht einschätzen kann und dann erstmal aus der Schusslinie will. Dort liegt er dann wie festzementiert, beschwichtigt, reagiert nicht auf Rufen, vermeidet Blickkontakt. Das ist schwer zu ertragen, wenn sie sich so einigeln. Ich bin gleichzeitig aber froh, dass er den Korb als Rückzugsort so gut annimmt, das "schenkt" einem nicht jeder Hund.

    Wenn Jack sich verkriecht und ich ihn aus dem Korb bekommen will, ohne ihn anfassen zu müssen, lege ich ihm eine unwiderstehliche Keksspur, und in der Regel kann er die nach wenigen Minuten einsammeln, wenn ich mich entferne und irgendwas anderes mache, also die Spannung rausnehme und den Fokus von ihm weglenke. Anfangs ist er dann gleich wieder zurückgehuscht, mittlerweile traut er sich auch immer öfter, draußen zu bleiben und die Situation zu ertragen.

    Aber wie gesagt... Er ist seit 10 Monaten hier und hat zudem noch eine souveräne Ersthündin als Fixpunkt. 2 Wochen sind ein Wimpernschlag bei solchen Hunden.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Podencos sind toll. Und sensibel. Hab hier auch nen Podencomix sitzen.


    Versuch es vll mit Leberwurst. Die riecht stark und schmeckt gut. Am besten fettarme, Podencos haben es ganz gern Mal mit nem empfindlichen Magen.

    Ansonsten ist alles wichtige gesagt worden.


    Viel Erfolg!


    LG Feli & Ash

  • Danke nochmal an alle für die Tipps, selbstgebackene Leberwurstleckerli (fettarm selbstverständlich) waren die Lösung, Terrassengang klappt immer besser und Siri wird immer frecher stuck-out-tongue-and-winking-eye-dog-face

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