Spazieren gehen mit drei Hunden, wie manage ich das?

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    Moin,


    eines vorweg, drei Hunde wollte ich nie.... hat sich nun so ergeben, dass ich die Hündin meiner Tochter dauerhaft hier hab, weil sie nicht mit auf den Ausbildungshof darf. Mit drei Hunden fühle ich mich auch ungleich mehr angebunden und beeinträchtigt als mit meinen beiden. Mal eben weg fahren und die Hunde mitnhmen ist bei drei Hunden einfach nicht drin, also nur in Zeitfenstern weg fahren, zunZeten von Homeoffice bei :iebsten kein Thema, aber das wird nicht immer so bleiben und dann bi mich wieder 5 Tage allein unter Hunden.


    Bisher, bis gut vor 14 Tagen war alles prima.... Zelda als Bardina war verlässlich abrufbar, hörte wunderbar, ließ sich hinter Rehen abrufen und war ein Traum. Bis uns ein Reh fast umlief, kurz vorm Weg nahm es uns wahr, machte nen Fullstop, warf sich herum und Zelda war auf und davon. Weder Ruf noch Pfiff ließen se halten, Mr. Weasley hinterher..... Findus hatte nix mitbekommen und war der Einzige, der blieb.


    Seidem ist es Aus mit dem Gehorsam. Nase stets im Wind, Kopf oben - die Situation gab`s dann mit dem dusseligen Damwild gleich noch einmal, manchmal sitzt der Teufel im Detail, was ich für einen Ausrutscher hielt, festigte sich sofort. Seitdem hat Zelda Leinenknast.... kurze Leine, weil sie die Flexi nicht kennt und an ihr nicht gut läuft.


    Im Zuge dessen hat nun auch Mr. Weasley entdeckt, das er ein Jagdhund ist und es einfach geil ist, das zu leben und Frauchen freut sich auch so, wenn er vom Ausflug in die Büsche zurück kommt. Tja, nachdem er also nun heute nicht mit nach Hsuse wollte, weil Spuren nachgehen einfach geiler ist hat die böse Chefin auch hier Leinenknast verordnet.


    Bleibt Findus, der momentan immer schön dicht bei mir bleibt, der aber auch nicht sooo unjagend ist, wenn es denn geht, oder einen der Hase umäuft, wie Sonntag.... na ja spanische Hunde und Hasen - das ist eine unseelige Allianz, da hatte ich noch keinen, der da nicht durch drehte.


    So, nun aber hab ich ein Problem, drei Hunde an der Leine, zwei Hände, einen kaputten Fuß - das ist nicht einfach. Grad gehn wir oft zu zweit.... nur der Liebste, nun ja, er hat kein gutes Timing und irgendwie kein Gefühl dafür, wann man wie reagiert oder bestätigt oder..... er geht entspannt mit Hundetier ohne darauf zu achten, was das macht - anders, er ist so ein Flexileineneinholer während sie bei mir hören müssen, auch an langer Leine. Oder, er lässt sie in die Leine brettern und wird irgendwann sauer - naja nicht hilfreich. Und wenn ich dem Hund an seiner Leine etwas sage, findet er das auch blöd....


    Und es dauert ja nicht mehr lang, dann ist wieder Leinenpflicht, die war bisher kein Problem, Zelda jagte ja nicht.... und nun? Wie managt ihr drei Hunde? Alle kurze Leine? Koppel für das Lumpengesindel? Immer nur einer an langer Leine? Ich fand Fleexi ja immer nett, weil es Bewegungsspielraum für den Hund bedeutet. War in all den Jahren mit zwei Hunden kein Problem. Haben die ausreichend Bewegung ohne Freilauf? Also, wenn alle kurz gehen?


    Geh ich abwechselnd, jeden Tag rollierend zwei? Ob das geht muss ich probieren, mit meinen beiden gehen und Zelda bleibt hier, ging jedenfalls eher nicht, da hat sie sich tierisch aufgeregt und das durfte sie ja nicht. Wenn ich ohne Mr. Weasley gehe dreht der ebenfalls durch. Habt Ihr Tipps? Ideen? Wie machen das die Mehrhundhalter unter Euch?


    Sundri :verzweifelt:

  • Bei Leinenknast tatsächlich die Flexis auftrainieren.

    Grundprinzipien:

    - jeder bleibt auf seiner Seite oder - sie achten einfach drauf, sich nicht zu vertüddeln

    - es wird nicht in die Flexi gebrettert

    - an der Flexi wird nicht gezogen



    Und dann kommen die Flexis mit nem Wirbelkarabiner an nen stabilen Hüftgurt.


    So zb

    [Externes Medium: https://youtu.be/watrpPY97KM]


    =)

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  • Ich habe immer abgewechselt.

    Mal alle drei - notfalls auch an der kurzen Leine - mal einer allein, mal zwei unterwegs...

    Hatte bei mir in erster Linie den Hintergrund, dass ich der Meinung bin, dass auch bei Mehrhundehaltung jeder Hund einzeln allein bleiben können muss und auch mal Einzelzeit mit dem Besitzer verdient hat.


    Das mit der Flexi würd ich einfach trainieren.

  • Sundri @Sundr

    Du tust mir gerade richtig leid :verzweifelt:


    Ihr befindet Euch gerade in einem richtigen Teufelskreis: Der daheimbleibende Hund macht Terz, Fuß kaputt, die Hunde haben weniger Bewegung - das stresst alle.


    Gibt es für die Hündin Deiner Tochter nicht eine andere Möglichkeit? In meinem Augen harmoniert das Dreiergespann nicht wirklich und Du bist irgendwo die Leidtragende mit Humpelfuß.


    Alleine alleine bleiben würde ich unabhängig vom Spaziergang üben.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • so blöd es ist, aber kann deine Tochter ihren Hund nicht versuchen anders unter zu bringen oder einen Gassigänger finden der mit ihr alleine geht ,der eine Pension. Tagesstätte, einen Freund/in oder so?

    Fernab davon würde ich in Zukunft viel Wert darauf legen, das auch deine Zwei alleine, ohne den anderen, bleiben könne. Meiner Meinung nach ist das für jeden Mehrhundehalter Gold wert.

  • Das ist ja eine doofe Situation!


    Ich war jahrelang allein mit drei oder vier Hunden unterwegs, zwei davon Jäger, aber ich hatte den Vorteil ,dass das ein eingespieltes Rudel war, Eltern und eine oder zwei Töchter. Da gab der Vaterrüde absolut den Ton an, und ich brauchte mich nur auf den als "Anstifter" zu konzentrieren. Hatte ich den im Griff, blieben auch die anderen da.


    An deiner Stelle würde ich erstmal höchstens einen Hund zur Zeit laufen lassen und nie den Hauptjäger, dann ist die Chance am größten, dass er/sie bei den anderen bleibt. Wie du das mit einem kaputten Fuß managen sollst, wüßte ich aber auch nicht - mein Mitgefühl hast du!!

  • eines vorweg, drei Hunde wollte ich nie....

    Mit drei Hunden fühle ich mich auch ungleich mehr angebunden und beeinträchtigt als mit meinen beiden.

    Für mich klingt leider schon der Einstieg in das Thema so, als wäre das unabhängig vom Spazieren-Problem keine Situation, die dir Freude bereitet. :|
    Ich wäre mir da nicht sicher, ob nicht deine 2 eigenen Hunde vielleicht Nachteile davon hätten, wenn du dich durch die ganze Situation eigentlich eher beeinträchtigt fühlst und es (klingt für mich so) eher so ein "es muss halt irgendwie, der Tochter und ihrem Hund zuliebe" ist. Und bei all dem nicht zu vergessen, (klingt für mich so) das Ganze auch auf deine Kosten.

    Wie machen das die Mehrhundhalter unter Euch?

    Ich habe nur 2 und das geht (normaler Weise) gut mit 2 Flexis (mit 3 gleichzeitig käme ich nie klar und um ehrlich zu sein ist es mir am angenehmsten nur mit einem...aber ich will- und kann auch keine 3h täglich spazieren gehen, würde ich immer nur mit jedem einzeln gehen). Wirklich schlimm finde ich es an "Durchzug-Tagen" wenn dann auch noch beide gleichzeitig nur Mist im Kopf haben und Durchzug in den Ohren. Da stand ich auch schon wie ein Ampelmännchen auf der Wiese, weil beide gleichzeitig in die gegenteilige Richtung gezogen hatten. (Der eine wollte nach Hause, der andere wollte weiter) Der Leinenhalter in der Mitte wurde dann gekonnt ignoriert. Für mich ist es schon eine Herausforderung, auch wenn es überwiegend gut läuft aber mit nur einem früher fand ich es insgesamt stressfreier. Man muss auch bestenfalls auf beide gleichzeitig gucken. Auch wenn sie es (eigentlich) gelernt haben zu warten bis man an der Reihe ist, will natürlich keiner von beiden zurück stecken ("Ich hab mein Häufchen gemacht und betrete die Wiese daher nicht mehr. Ich will jetzt zurück nach Hause und bewege mich kein Schritt mehr in die andere Richtung. Guck doch selbst, wie du dem anderen sein Häufchen eingesammelt bekommst") Das hängt wahrscheinlich aber auch sehr von den Hunden ab. #negativbeispiel. :tropf: Der Eine ist auch ein Hund der gerne raus geht und gerne spazieren geht, der andere nur wenns unbedingt sein muss, und auch nur wenn es nicht kalt und trocken ist. Bei meinem damaligen 1. Hund hätte ich gerne noch mehr Hunde gehabt. Jetzt habe ich 2 und habe die Erfahrung gemacht, dass ich zukünftig nur noch 1 Hund (also nach den beiden) haben werde.

  • Moin,


    es gibt keine andere Lösung, meine Tochter hat jetzt den dritten Ausbildungsbetrieb, 160 km von uns entfernt....und das einzige was nicht klappt, ist ihren Hund mitnehmen. Der Hof hat Hunde, davon einer bereits sehr alt.... sie wohnt dort in Familie und mir ist sehr daran gelegen, das sie ihre Ausbildung zu Ende macht.


    Zelda ist ja nun schon länger hier, mehr dazu unter "der Hund ohne Namen" und kommt gut mit meinen Hunden klar, hängt sehr an mir....natürlich.... eine andere Lösung gibt es wirklich nicht.


    Das Allein bleiben ansich, also entweder zu zweit oder zu dritt klappt ganz gut. Nur einer allein geht nicht, Mr. Weasley nicht, weil ich das Alleinbleiben mit Findus extrem schwer war (mehr dazu in unserem Thread), das will ich keinesfalls gefährden. Ein Rückschlag wäre hier für alle Beteiligten sehr ungut.


    Findus ist das alles völlig schnuppe....der ist tiefenentspannt ohne Ende. wenn er ins Bett kann, ist es ihm egal wie lang jemand weg ist oder nicht.


    Zelda durfte sich wegen der Filariabehandlung nicht aufregen, das dürfte sie jetzt hingegen schon....sie ist klug, ich denkte darüber mal nach, hängt ein bisschen en meinem Liebsten, wenn er Dauerbellen nicht aushält, oder es seine Meetings stört, kommt es nicht in Frage.... ginge aber vielleicht mit in den Garten lassen und schon mal füttern..... es denkt in mir.


    Flexis find ich gut, drei kann ich eh nicht managen.... nicht gleichzeitig jedenfalls, eine mit Gurt befestigen wäre eine Idee.... andererseits finde ich Zelda, aufgrund meines Fußes schon an kurzer Leine gut... je mehr Schwung sie holen kann, wenn ich nicht rechtzeitig alles im Blick habe, je schwerer wird es. Aber natürlich könnte ich durchtauschen. Immer mal ein anderer kurz. Oder eben doch Findus im Freilauf.... hier wo ich wohne und raus gehe, ist eh kein Mensch....


    Sundri

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