Neuen Zweithund zum Senior?

  • Hallo zusammen,


    Ich bin ganz neu hier und habe auch direkt eine Frage an euch. Ich habe eine 13Jährige Retriever Hündin, sie ist gemütlich und gutmütig und erfreut sich bester Gesundheit. Vor 2Wochen musste ich meine Neufundländer Mix Hündin einschläfern lassen. Es kam überraschend und wir hatten nicht damit gerechnet, bis auf mich konnte sich niemand von ihr verabschieden.

    Ich habe das Gefühl, das meine Goldi Hündin sie vermisst. So direkt kann ich keine Wesensveränderung bei ihr feststellen und doch ist etwas anders. Ich stelle mir die Frage, ob sie trauert oder ob ihr Gesellschaft fehlt? Immerhin sind die beiden fast 11 Jahre lang gemeinsam durchs Leben gegangen.

    Würde es Sinn machen über einen neuen 2 Hund nachzudenken? Wenn ja, auch ein Senior oder besser etwas jünger? Wir haben Kinder und noch eine Katze, wäre das nicht zu viel Trubel für einen Hund der neu dazu kommt? Wir möchten auf jeden Fall weiterhin Hunde in der Familie halten aber die Frage ist ob jetzt überhaupt der richtige Zeitpunkt für ein neues Familienmitglied wäre. Vielleicht hat jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir davon berichten?


    Lieben Dank fürs lesen!

  • Wie fit ist die Seniorin denn? Schränken Krankheiten ihr Leben ein? Was würdest du dir bei einem Zweithund für sie wünschen? Passen ihre und eure Wünsche zusammen?


    Das sind die Fragen, die ich mir mal im stillen Kämmerlein stellen würde. Um das kommt drauf an zu beantworten.

  • Ohjeh :(


    Nun, mit 13 würde ich mir das gut überlegen.

    Manche Hunde trauern intensiv. Das braucht Zeit.

    Wenn sie aber bei anderen Hunden auffallend freudig reagiert und zu Hause eher..hmm.. apathisch wirkt, dann vielleicht ja. Die Frage ist: hast du Zeit? Der verstorbene Hund war ja integriert und sozusagen ohne viel Aufwand dabei.


    Bekannte von mir haben Labbis. Der Rüde starb und die Hündin war über viele Wochen total apathisch. Sie haben dann eine bereits etwas ältere Hündin (8j) dazugenommen. Die Seniorin lebte nochmals kurze Zeit richtig fröhlich auf, bis sie in den Himmel ging.

    (Dann kam wieder ein Hund dazu weil der ja dann alleine war). :-)


    Vielleicht reichen ihr aber auch einfach regelmässig nette Hundekontakte? Wichtig ist, dass sie trotz allem aktiv bleibt und nicht zu sehr als "alleinige Seniorin" sich zurück zieht.

  • Mein Beileid zu eurem Verlust.


    Wie fit ist die Goldi Seniorin denn noch ? :) Hat sie körperlich starke Einschränkungen o Ä ?

    Habt ihr das Gefühl der alltägliche Trubel ist ihr bereits zu viel?

    Wenn sie noch soweit fit ist, ihr ggfalls auch mal trennen könnt etc dann wüsste ich nicht was gegen einen Welpen spricht.

    Ist ja auch die Frage wie glücklich ihr mit nem 2 Senior wärt und eventuell wieder baldigen Abschied.

  • Vriff Also sie hat bis auf eine atopische Dermatitis die medikamentös behandelt wird keinerlei Erkrankungen. Probleme machen ihr Treppen, aber da sie keine laufen muss ist das nicht so tragisch. Sie ist und war schon immer eher gemütlich, macht natürlich keine langen Spaziergänge mehr aber ums Feld klappt noch ganz gut. Ich würde mir für sie einen Hund mit ähnlichem Energielevel wünscht, da wäre ein Hund in ihrer Altersklasse vermutlich passend. Leider kann ich sie nicht fragen ob sie überhaupt einen „Ersatz“ möchte. Es ist auch echt schwer dass für mich einzuschätzen weil mir die andere Hündin unheimlich fehlt und ich vielleicht unbewusst versuche diese schmerzliche Lücke zu füllen. Ach, schwer zu sagen...

  • Dann ist der nächste Schritt, doch die Frage, willst du so einem Hund ein neues zu Hause geben?


    Fragen kann man sie nie, aber beobachten und letztendlich entscheiden wir. Rein von meinem Gefühl her würde ich sagen, nein. Aber Ferndiagnosen über Internet sind unmöglich. Da hilft dir das nicht.

  • Also Zeit habe ich da ich noch 2 Jahre in Elternzeit bin. Draußen freut sich sich über andere Hunde oder sie ignoriert sie wenn sie schon von weitem bellen aber interessanter sind für sie immer die Besitzer.

    Der Trubel zuhause schein sie nicht zu stören, sie legt sich immer bewusst mitten ins Geschehen und wenn sie Ruhe möchte geht sie in ihr Körbchen. Da die Kinder von klein auf mit den Hunden waren, können sie die Signale bereits gut deuten und bedrängen den Hund nicht, stören sie nicht beim fressen oder beim ruhen.

  • wildsurf Natürlich, ich möchte sie keinesfalls stressen und das könnte ja durchaus passieren wenn ich ihr einen neuen Hund ins Haus hole. Ich kann meinen Wunsch nach einem weiteren Hund auch absolut nach hinten stellen und bin froh um jeden Tag an dem ich mit meiner Hündin zusammensein darf.

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