Juckreiz, Aufstoßen, morgendliches Erbrechen etc.

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    Hallo, wir brauchen Hilfe :)


    Wir haben eine 10 Monate junge Bernhardiner x Leonberger Hündin mit einem aktuellen Stockmaß von ca. 80cm und 65kg Gewicht.


    Folgende Symptome hat sie:

    - Kratzt und knabbert/ beißt sich an der Hinterhand (besonders kurz vor der Rute)

    - Stößt mehrmals pro Stunde auf (übelriechend)

    - erbricht morgens einmal ist aber topfit dabei

    - sehr starke Magen/ Darmgeräusche (fast durchgehend)

    - sie Pupst mehrfach die Stunde und nebelt das ganze Haus ein :p


    Wir waren schon mehrfach beim Tierarzt, bisher hat keiner eine Idee.

    Um den Juckreiz zu minimieren bekommt sie Cortison, wir haben schon mehrmals das Futter umgestellt und Stress hat sie auch keinen. Flohmittel und Wurmkur bekommt sie regelmäßig.


    Die Haufen sind allerdings TOP, stinken nicht, haben keine komische Farbe oder Konsistenz!


    Hat jemand eine Idee was wir noch machen können?

  • Welches Futter bekommt sie aktuell, welche Leckerchen zwischendurch, was habt Ihr bisher ausprobiert, und wie lange habt Ihr jeweils die Futterumstellung durchgezogen? Gab es schon Ausschlussdiäten? Sie erbricht morgens nüchtern, oder ist da noch viel Futter dabei? Wann füttert Ihr abends zuletzt?

    Pfotenwege


    Lilli (Labrador, 25.12.2019)

    Merlin (rumänischer Straßenmix, 1.4.2012)

  • Flohmittel und Wurmkur bekommt sie regelmäßig.

    Was heißt regelmäßig, hat dein Hund denn ständig Flöhe.:denker:

    Was wird denn genau gefüttert.:???:


    Wenn dein jetziger TA keinen Ursache für die gesundheitlichen Probleme findet, dann solltest du eine anderen aufsuchen oder eine gute Tierklinik konsultieren.

    Ich würde meinem Hund keine Medis geben ohne genaue Diagnose.

    Wäre jetzt meine Vorgehensweise.

    LG Anette

    (Mohikaner und Inventar)

    Für immer in meinem Herzen

    Diego * 2004 - † 21.Juni 2018

    Bonnie * 1986 - † April 1999

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  • Vielen Dank für die vielen Antworten.

    zu euren Fragen:


    Die Futterumstellung haben wir über einen Zeitraum von knapp 4 Wochen durchgezogen. Also gaaanz langsam und behutsam untergemischt.


    Aktuell bekommt sie ein Allergikerfutter mit Singleprotein. Kein Rind, Schwein oder Huhn. Das Futter ist getreidefrei

    Leckerchen oder andere Knabbersachen gibt es garnicht! Ist zwar bitter aber anders finden wir die Ursache leider nicht.

    Ausschlussdiäten haben wir bereits hinter uns.


    Sie erbricht nach dem Frühstück und die Futterbrocken sind nicht verdaut.

    Wir haben bereits einen Antischlingnapf und sie bekommt 3x täglich Futter. Zuletzt abends um 20:00.


    Sie hat natürlich keine Flöhe aber das soll auch so bleiben daher bekommt sie alle 3 Monate ein Floh, Zecken, Milben Präparat.


    Unser Tierarzt hat die Medikamente verordnet und behandelt erstmal sympathisch... Eine Klinik habe ich bereits konsultiert aber leider erst in 2 Wochen einen Termin (wegen Corona ist die Sprechzeit eingeschränkt)


    Bis dahin versuche ich zweigleisig zu fahren und hoffe jemand hat eine Idee was noch Ursache sein kann. Manchmal sind es ja nur Kleinigkeiten und man hat das Problem gelöst :)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ausschlussdiäten haben wir bereits hinter uns.

    Wie seid ihr da vorgegangen.:denker:

    Dein Hund ist erst 10 Monate alt, da können es soviele Diäten noch nicht gewesen sein, wenn man sie richtig macht.

    Sie hat natürlich keine Flöhe aber das soll auch so bleiben daher bekommt sie alle 3 Monate ein Floh, Zecken, Milben Präparat.

    Was sind das für Präparate.

    Ich finde sowas total unnötig wenn der Hund keine Parasiten hat, und auch keine Veranlassung besteht sowas einzusetzen.:no:

    Mein Hund hatte in seinem ganzen Leben keines dieser Mittel bekommen Flöhe habe ich auch ohne diese Mittel beseitigen können.:nicken:

    LG Anette

    (Mohikaner und Inventar)

    Für immer in meinem Herzen

    Diego * 2004 - † 21.Juni 2018

    Bonnie * 1986 - † April 1999

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    Sie hat natürlich keine Flöhe aber das soll auch so bleiben daher bekommt sie alle 3 Monate ein Floh, Zecken, Milben Präparat.


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    Du weißt aber schon, dass diese Mittel richtig heftig sind (Thema Nervengift)? Ich würde mich an deiner Stelle da mal genauer informieren

  • Ich würde beim TA den Pankreaswert und den CRP-Wert bestimmen lassen und parallel einen Termin zu einer Ernährungsberatung vereinbaren.

    Oh, ok.

    Meinst du es könnte an der Bauchspeicheldrüse oder den Leberwerten liegen?

    Hat sich überschnitten.

    Ob es daran liegt, weiß ich natürlich nicht, aber ich würde die Werte wissen wollen an deiner Stelle.

    Der CRP-Wert zeigt an, ob sich Entzündungen im Körper befinden.

    Wird der Juckreiz durch das Cortison besser?

    Ob die Bestimmung des CRP Wertes unter Cortison sinnvoll und aussagekräftig ist, müsste dir der TA sagen.




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