Hund jagt bzw beißt in seine Rute

  • Und soll ihn auf gar keinen Fall noch mehr in Watte packen, sondern ihn ganz entspannt weiterhin mit raus nehmen.

    Wäre es denn für Dich vorstellbar, dass man vielleicht länger am Stück geht und dafür nur 1-2x? So hätte er wenigstens länger am Stück Pause.


    Tatsächlich finde ich aber den Ansatz, einem älteren Hund die Ruhe zu gönnen die er sich selber aussucht, mit "in Watte packen" gleichzusetzen sehr seltsam muss ich sagen. Ich denke, der Hund selber wird ganz gut einschätzen können wann ihm Schlaf und wann ihm Action gut tut, oder?

  • Eben weil er bei mir buchstäblich nix machen muss

    Das halte ich für eine enorme Fehleinschätzung. Er muss jeden Tag:


    - Dich kennenlernen

    - Deine Wohnung kennenlernen (= neue Gegenstände, neue Aufteilung, neue Gerüche, neue Geräusche)

    - Deinen Alltag und Deine Hausregeln kennenlernen

    - sehr sehr viel unterwegs sein

    - sehr viel Trainingseinheiten mitmachen


    Und die Liste ist sicher nicht vollständig. Das ist mehr als die meisten Hunde die ich kenne täglich leisten müssen.


    Ich will Dein Tagesprogramm übrigens nicht zwangsläufig als schlecht abstempeln, aber dass es wenig bzw. "buchstäblich nichts" ist, das ist einfach falsch.

  • Wenn der Hund irgendwo Arthrose hat ist eine lange Runde und sonst kurz wirklich Gift. Ideal bei Hunden mit Arthrose ist sowas wie 3x täglich 30min. Und das sehe ich auch mit Blick auf die Tatsache, dass er neu eingezogen ist, als ein gutes Maß an.


    Mit nem 9-jährigen Hund dieser Größe würde ich keine intensiven sitz-platz Übungen machen ohne den mal vorher zu röntgen, hätte viel zu viel Angst, dass da doch "schon" was ziept.

  • Das ist nicht ganz richtig: Charlie kommt zu den Gassi-Uhrzeiten von selbst.

    Das heißt: um 9.00 Uhr kommt er an, dann wieder um 14.00 Uhr und sowie jetzt, gegen 19.00 Uhr.

    Wobei ich die Abendrunde gerade versuche etwas später anzugehen.^^ Zwecks Aufhebung der Ausgangssperre.


    Und um ehrlich zu sein, war es das mit dem Programm das hier "aufgefahren" wird. Nach jeder Gassirunde bekommt er dann ein Hühnchenfleischstückchen. In dem Kontext soll er dann ein Kommando ausführen. Das insgesamt ca 15 Minuten sein wird.

    Danach bzw zwischendurch passiert gar nichts ^^ Wenn ich das Programm runter fahren würde, müsste ich meine Wohnung verlassen. Aber ich wohne hier ?


    (Während ich die Nachricht hier tippe steht Charlie neben mir und wartet auf mein Erheben für die Gassirunde -Ja, er hat sich der Struktur hervorragend problemlos angepasst)

    Demnach müsste es ja egtl die Antwort sein, auf deine Frage, Vogel ? Ich würde einen schlafenden Hund nicht wecken. Aber wenn er wach ist und zu mir kommt, dann kann ich abwägen mit seinem Wachzustand etwas anzufangen. (Oder auch nicht).

    Allerdings^^ werde ich die 3 Gassizeiten evtl verkürzen ??‍♀️ Wieso nicht. Aber 3x soll er schon raus.. :)


    Ja, meine TÄ hat ein Röntgengerät in ihrer Praxis. Sie beaufsichtigt auch meinen Kater und kenne sie schon ewig ^^ Alles top. Bin auf sie Ergebnisse vom Blutbild sehr gespannt.

    Und ja, Charlie liebt Katzen.

  • Hab dann nochmal mit meiner Hundetrainerin nen Kaffee getrunken, wobei sie das selbe gesagt hat wie "FrekisSchwester". :D

    Sie sagte ebenfalls, dass es ritualisiert ist, dass Charlie in seine Rute knapst und es ein Abbau von "Aggressionen" ist. Beziehungsweise: Eine Rückkopplung bei etwas Spaß und Spiel. Das wohl nicht heißt, ihn nie wieder loben oder Kommandos üben zu dürfen. Sondern das Annehmen von Lob und Leckerlies (die nimmt er nämlich überhaupt nicht -Egal welche Marke)


    Natürlich ist er zwecks Eingewöhnungsphase in einem Stress. Das allerdings nicht auf zu wenig Ruhe, zu wenig Entspannung oder zu viel Action zurück zu führen ist. Eben weil er bei mir buchstäblich nix machen muss bzw braucht. Wenn ich den Hund 21-22 Stunden schlafen lassen würde, wäre er genau dort wo er beim vorherigen Besitzer vermutlich gewesen ist: Unterforderung. Bzw kompletter Rückzug von Eindrücken bzw seiner Umwelt/Umgebung.

    Natürlich soll er schlafen und sich erholen. Wenn ich ihn allerdings gar nicht wecke, verweigert bzw verpasst er auf der anderen Seite die Umgebung und neuen Eindrücke. Und soll ihn auf gar keinen Fall noch mehr in Watte packen, sondern ihn ganz entspannt weiterhin mit raus nehmen.


    Ich kann mit der Beschreibung und den Empfehlungen Deiner Hundetrainerin gut was anfangen. So würde ich das auch machen. Ansonsten wäre für mich die ersten zwei Monate wichtig: Ankommenlassen, nur wenig Sitz-Platz-Zeugs pauken, entspannt die Botanik mit ihm erkunden und Bindung entstehen lassen.


    Ich wünsch' Dir ne schöne Kennenlernzeit mit Deinem neuen Mitbewohner. :-)

  • Charlie hat keine Arthrose ? Toitoitoi

    Sitz und Platz bekommt er, obwohl 9 Jahre, gut hin. Zumal er das nicht 10x hintereinander ausführen soll.. lediglich 1x nachm Gassi. Sondern meistens Sitz und einmal Pfote geben. Dafür gibt es dann ein Hühnchen.

    Dabei will ich ihn auch nicht abrichten oder dressieren ? Sondern, dass er mit mir mehr verbindet als nur "Gassi".


    An und für sich wollte ich auch nur Tipps bzw mal eine andere fremde Meinungen einholen zwecks "sich selbst attackieren". Und keine Bewertung der Eingewöhnungsphase von Charlie? Das halte ich für sehr sehr subjektiv .

    Das merklich ist, bei dem Tipp einen Hund über 20 Stunden schlafen zu lassen ohne ihn selbst erlebt zu haben. ? In Charlies Fall wäre das destruktiv.


    ? Vielen Dank Paxxx, bin auch sehr optimistisch nach der Einschätzung von der Trainerin.

  • An und für sich wollte ich auch nur Tipps bzw mal eine andere fremde Meinungen einholen zwecks "sich selbst attackieren". U

    Die hast du ua von mir bekommen, aber bist nicht darauf eingegangen. Was willst du noch?

  • Habe mich durchaus für die Antworten bereits bedankt: Vielen Dank nochmal ??‍♀️

  • Das habe ich in deine alten thread geschrieben:


    "Wenn er daheim an einem platz liegen muss verbraucht er impulskontrolle. Wenn er neben dir fuß gehen muss verbraucht er impulskontrolle. Daher kann es auch sein, dass diese dann bei der begegnung mit den Hunden fehlte.


    Und das kann sich verschlimmern und zu Verhaltensauffälligkeiten führen.


    Ein Hund muss nicht immer unter kontrolle stehen. Der kann auch mal seinen eigenen willen haben."


    Machst du noch immer deckentraining mit ihm?

    Hast du mittlerweile eine längere leine oder muss er sich noch mit der 1 m leine abfinden?


    Finde ich schon traurig für den Hund dass du keine tipps hier annimmst.

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