Leishmanioseschutz Kroatien und Slowenien

Es gibt 2 Antworten in diesem Thema, welches 639 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Gast88272.

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    Guten Morgen,


    wir planen - sodenn Corona es zulässt - im Mai/Juni Kroatien und Slowenien zu bereisen.

    Ursprünglich hatten wir dort Ferienwohnungen gebucht. Bei unserem letzten Urlaub in Kroatien sind wir jeden Tag pünktlich eine Stunde vor Sonnenuntergang im Appartment eingetroffen und haben dort, wenn überhaupt, nur mit selbst mitgebrachten Energiesparlampen beleuchtet. Die Unterkunft lag nicht direkt am Meer und in der zweiten Etage. Emil hat ein Scalibor Halsband getragen, das laut Herstellerangaben den idealen Wirkzeitpunkt hatte.


    Nun haben wir uns jedoch recht spontan einen Bulli zum Camper umgebaut und möchten die Buchungen stornieren um die Länder flexibler mit dem Fahrzeug zu erkunden. Dabei lassen sich all diese Leishmaniose-Vorsichtsmaßnahmen ja nun nicht mehr umsetzen, was mich ziemlich besorgt...

    Wir werden Fenster und Türen mit feinmaschigen Fliegengittern versehen, aber gegen Sandmücken ist das wohl kaum ein zuverlässiger Schutz. Emil bekommt natürlich wieder das Scalibor Halsband. Unser Tierarzt hat uns wieder dazu statt zur Leishmaniose-Impfung geraten. Diese sei noch zu unverlässig.


    Was meint ihr, wie kann ich Emil am besten schützen? Oder sollten wir die Appartment-Buchungen sicherheitshalber doch lieber aufrecht erhalten?


    Vielen Dank für eure Einschätzungen und Tipps!!


    Viele Grüße


    Emma

  • Hallo Emma,


    mit dem Scalibor-Halsband früh genug vor dem Urlaub angelegt, damit sich der Schutz aufbauen kann, und einer entsprechenden Herzwurmprophylaxe ist Euer Hund schon mal geschützt. Weiterhin können im Camper entsprechend feinmaschige Fliegengitter angebracht werden und Euer Hund sollte sich nicht in den frühen Morgen- wie Abendstunden im freien aufhalten.


    Schau mal hier zum nachlesen: hundeschutz (leishmaniose.de)


    Ich bin eine "gebranntes Kind". Einer unserer Hunde hat sich vor vielen Jahren trotzt aller Vorsichtsmaßnahmen im Oktober in Spanien eine LM-Infektion eingefangen und die Behandlungsversuche haben nicht gegriffen. Wir mußten ihn erlösen. Seither reisen wir mit unseren Hunden in den Monaten, in denen die Sandmücken aktiv sind, nicht mehr in den Süden.

    Liebe Grüße


    Ute mit Manni und Hera

  • Leishmanioseimpfung wäre zusätzlich möglich, wenn früh genug geimpft. Wie das mit Kosten-Nutzen ist, weiß ich aber nicht.

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