Spritze oder Bandscheibe?

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    Hallo.

    Es geht um meinen 2 jährigen Mittelspitz - Rüden.

    Am 25 Dezember hat er im Wald etwas gefressen, er war an der Schleppleine und ich konnte es ihm nicht mehr weg nehmen. Hat ausgesehen wie erbrochenes von einem Fuchs, war wahrscheinlich Hühnerfleisch. Haben sofort den Nottierarzt angerufen, der sagte wir sollen ihm Kohle geben, haben wir gemacht, da er gesagt hat, dass er nicht denkt dass auf dieser Höhe (wir waren wandern auf sehr unbelebtem Gebiet) jemand Gift legt. An dem Tag ging es ihm noch gut, am nächsten Tag um 4 Uhr morgens, begann er zu erbrechen und Blut war im Kot. Er hatte extremen Durchfall und war in sehr schlechtem Zustand. Sind dann zum Nottierarzt gefahren, der hat ihm 3 Spritzen gegeben und Antibiotika für zuhause. Bei dem Spritzen hat er sehr schlimm geschrien und auch als wir aus der Praxis draußen waren hat er die ganze Zeit den Kopf zu der Stelle am Rücken gedreht, wenn man ihn Stunden später dort berührt hat, hat er furchtbar geschrien. Am 27 war dann alles wieder in Ordnung, er hat gefressen, keinen Durchfall mehr usw. Am 28 Montag hat ihn meine Mutter abgeholt, er ist bei ihr aus dem Auto gesprungen und sie hat mit erzählt, er hat geschrien und gefiept. Als ich in später wieder bei ihr abgeholt habe, hat er sich verkrochen und wollte nicht mehr viel gehen, zu Hause hat er nur geschlafen und auhh am nächsten Tag wollte er nicht gehen, hat den Rücken gekrümmt und war sehr steif. Er sind dann zum Tierarzt, der meinte es liegt am Rücken aber es sei kein Bandscheibenvorfall und wir sollten ihn schonen...

    Sehr ihr einen Zusammenhang mit der Spritze die er beim ersten Mal bekommen hat, kann das sowas auslösen? Oder ist es nur ein blöder Zufall und mein wirklich noch sehr junger Hund hat schon Rückenprobleme? Ich weiß nicht ganz was ich davon halten soll. Könnte es noch was anderes "harmloseres" sein als etwas mit der Bandscheibe? Ich habe nächste Woche einen Termin bei einem anderen Tierarzt, aber habe Angst dass er jetzt schon Probleme mit dem Rücken hat und in dem Alter nicht mehr mit anderen spielen darf...

    Lg

  • Das ist aus der Ferne pures Rätselraten. Ich würde in meine Überlegungen mit einbeziehen, dass er bei der Waldfressaktion auch einen Fremdkörper mitgefressen haben kann, der nicht einfach durchrutscht und dadurch Erbrechen, Blut im Kot (war das rot oder schwarz?), Durchfall und Schmerzen auslösen kann.

    Du berichtest zuletzt vom 29., wie war es in den vergangenen zwei Tagen?

    Solltet Ihr mit Hilfe des Arztes die Ursache auf den Bewegungsapparat einschränken können, würde ich auch einen guten Physio in die Therapie mit einbeziehen.


    Gute Besserung!


    Vergessen: gibt es ein Blutbild? Entzündungswerte? Bauchspeicheldrüse hätte ich auch mit im Hinterkopf bei der Symptomatik.

    Pfotenwege


    Lilli (Labrador, 25.12.2019)

    Merlin (rumänischer Straßenmix, 1.4.2012)

  • Durch die Spritze die er vorgestern beim Tierarzt erhalten hat, ging es ihm besser. Durchfall und Erbrechen haben schon am 27 aufgehört. Ich habe an einen Nerv gedacht der beim spritzen getroffen wurde, finde die Überlegung aber doch verwerflich weil er ja einen Tag nach der Spritze (beim ersten Mal Tierarzt) wieder normal war.

    Blutbild wurde eben keins gemacht, werde ich aber trotzdem am Montag machen lassen zusätzlich zum Röngten und eventuellem Mrt.

    Er geht wieder halbwegs normal, wahrscheinlich auch durch die Schmerzmittel,nur heute als er mich begrüßt hat, hat er wieder gejault..

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