Frage bezüglich Treppensteigen

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    Hallo liebe Community,


    meine Freundin und ich ziehen zum 01.03.2021 in eine neue größere Wohnung und haben dann ca. 100 m² zur Verfügung. Unsere Überlegung war dann, uns einen Boxerwelpen als Familienzuwachs zu kaufen. Wir wohnen relativ ländlich und haben in direkter Umgebung sehr viele Wälder, was soweit für einen Hund optimal wäre.

    Alleine wäre der kleine Racker auch so gut wie nie, da wir uns entweder im Homeoffice abwechseln oder ich ggf. sogar die Möglichkeit erhalte den Hund mit zur Arbeit zu nehmen. Von daher sind die Voraussetzungen eigentlich optimal.

    Nun ist es nur so, dass wir ins Dachgeschoss ziehen, was aber von der Wärmeentwicklung auch kein Problem ist, da wir elektrische Rollläden haben und die komplette Wohnung gefliest ist, wodurch der Hund immer einen kühlen Platz finden wird. Alternativ wird aber bei Bedarf jederzeit die Klimaanlage angeschaltet.


    Das einzige Problem, was uns aktuell sehr stark beschäftigt ist das Treppensteigen für den oder die Kleine. Die Wohnung befindet sich im 3ten Stock und es ist dementsprechend schon die ein oder andere Treppe zu steigen. Anfangs wird der Hund immer getragen und was auch später für mich kein Problem sein sollte, allerdings wissen wir nicht, ob die Frau mit 151cm nicht irgendwann an Ihre Grenzen stößt.


    Da es natürlich im Internet die diversesten Aussagen gibt, und wir da schon das optimale für den Hund ermöglichen wollen, frage ich einfach mal hier nach Erfahrungswerten und Meinungen. Wir machen uns wirklich sehr viele Gedanken über alle Eventualitäten und ich würde es von daher sehr begrüßen, wenn man konstruktive Ratschläge bekommt ohne Anfeindungen die am Ende nicht zielführend sind.


    Ich denke mal, dass der Hund bis zu einem dreiviertel Jahr immer getragen wird und im Anschluss würden wir dann mit einer Gehunterstützung arbeiten um dem Hund etwas Eigengewicht abzunehmen.


    Ich hoffe sehr, dass es hier den ein oder anderen Erfahrungsbericht gibt, welcher uns die Entscheidungshilfe erleichtert.


    Vorab bedanke ich mich vielmals für Eure Hilfe.



    Ganz liebe Grüße,


    Martin

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Ich wohne auch in einer Wohnung und habe mir diesbezüglich Gedanken gemacht.


    Die Entscheidung fiel daher auf einen Hund, den ich theoretisch IMMER tragen könnte. Man weiß einfach nicht, wie der Hund sich gesundheitlich entwickelt.


    Stell dir vor er muss lange geschont werden aufgrund eines Unfalls oder einer Erkrankung. Da würde ich bei einem Boxer schnell an meine Grenzen kommen.

  • Hallo Lolalotta,


    vielen Dank für Deine Wortmeldung.


    Auch dieses Szenario haben wir mit eingebunden, allerdings werde ich dann den Hund in diesem Fall die Treppe tragen.


    Wir haben uns schon Gedanken über eine Alternative gemacht und haben uns gemeinsam dazu entschieden, dass dieses für uns nicht in Frage kommt. Erst einmal wohnen wir dann nun da, wissen aber beide, dass wir später, wenn der Hund einmal älter wird und es nicht mehr zuzumuten ist, jederzeit zum Wohle des Hundes umziehen werden.

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  • Wir wohnen momentan noch im 2 Stockwerk und unser Hund mit 23 Wocheb geht jetzt auf die 20 Kilo zu. Ich komme langsam hart an meine Grenzen, den Kleinen zu tragen.

    Gewichtsverhältnis wird ungefähr gleich sein beim Boxer.

    Ich selbst wiege selbst nur 50 Kilo, wenn der Kleine ausgewachsen ist, wird er 30-38 Kilo wiegen. Da werde ich ihn nicht mehr tragen können.

    Wir haben uns allerdings nur dazu entschieden, weil es klar ist, dass wir in den nächsten Jahren in ein Haus mit Garten ziehen werden.

    Man darf halt nicht vergessen das ein Hund in der Gewichtsklasse ,nach eventuellen Verletzungen, Operationen und auch wenn er älter wird auch für längere Zeit getragen werden muss. Natürlich gibt es Möglichkeiten wie Gehhilfen. Aber was macht man in einem Notfall?

    Ohne Aufzug und Lift, gibt es leider keine andere Möglichkeit, den Hund nach unten zu bekommen. Man kann natürlich die Nachbarn fragen ob sie im Ernstfall behilflich sein könnten, aber dann muss man darauf hoffen und vertrauen, dass sie zu diesen Zeitpunkt auch zu Hause sind.

  • Du musst die Häufigkeit auch bedenken. Mit sechs Monaten geht mein Hund noch vier mal täglich, häufig aber auch fünf mal raus zum lösen.


    Ein Boxer wiegt in dem Alter schon deutlich mehr als meine halbe Portion. Du wirst aber wohl allein zeitlich gar nicht alle fünf Pinkelrunden übernehmen können.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich würde auch zu einer Größe raten die ihr beide jederzeit im Notfall die Treppen herunter tragen könnt. Ich glaube das ist schwer mit einem Boxer und auf Dauer ist das für die Gelenke belastend bei einer großen recht schweren Rasse. Würde nicht auch ein mittelgroßer Hund in Frage kommen den ihr die Treppen hoch und runter tragen könnt ? Ich würde mich auch nochmal in das Thema „Qualzucht“ einlesen und überlegen ob ihr das unterstützen wollt. Hier in der Nachbarschaft leben 3 Boxer. Sie sind wirklich lieb, aber alle drei haben gesundheitlich leider viel mitbekommen bezüglich der Gelenke und der schlechten Atmung. Das ist auch finanziell sehr belastend. Der Boxer mit dem sich meine zwei so gut verstehen, hatte dieses Jahr einen Bandscheibenvorfall. Meine erste Wahl wäre diese Rasse nicht, da bin ich ehrlich. Es gibt so viele gesündere große Rassen.

  • Ich würde einen leichteren Hund nehmen.

    Meine Hunde haben (ganz aktuell) 31 und 38 Kilo.

    Unser Rüde hatte vor einiger Zeit einen Bandscheibenvorfall. Und da war er noch nicht furchtbar alt.

    "Dann trage ich ihn die Treppe rauf und runter" sagt sich leicht. Mein Mann hatte bereits nach der ersten Woche richtige Probleme mit dem Rücken. Ein Stockwerk. Mit gerader Treppe. Und nur morgens und nachts (ins Schlafzimmer).

    Ich konnte den Hund mit Mühe und Not die Treppe rauftragen. Runter hätte ich mich nie getraut. Obwohl unser Rüde sich wie eine Statue hat tragen lassen. Der hat nicht einen Zucker gemacht, solange er getragen wurde. Trotzdem kann einen bei einem solchen Gewicht jede kleinste Bewegung aus dem Gleichgewicht bringen, grad treppab.

    Für mich einer der Hauptgründe, nie wieder so große, schwere Hunde zu halten.

    Mittlerweile läuft er zum Glück wieder wie eine Eins.

    Wäre das anders gelaufen, stand bei uns schon die Überlegung im Raum, das Schlafzimmer (Obergeschoss) ins Büro (Erdgeschoss) zu verlegen. Längere Zeit ist das Tragen einfach nicht möglich, ohne selbst gesundheitliche Folgen davonzutragen.

    Und mein Mann ist groß, (relativ) jung und sportlich. Der hätte selbst nicht geglaubt, dass das so eine Belastung ist.

    (Von den Tagen mal ganz abgesehen, an denen mein Mann beruflich unterwegs und ich alleine daheim war. Da hab ich auf dem Sofa geschlafen.)

  • Hallo Ak_Si_Cl,


    auch Dir herzlichen Dank. Bei uns ist es ähnlich gelagert. Wir tendieren zum einen zu einer Hündin, welche in der Regel schon mal etwas kleiner und leichter ist und werden auch innerhalb der nächsten Jahre wohl wieder umziehen. Hier wo wir wohnen sind halt relativ wenige freie Wohnungen, wodurch wir uns jetzt vorerst für diese Wohnung entschieden haben. Es gibt halt so viele unterschiedliche Meinungen und uns ist es am Ende einfach wichtig, dass es dem Hund gut geht. Und wenn das als Konsequenz bedeutet, dass wir uns vorerst in Verzicht üben, dann soll dem so sein.

  • Ich habe jetzt absichtlich einen Hund mit max. 10kg, da ich den immer im Notfall in die Wohnung im 1. Stock tragen kann.

    Meine damalige 35kg Schäferhündin musste nach ihren OPs im Erdgeschoss bei meinen Eltern wohnen da ich sie nicht über Wochen mehrmals täglich tragen hätte können.

    Grüße aus Niederbayern von mir und Dackelmädchen Sina.

    Im Herzen:

    DSH Dorli, Eyka, Falko und Una

    Dackel Benny und Tamy

  • Die Wuppertaler Altbaugeschosse, ja, die sind schon mal fordernd. Ich trage derzeit eine kranke 9kg Hündin ein Stockwerk, keine große körperliche Kraft erforderlich - aber es ist trotzdem immer ein Aufriss. Kontaktsportart zwischen Matschpfötchen und Camel-Haarmänteln.
    Ich könnte mir das mit einem schweren Hund nicht vorstellen.
    Und die bei Boxern angesprochene genetische Belastung, auch was das Herz betrifft - würde mich auch irgendwie stressen.

    Da ich im rumänischen Tierschutz engagiert bin bin ja quasi innerlich verpflichtet, dazu zu raten, einen eher leicht bleibenden Tierschutz-Welpen von einem guten Verein auszusuchen, deshalb hau ich das noch kurz raus. Das ist Tierschutz-Tourette. Das kann ich nicht kontrollieren.

    Meine alte Hündin (12 kg) ist übrigens die Hälfte ihres Lebens auch drei Stockwerke gelaufen und hatte damit keine Probleme. Bei Krankheit hab ich sie halt geschleppt. Ächzend, weil schwach.

    Momo (w) mit Bolle (Wolfsspitzmix), Alma (Parsonmix) und Pflegi Elsa (Miststückmix)

    immer im Herzen Lotte, Toktok und Luna

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