Erster Hund aus dem Tierheim?

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    Hallo,

    Ich hoffe ihr seid alle gesund. Ich hatte vor ein paar Monaten in einem Beitrag gefragt, welche Rasse zu uns passen sollte. Nun da ich erst 16 bin und unsere Familie mit entscheiden, haben wir uns für entscheiden das ein Labrador oder Golden Retriever werden soll. Wir waren schon bei vielen Züchter, aber wir haben uns für keinen Welpen entschieden. Dann hatte ich viele Dokus geguckt und hatte ehrlich manchmal Tränen in den Augen, wie viele Hund und andere Tier dort leben müssen. Ich habe mit meiner Familie gesprochen und wir haben uns dazu entschieden einen Hund aus dem Tierheim zu adoptieren, es muss kein Welpe sein er kann auch schon etwas älter sein. Nur wir haben keine Erfahrung bisauf wissen aus Büchern und Videos und vielleicht bekannten mit Hund.

    Wie waren eure Erfahrungen mit Hunden aus Tierheim.

    Wegen der jetzigen Situation wollen wir uns Bilder an schauen und wenn sich die Lage beruhigt hat direkt ins Tierheim und uns ein paar Hunde angucken.

    Ich hoffe ihr könnt ein bisschen von euren Erfahrungen erzählen und sagen ob es empfehlenswert ist sich unerfahren einen Hund aus dem Tierheim zu holen.

    Viele Grüße und schöne Feiertage

  • Sucht euch einen Trainer der beim aussuchen und einschätzen hilft. Viele bieten das sogar gratis oder günstig an und dann habt ihr schon jemanden der euch beim Start hilft. Vielleicht gibts hier Empfehlungen wenn ihr eure Region angebt?


    Und - lasst Mitleid nicht euer Ratgeber sein. Tierschutz ist nur dann gut, wenns wirklich passt. Wenn ihr also ganz genaue Vorstellungen habt vom Hund oder viele No-Gos (bellen, jagen, alleinebleibprobleme, artgenossenagression, Angst vor Kindern usw) würde ich nochmal darüber nachdenken. Viele TS Hunde sind schwer einzuschätzen weil halt eine Kurzzeitpflegestelle oder Tierheimzwinger nicht dasselbe ist wie ein „Zuhause“. Von einer Adoption aus dem Ausland ohne Pflegestelle würde ich sowieso ganz abraten.

  • Auch im Tierschutz findet man für Hundeanfänger geeignete Hunde :) Erzäglt den Mitarbeitern einfach was ihr euch vorstellt und wie eure Lebenssituation ist. Wenn möglich, verbringt zB über Spaziergänge etwas mehr Zeit mit dem Hund bevor ihr die finale Entscheidung trefft.


    Mein Ersthund ist auch aus dem Tierchutz, hat prima funktioniert. Rex war und ist sehr umgänglich.

    "and into the forest I go, to lose my mind and find my SOUL" (John Muir)

    Liebe Grüße von Lina &

    dem kleinen "Tyrannosaurus" Rex *29.10.2014, Langhaar-Chihuahua sowie Yorkie-Maus Jasmin, *03.12.2014

    Teilzeit-Fellnasen: Juli, *2010, Deutsch-Kurzhaar-Ballkönigin & Luna, *ca 2013, bulgarische Straßenhundprinzessin

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  • Unsere Franzi ist unser erster Hund und sie ist aus dem Tierheim. Sie war zu dem Zeitpunkt ca 6 Jahre alt, hat ihr ganzes Leben in Tierheimen verbringen müssen, ist jetzt seit 16 Monaten bei uns und wir haben es nicht bereut ( im Gegenteil).


    Lernt dort die Hunde kennen, die für euch in Frage kommen (evtl, wie schon gesagt wurde auch zusammen mit einem Trainer), geht mit dem Hund erst mal öfter Gassi, besucht ihn usw und wenn die Chemie stimmt......

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    Liebe Grüße

    Ingrid mit

    Franzi, Hündin aus dem Tierschutz, geb. Mitte 2013, seit August 2019 bei uns, Bodeguero-Mix

  • Unsere Familie hatte auch immer Tierheimhunde und wir hatten nie Probleme. Wir haben immer gesagt, dass wir Anfänger sind und haben Hunde bekommen, die wegen Scheidung/ Trennung oder Krankheit abzugeben waren. Wir waren allerdings auch nie festgefahren in unseren Vorstellungen was Optik usw. angeht. Wir haben immer die Hunde genommen, zu denen die Mitarbeiter geraten haben und nicht die, die uns besser gefielen... Man sollte auf jeden Fall flexibel sein.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Meine erste Hündin war aus dem Tierheim, weil ich als Anfänger keinen Welpen wollte sondern lieber einen Hund, der schon aus dem Gröbsten raus ist und meine Anfängerfehler besser verzeiht. Ich bekam meinen Traumhund. Allerdings: ich habe ca ein Jahr auf diesen Traumhund gewartet. Ich bin in der Zeit im Tierheim als Gassigänger aktiv gewesen und habe dabei immer nach einem passenden Hund Ausschau gehalten. Ich glaube, es wäre ein großer Zufall, wenn man gleich beim ersten Besuch den perfekten Anfängerhund findet, der dann auch noch genau zu den eigenen Vorstellungen passt.

    Liebe Grüße

    Selkie

  • Unser Kleiner kommt auch vom Tierschutz, war aber bereits auf einer Pflegestelle.Er war da ca. 1 Jahr alt. Wir haben auch klar gesagt, dass wir Anfänger sind. Haben ihn dann ein paarmal besucht. Wir hatten auch von Anfang an eine Trainerin. Der kleine Kerl ist echt ein Schatz und es klappt sehr gut. Wir haben es nicht bereut.

  • Meine kleine, die jetzt seit 6 Monaten bei mir ist, kam auch aus dem Tierheim.


    Ich bin auch Ersthundehalterin und als Studentin auch auf einen Hund angewiesen, der mir einiges verzeiht.


    Ich war in Begleitung einer Freundin meiner Mutter im Tierheim, die selber schon immer Hunde aus dem Tierschutz hatte und eben einen nicht so verklärten Blick hatte wie ich.

    Dazu haben wir auf die Empfehlungen der Mitarbeiter gehört.


    Tatsächlich habe ich den 1-in-a-Million-Hund bekommen, nachdem ich das erste mal dort war.

    Allerdings habe äußerlich auch keine Wünsche gehabt, außer, dass sie nicht zu groß (Wegen der Zugfahrten) sein durfte.

  • alle Hunde, die es in meiner Familie gab, kamen aus dem Tierschutz, insgesamt inzwischen 5.

    Von einfach bis schwierig alles dabei.

    Der entspannteste Hund, den ich je kennengelernt habe, war der Beagle-Basset-Mix meiner Schwester aus Ungarn. Der war einfach nur lieb.


    Meine Hündin Zwergpinschermix Kira kommt aus Spanien u war anfangs herausfordern, und ist jetzt mein absoluter Traumhund.

    Verschmust, unkompliziert, fröhlich, kann alles über Restaurantbesuch bis wandern gehen und bei Ausritten mitlaufen, oder im Sommer stundenlang ohne Leine am See dabei sein.


    Holt keinen Hund aus Mitleid pder nur aufgrund der Oprik, lasst euch beraten.

    Und überlegt euch vorher, welche Eigenschaften euch wichtig sind - aber das gilt ja auch für einen Hund vom Züchter. Achtet darauf, dass der Kaufvertrag ordentlich ist, also nicht das Tierheim nach der Übergabe noch Rechte hat.

  • Gute Idee von euch!!


    Mein erster eigener Hund war auch aus dem Tierheim.


    Ich würde an eurer Stelle in verschiedene Tierheime gehen, eure Situation erzählen und dann schauen: Hört man euch gut zu, fragt auch detaillierter nach? Könnt ihr mit Hunden, die euch gezeigt werden Gassi gehen - bzw könnt ihr ausmachen, dass ihr ein paar Mal zum Gassi-Gehen vorbei kommen könnt? Super!


    Dann nehmt den Hund, der euch am meisten zusagt und nicht gerade einer Spezialistenrasse angehört mit, wenn ihr ihn kennengelernt habt und wisst, dass ihr mit ihm an anderen Hunden, Menschen, Radlern, Autos etc vorbeigehen könnt und er ein entspannter Geselle ist.


    Ich finde einen erwachsenen Hund aus dem Tierheim zu nehmen ist die sicherste Art, genau den Hund zu bekommen, der gut passt. Wenn man nicht zu anfällig für ganz gruselige Schicksale ist und nur aus dem Grund "zugreift".

    Zack Zack, Malinois (*30.3.2018), Thilde, Malinois (*14.06.2013) - und alle lieben Begleiter, Sportskollegen und Lehrer vor ihnen


    Die Hummel-Hunde


    Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten sind im Hund enthalten. (Franz Kafka)

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