Ohrringe für Hündin?

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    Eine Bekannte von mir spielt mit dem Gedanken, ihrer Französischen Bulldogge (15 Monate) Ohrlöcher stechen zu lassen. Das wirkt auf mich irgendwie befremdlich. 1.) Habe ich noch nie einen Hund mit Ohrringen gesehen und 2.) hätte ich viel zu viel Angst, der kleinen Maus weh zu tun. Meine Bekannte meint, das wäre nichts anderes als ein kleines Mädchen mit Ohrlöchern. Sie denkt, dass Hunde in Piercingstudios genauso ihren Schmuck bekommen wie wir Menschen. Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.


    Kennt sich jemand hier mit dem Thema aus? Ich hatte noch nie einen Hund und habe überhaupt keine Ahnung. Wenn es nach mir ginge, würde die Hündin keine Ohrringe bekommen.

  • Es gibt alles Mögliche.

    Allerdings ist das hier tierschutzrelevant, denn der Schmerz (glaubt die wirklich, ein Hund lässt sich ZWEIMAL ins Ohr stechen???) ist vollkommen unnötig. Wenn sie sich nicht überzeugen lässt, zeig sie an. Ehrlich!! Beziehungsweise, ich hoffe, das Piercingstudio weigert sich.
    Boah ne ey.

    Hoffentlich kannst du es ihr ausreden.

    -s-

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  • Das wäre ein eindeutiger Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.


    Davon abgesehen kann irgendwelches Gebamsel in den Ohren ganz schnell dazu führen, daß der Hund damit hängenbleibt und sich die Ohrenlappen aufreißt. Schließlich ist der Kopf ständig in Bodennähe und Hunde gehen auch gern mal ins Gebüsch. Ohrenwunden bluten sehr stark und verheilen nicht immer leicht.

    Deine Bekannte hat wirklich ein befremdliches Verhältnis zu ihrem Hund. Hunde sind keine Accessoires!


    (Es ist auch ein Unding, kleinen Mädchen bereits Löcher in die Ohren zu stechen, die zu jung sind, das für sich selbst zu entscheiden.Das nur nebenbei.)


    Dagmar & Cara

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Meine Bekannte meinte, dass das Stechen der Hündin ganz sicher nicht weh tun würde. Ich bin mir da nicht sicher und habe ihr geraten, es bleiben zu lassen bzw. sich zu erkundigen, ob das überhaupt erlaubt ist. Kleinen Kindern tut es schließlich auch weh (und nein, auch Menschenkinder brauchen keine Ohrringe).


    Ich finde das mehr als unnötig. Meine Bekannte hat ihrer Hündin zum ersten Geburtstag ein Kettchen mit 2 Anhängern geschenkt, welches die Kleine seither um den Hals trägt. Schon das konnte ich nicht so wirklich verstehen. Aber gestochene Löcher, das finde ich schon sehr befremdlich.

  • Leider gibt es viele Hundebesitzer, die ihren Hund als modisches Accessoire sehen und/oder total vermenschlichen.


    Ehrlich gesagt, wäre es meine Bekannte würde ich sie fragen, ob sie noch alle Tassen im Schrank hat... oder so ähnlich... :headbash:

  • Ich hab/hatte sehr viel Piercings und war demzufolge auch bei sehr vielen (unterschiedlichsten) Piercern. Kein einziger davon hätte ein Tier gepierct. Keine Chance, niemals.

    Und aus Erfahrung kann ich sagen...doch, das tut weh. Es zwackt mal wenig, mal deutlich mehr. ICH bin aber in der Lage zu verstehen, was gerade abgeht, hab ich es ja selbst gewollt.. Der Hund merkt nur, dass es weh tut. Fertig.

  • Grossartig. Einem Hund der rassetypisch eh zu Ohrenproblemen neigt, die Ohren stechen lassen :hust: Die Leut werden immer...aeh...seltsamer.

    (Und ja, es ist bei jeder Rasse und jedem Mix scheisse!)


    Das Tierschutzgesetz verbietet es. Sollte das also gemacht werden, zeigt es hoffentlich jemand an (und sei es durch den TA, der den Hund sieht). Dann gibts schoenen Aerger..

  • Meine Bekannte meinte, dass das Stechen der Hündin ganz sicher nicht weh tun würde.

    Da irrt sie sich gewaltig.

    Neben dem Stechen selbst sind auch beim ganz normalen Hundeverhalten Schmerzen zu erwarten. Wenn Hunde miteinander spielen, oder der Hund mal in Büschen schnuppert oder sonstwas, kann er hängenbleiben und sich verletzen.

    Das ist wirklich völliger Unfug und hat nichts mit Tierliebe zu tun.

    Wenn sie ihm was Schönes antun will, soll sie dem Hund niedliche Halsbänder nähen oder sowas.


    Kein einziger davon hätte ein Tier gepierct. Keine Chance, niemals.


    Gut so!

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