Welpe/Junghund rammelt

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    Hallo Zusammen,


    unser 18 Wochen alter Rüde aus dem rumänischen Tierschutz ist wirklich eine Granate. Er ist wirklich ein kleiner Wirbelwind, der einen ganz schön auf Trab halten kann. (Ich sag nur Schuhe klauen und verschleppen) An sich macht sich der kleine wirklich prächtig. Bei einem Punkt bräuchte ich jedoch mal den Rat der Forencommunity: Wenn der Kleine aufgedreht ist, fängt der Kleine an wie ein Blöder den Arm, das Bein oder jedes andere Körperteil anzurammeln. (Sieht schon aus wie bei den Profis, inkl. Hüftbewegung) und sich mit seinen Pfoten festzukrallen und zu knabbern. Wie beenden das "Spiel" an diesem Punkt immer sofort und verlassen den Raum. (Er rennt natürlich hinterher und versucht weiterzumachen und nach den Hosenbeinen zu schnappen)

    • Glaubt ihr das ist eine klassische Übersprungshandlung, weil der Kleine durch ist und mal Ruhen müsste? Oftmals passiert es auch, wenn man ihm etwas verbietet, was er nicht machen soll.
    • Kann sowas bei einem so jungen Hund schon mit Dominanz/Sexualität zu tun haben?
    • Hattet ihr auch schon mal einen Welpen der sowas gemacht hat?
    • Wie würdet ihr mit der Situation umgehen?

    Viele Grüße crazy-dog-face

  • Glaubt ihr das ist eine klassische Übersprungshandlung, weil der Kleine durch ist und mal Ruhen müsste? Oftmals passiert es auch, wenn man ihm etwas verbietet, was er nicht machen soll.

    Kann sein. Kann aber auch testen sein. Meiner hat das einmal gemacht und nie wieder. Wurde klar abgebrochen.

    Kann sowas bei einem so jungen Hund schon mit Dominanz/Sexualität zu tun haben?

    Nein. Ein Junghund in dem Alter möchte sicher nicht schauen, wer von euch dominanter ist. Er probiert einfach rum wie weit er gehen kann. Macht ja auch bestimmt Spaß xD...

    Hattet ihr auch schon mal einen Welpen der sowas gemacht hat?
    Wie würdet ihr mit der Situation umgehen?

    Wie gesagt, ja. Micky ist dann mal kurz geflogen. Ob das jedermanns Variante ist... hat aber nachhaltig geholfen :ka:

  • Heidi hat das auch genau einmal gemacht. Ich habe es sofort unterbunden und den Alltag etwas stressfreier gestaltet. Bei war es tatsächlich so, dass sie ihren Stress abgearbeitet hat. Da hatte ich wohl ein bisschen zu wenig auf Ruhe geachtet an dem Tag

    LG von Pfannkuchen mit Kleinpudel-Prinzessin Heidi *20.08.2019

    und Yorkie-Prinz Rocky im Herzen 01.07.2004 - 24.10.2019

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  • Schieb das Word 'Dominanz' beiseite, das hat damit nichts zu tun.

    Nach müd kommt blöd. Ich denke, der Hund ist dann einfach so hochgefahren, dass er versucht, so seinen Stress wieder abzubauen und das Rammeln als Übersprungshandlung hernimmt.


    Ja, ich kenne mehr als einen Welpen, der das auch so macht / gemacht hat.


    Ich würde den richtigen Moment abpassen und das Spiel bzw. seine wilden Minuten VORHER beenden. Das heißt natürlich, ihr müsst euren Hund lesen können.

    Bietet ihm als Alternative was zu kauen an oder pack dir eine dünne Hausleinean den Hund, mit deren Hilfe zu ihn besser beruhigen / kontrollieren kannst.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Also, das liegt zu großen Teilen an meiner kleinen Wohnungsgröße, aber wenn mein Welpe aufdringlich wurde, habe nicht ich den Raum verlassen, sondern er musste weg. Weiß nicht, ob das erziehungstechnisch sinnvoll ist, aber rein intuitiv fand ich es immer unlogisch, dass er unverschämt ist und ich gehe.


    Wenn es am Stress liegt, ist das natürlich etwas anderes. Das müsstet ihr aber merken, von außen lässt sich das glaube ich nicht feststellen.

  • Die Situation tritt meist nach dem Gassi gehen und den Füttern auf. Ich vermute es ist daher eine Übersprungshandlung. Ihn halten und Körperkontakt ist quasi unmöglich, da ihn das noch mehr hochfährt. An die Couch anleinen und sein Gewinsel ignorieren, oder ihn für 10 Minuten in ein ruhiges Zimmer zu bringen, scheint aber zu helfen. Nach kurzer Beschwerphase kommt er meist zur Ruhe und kippt um. Falls noch jemand weitere Tipps hat: Gerne! :-)

  • Die Situation tritt meist nach dem Gassi gehen und den Füttern auf. Ich vermute es ist daher eine Übersprungshandlung. Ihn halten und Körperkontakt ist quasi unmöglich, da ihn das noch mehr hochfährt. An die Couch anleinen und sein Gewinsel ignorieren, oder ihn für 10 Minuten in ein ruhiges Zimmer zu bringen, scheint aber zu helfen. Nach kurzer Beschwerphase kommt er meist zur Ruhe und kippt um. Falls noch jemand weitere Tipps hat: Gerne! :-)

    Ich persönlich würde die Chance nutzen, dass der Hund lernen kann, sich von dir durch Körperkontakt runterfahren zu lassen. Ihn aus der Situation zu nehmen führt ja auch erstmal zu Aufregung - die ist für den Halter bloß nicht so nervig. Ich würde dem Hund beibringen wollen, sich in der Situation runterfahren zu lassen und ihn nicht aus der Situation nehmen, damit er sich beruhigt.

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