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Jetzt ist er einfach weg

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    Vielen Dank für die lieben Worte.

    Die letzten Tage verliefen ganz ok, wir reden viel über ihn, sind aber auch viel abgelenkt. Die Kinder fragen immer wieder wann Butch endlich wieder kommt. Wann der Papa ihn bei Oma abholt, wo er begraben ist. Das ist wirklich fast unerträglich.

    Heute bin ich das erste mal Seite Tagen alleine zu Hause und arbeite im Homeoffice. Mir schnürt es wirklich die kehle zu. Es ist so leise, ich weiß nicht wie ich das ertragen soll. Vorhin kam es einfach aus mir raus und ich musste laut seinen Namen sagen. Ich wünsche mir so verzweifelt unseren Hund zurück.

    Niemals im Leben hätte ich mir ausmalen können, wie schwer es ist einen Hund gehen zu lassen.


    Ja, Bilder habe ich in den letzten 1,5 Wochen auch unzählige für die Kinder ausdrucken müssen. Und das finde ich wirklich gut. Sie sagen ihn abends gute Nacht und reden auch tagsüber mit ihm....

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  • Mein herzliches Beileid :streichel:

    ich musste im November 2017 die erste Katze meines Schwesternduos im Alter von 16.5 Jahren und im Juli 2019 die zweite Katze im Alter von 18 Jahren einschläfern lassen.

    Ich dachte damals, ich bin in einem Alptraum gefangen, mein Herz hat sooo wehgetan, ich bin Tage- und nächtelang weinend im Bett gelegen.

    Noch heute würde ich alles dafür tun, wenn ich sie noch einmal streicheln könnte.

    Die Urnen stehen hier zuhause und das ist wenigstens ein kleiner Trost.


    Es hat mir, manche können das nicht, sehr geholfen, dass ich mich relativ schnell innerhalb von 2 oder 3 Wochen wegen Mops Züchtern umgesehen habe. Und ein halbes Jahr nach Vickys Tod zog Alana hier ein.

    Natürlich muss ich trotzdem hin und wieder weinen, mich macht die Endgültigkeit ihres Todes sehr traurig. Aber ohne Alana wäre mein Leben nicht mal halb so schön.


    Ihr dürft trauern. Ihr dürft weinen. Nur dann wird dein Herz heilen können. Trotz wird da immer ein Riss bleiben, den der Tod eines Familienmitglieds wie Butch war, leider hinterlässt.

    Mein Trost ist, und daran glaube ich ganz fest, dass wir uns am Ende meines Lebens wiedersehen werden :herzen1:


    ich wünsche dir ganz viel Kraft. :streichel:

    LG Astrid

    mit Alana - Altdeutscher Mops (geb. am 30.10.2019)

    ---> zum Pfotothread: Alana entdeckt die Welt


    .... und allen anderen tierischen Weggefährten für immer im Herzen <3

  • Es tut mir sehr leid für Dich...... ;-(


    Es ist ganz normal, daß Dir das gerade so nah geht - ich mußte meine Fini (Frieda) im Juli vor einem Jahr gehen lassen. Sie war 18,5 Jahre alt geworden, es war also längst zu erwarten gewesen, es hatte sich seit ca. 1 Woche abgezeichnet, weil sie beim Rausgehen echt nur noch gepinkelt hat und dann sofort wieder rein wollte. Und trotzdem war natürlich auch ihr Tod "zu früh".....


    Ich habe mit ihr wenige Tage vorher noch meine Tochter besucht, der Enkel war ihr "Ein und Alles", die beiden haben sich so sehr geliebt. Sie ist dort durch die ganze Wohnung getigert, hat nochmal alles abgeschnuppert. Und auch bei der letzten Gassirunde hier am Tag, bevor sie ging, ist sie auf einmal die ganze Runde interessiert mitgelaufen, hat überall geschnuppert - heute weiß ich, es waren sozusagen ihre Abschieds-Runden..... 18,5 Jahre, das ist für einen Hund schon wie Methusalem. Und trotzdem - ich bin weinend mit meinem Mädel auf dem Schoß heimgefahren, habe tagelang immer wieder geweint, sie vermißt (nachdem sie alle 2 Stunden raus mußte, und schon immer blind war, seit ich sie hatte, war sie sonst 24/7 um mich herum), die Fürsorge vermißt, die sie jetzt nicht mehr gebraucht hat. Im Büro habe ich noch nach Wochen, wenn ein Außendienstkollege mal reinkam und nach ihr gefragt hat, angefangen, zu weinen. Und wenn ich solche Themen wie Deines hier lese, tue ich es wieder..... Aber das ist ok so. Schließlich haben wir sie geliebt!


    Sie liegt jetzt in meinem Garten, hat einen wunderschönen Grabstein und auch so ein ähnliches Herz wie oben im Bild bekommen mit ihren Daten darauf, das hat mir beides meine Tochter geschenkt. So kann ich nach wie vor für sie da sein, kann sie jederzeit besuchen, an ihrem Grab trauern, und ich weiß, kein Fremder kommt an sie heran, kein fremder Hund (mit denen sie nie umgehen konnte, die sie nur toleriert, aber nie gemocht hat) kann sie belästigen. Das gibt mir ein bißchen Trost. Das Wissen, daß ihr nichts mehr passieren kann, und sie für immer bei mir und sicher ist.....


    Es wird besser - irgendwann kam eine Zeit, wo ich dann nicht mehr bei jedem Gassigang am Garten vorbeigegangen bin oder beim Vorbeigehen einen kleinen Gruß über den Zaun geschickt habe, wo ich nicht mehr jeden Abend oder nachts, wenn ich mal aufs Klo mußte, in die leere Box geguckt habe, ob der Hund mal raus müßte...... Wo ich im Büro nicht immer wieder zusammengezuckt bin, weil mir ein "Oh, ich muß nach Frieda gucken, ob die raus muß" durch den Kopf schoß.


    Inzwischen werden ihre Boxen daheim und im Büro gerne von Faro genutzt - ja, ich habe nach 11 Monaten den frei gewordenen Platz im Haus genutzt, um wieder einem Problem-Jagdi aus dem Tierschutz ein neues Zuhause zu geben. Trotzdem besuche ich Frieda auch explizit immer im Garten an ihrem Grab, wenn ich unten bin, lege Blumen drauf, spreche in Gedanken mit ihr. Die große Trauer ist im Alltag nicht mehr so spürbar, man lernt, nicht dauernd nach dem Hund zu suchen. Aber sie wird trotzdem immer für mich hier sein, ich werde mit ihr in Gedanken reden, wenn ich an ihrem Grab stehe. Und ich werde sie nie vergessen.


    Und auch Du wirst Deinen Butch nicht vergessen - der gehört doch zu Euch! Er wird immer bei Euch sein, auch wenn Ihr ihn im Alltag nicht mehr sehen werdet. Denn in Gedanken ist er bei Euch, und Ihr bei ihm. Und auch, wenn er jetzt im Garten "wohnt", dürft Ihr ihn trotzdem lieben, und traurig sein, wenn Ihr ihn vermißt. Niemand hat das Recht, Euch das abzusprechen. Du brauchst Dir dafür auch keine Vorwürfe zu machen oder Dich unter Druck zu setzen deswegen. Jeder trauert auf seine Weise, verarbeitet auf seine Weise. Wichtig ist nur, die Trauer zuzulassen und zu lernen, im Alltag damit umzugehen. Und das muß jeder selbst wissen, wie es für ihn geht.


    Vielleicht kannst Du ja mit Deinem Mann darüber sprechen, wie er damit umgeht. Welche Gedanken ihm helfen und was ihn so umtreibt, wenn er das leere Körbchen sieht - wie Du es beschreibst, daß ihm Deine Trauer zu viel wird, scheint er das ein bißchen mit sich selbst auszumachen, und es schwer zu haben, darüber zu reden. Frag ihn ganz konkret, was es ihm leichter machen würde, mit Butchs Tod umzugehen. Oder warum es ihm so schwer fällt, wenn Du darüber sprichst. Sich gegenseitig zu verstehen, hilft, auch die Art des Anderen zu akzeptieren, mit der Trauer umzugehen. Denn vielleicht hast Du ja dadurch, daß er nicht so viel darüber redet, den Eindruck, als würde er nicht wirklich trauern oder so..... Oder vielleicht hört er Deine Trauer nicht so gerne, weil er sich zurückgesetzt fühlt, wenn Du nur an den Hund denkst zur Zeit. Versucht, Euch zu verstehen, und Euch gegenseitig den Raum zu geben, mit der Trauer umzugehen. Und wenn er nicht so viel darüber reden kann - Du hat ja uns ;-) Und ich habe die Erfahrung gemacht, daß viele Hundefreunde und Kollegen mich verstanden hatten damals, und immer für mich da waren, wenn ich das Bedürfnis hatte, zu reden.


    Und wenn Du über Deine Trauer reden möchtest, um sie zu verarbeiten, dann tu das - denn nur so kannst Du dann auch für die Kinder da sein, die ja mit betroffen sind, und das alles noch gar nicht so verstehen können. Eine schwierige Situation: man möchte eigentlich aufgefangen werden, muß aber für die Kleinen da sein.... Ich wünsche Dir, nein Euch allen, ganz viel Kraft für die schwierige nächste Zeit!

    Biene, Zwergpudelmix, *7.02.2007, Flächensuchhund - Bossi, DJT-Fox-Mix, *4.06.2006

    Faro, DJT, *14.08.2013 - Moritz, roter Kater, * 2008

    Frieda, DJT, 2001-30.07.2019 - Mogli, Norweger-Mix, Aug. 2010 - 29.05.2019

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  • BieBoss vielen vielen Dank für deine lange Nachricht. Das gibt mir wirklich sehr viel Trost. Es tut mir leid um deine geliebte Frida.

    Butch fehlt einfach in jeder Situation und jetzt nach 2 Wochen fallen mit immer mehr Situationen auf, die er für mich unbewusst beeinflusst hat. Das ist dann wie ein Stich ins Herz. Ich vermisse seinen Geruch, der immer beruhigend für mich war.

    Ich glaube das Problem bei meinem Mann ist, dass er glaubt ich steigere mich zu sehr in Die Trauer rein und ich solle dich jetzt einfach nach vorne schauen, mich an die schönen Dinge erinnern. Das kann ich aber nicht. Zumindest nicht jetzt. Natürlich erinnere ich mich an all die schönen Momente, aber das macht mich gerade so sehr traurig, weil ich ich so unfassbar vermisse. Die Zwillinge nehmen es nun auch von Tag zu Tag mehr wahr, dass er nicht mehr da ist. Einer der beiden geht abends ins Bett und fragt wo er ist und das ist auch die erste Frage sobald er morgens wach ist.

    Jetzt sind es schon zwei ganze Wochen, die er nicht mehr bei mir bzw bei uns ist. Zwei volle Wochen, die einfach so an mir vorbei gehen, ich lebe wie in einer Blase, bin immer noch ohnmächtig. Ich wünsche ihn mir so sehr zurück. Noch immer ist es unerträglich für mich alleine zu Hause zu sein. Gestern habe ich sein Halsband genommen und es geschüttelt, damit die Marken klimpern. Selbst das Geräusch vermisse ich wenn er sich geschüttelt hat...

    Ich fange an zu bereuen sein Bett weggeräumt zu haben, weil jetzt sein Duft verfliegt...

  • Dein Mannn hat wohl Angst um dich und die Familie.

    Zwei Wochen sind keine lange Zeit zum Trauern, auch nicht für die erste schlimme Zeit.

    Du hast einen schweren Verlust erlitten und es ist normal, dass du verletzt und traurig bist.

    Sicher riecht auch das Halsband nach Butch und du kannst es schütteln so oft du willst, wenn dir das Erleichterung verschafft.

    Ich finde, es ist ein schönes Ritual und kann helfen.

    Wenn du gerne schreibst, könntest du eine Art Tagebuch führen für die Zeit ohne Butch und kannst aufschreiben was du fühlst, denkst, dir wünscht, was du Butch noch gerne sagen möchtest.

    Malen, Musik, etwas herstellen (Basteln, Collagen mit Herbstlaub und Zapfen, Stricken, Kuchen backen...), Lesen, Baden, Spazierengehen, Telefonieren mit Freunden, Naschen.

    Du weißt bestimmt noch viel viel mehr was dir gut tun kann.

    Du und deine Familie, ihr dürft es euch gut gehen lassen, euch freuen und lachen, auch wenn Butch jetzt nicht mehr bei euch ist.

    Er war bei euch und hat euch geprägt. Das geht nicht veroren.




    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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