Wieviel Beachtung im Alltag

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    Vorweg: ich frage das nicht, weil ich ein Problem habe, sondern weil es mich interessiert, wie ihr das handhabt!



    Immer wieder liest man in diversen Threads, dass Hunde v.a. Stress haben, wenn zu viel mit ihnen gemacht wird.

    'Gemacht' nicht mal nur in Form von Training, sondern auch Spiel, Kuscheln, ja sogar überhaupt dass dem Hund einfach zu viel Beachtung geschenkt wird.


    Bei uns ist das zb so, dass wir gar nicht so viel trainieren, dennoch aber viel Kontakt zu den Hunden haben. Sie bekommen zb auch dann Aufmerksamkeit, wenn sie diese selbst einfordern.


    Trotzdem sind sie entspannt, schlafen ausreichend und können alleine sein. Natürlich kenne ich auch die Situation, wenn man mal zu viel gemacht hat, aber diese sind berechenbar und Ausnahmen.


    Deshalb könnte ich mir gar nicht vorstellen, das im Alltag anders zu handhaben.


    Wie ist das bei euch? Bekommen die Hunde ausschließlich auf Gassirunden/während des Trainings/beim Füttern Aufmerksamkeit?

    Wenn ja, wie handhabt ihr die restliche Zeit? Ziehen sich die Hunde von alleine die restliche Zeit zurück? Nutzt ihr eine Box?

    Was macht ihr, wenn euer Hund ausserhalb der o.g. Situationen Aufmerksamkeit sucht?

    Spielt ihr im Haus oder kommt das gar nicht in Frage?

    Macht ihr das abhängig vom Hund (besonders reizoffen/stressanfällig) oder handhabt ihr das bei allen gleich?

    Wie sieht das bei Mehrhundehaltern aus? Fordert ihr auch da im Haus totale Ruhe ein oder dürfen sie in Maßen/frei miteinander agieren?


    Oder nehmen eure Hunde, wie bei uns, zum Großteil einfach am Alltag teil? So würde ich das bei uns beschreiben. Sie stehen nicht im ständigen Mittelpunkt, sind aber irgendwie oft dabei.

    LG Ann

    Rocky 12/2017 - Französischer Bulldozer

    Leni 04/2020 - Teacup-DSH (ChiSpiRassMo) ;-)

    Unser Pfotothread: 8 little Paws

  • Ich habe Jagdhunde. Die sind zuhause unsichtbar. Natürlich kuscheln sie mal miteinander, oder legen sich auch zu mir. Wechseln mal die Liegeplätze, gehen mal zum Napf zum Trinken. Aber prinzipiell ist drinnen Ruhe angesagt. Und zwar ohne, dass ich das einfordern müsste.


    Edit: Spielen, nein. Wollen sie aber auch gar nicht.

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  • Meine Hunde bekommen im Alltag schon auch recht viel Aufmerksamkeit. Vor allem in Form von Kuscheln, Streicheln, Vollsülzen :D Beim Spazierengehen machen sie ja auch recht viel einfach Hundedinge, klar bin ich da mit meiner Aufmerksamkeit bei ihnen, lasse sie aber eben viel ihr Ding machen.


    Sie kommen auch öfter mal zu mir wenn ich zuhause was mache. Dann red ich halt kurz mit ihnen, streichle etc. Mich stört es meist auch nicht wenn sie selbst den Kontakt initiieren. Passt es mal gar nicht, gehe ich halt nicht drauf ein. Aber sonst hab ich damit kein Problem.


    Sie spielen zuhause auch mal miteinander und duerfen das auch. Und ich spiele auch mal indoor mit ihnen ;)

    "and into the forest I go, to lose my mind and find my SOUL" (John Muir)

    Liebe Grüße von Lina &

    dem kleinen "Tyrannosaurus" Rex *29.10.2014, Langhaar-Chihuahua sowie Yorkie-Maus Jasmin, *03.12.2014

    Teilzeit-Fellnasen: Juli, *2010, Deutsch-Kurzhaar-Ballkönigin & Luna, *ca 2013, bulgarische Straßenhundprinzessin

  • Ich glaube an einem durchschnittlichen Tag sehe ich meinen Hund ca 3h, ansonsten ist sie in ihrem Raum.

    Wenn wir mal mehr unternehmen oder außerhalb schlafen und deshalb viel in einem Zimmer sind, braucht sie danach Urlaub von mir. Ich nenne sie deshalb meinen Teenager.

    Ist Typ abhängig, schätze ich.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wenn Kasper seine Ruhe möchte, dann legt er sich weg....z.B. in den Flur oder in seine Flocke. Möchte er kuscheln, kommt er auf die Couch und kuschelt sich an....und dann wird er auch bekuschelt. Nach dem Futtern, bekommt er seine dollen 5 Minuten, dann wird hier auch gezergelt, also ein bisschen zocken ist im Haus durchaus erlaubt. Ich weiß ja, dass er mit Ruhe kein Problem hat....er schläft morgens 6 Stunden, wenn ich arbeiten bin, von daher braucht er nicht unbedingt ein Nullprogramm zu Hause. Momentan üben wir ja auch für unsere Hundeschulchallenge „zudecken“. Es gibt also definitiv kein Nullprogramm daheim

  • Wir leben in einer sozialen Gemeinschaft, da bekommt jeder Zuneigung wenn er sie braucht oder möchte.

    Das kann ganz unterschiedlich aussehen.



    Mailo sehe ich quasi nie, der liegt immer irgendwo rum und schläft. Im Winter oft bei mir, im Sommer auf dem Boden.

    Richtige Interaktion gibt es zwischen uns eigentlich nur beim Training und Gassi.



    Ares ist viel liebebedürftiger, der kommt immer mal wieder vorbei um sich eine freundliche Ansprache oder kurze Streicheleinheiten abzuholen oder um in den Arm genommen und gedrückt zu werden (einer der wenigen Hunde die das wirklich mögen). Er liegt auch sehr viel mit Kontakt zu mir.

    Da er aber genauso gut tiefenentspannt liegen bleibt wenn ich aufstehe oder durch die Wohnung gehe darf er sich so viel Zuwendung abholen wie er möchte.

  • Meine Hunde dürfen größtenteils frei entscheiden, ob sie dabei sein wollen oder nicht. Beide sind, auch unabhängig von einander, gerne mal ein bisschen alleine im Garten. Die meiste Zeit sind sie aber einfach mit im Wohnzimmer. In die Bäder und Küche dürfen sie aber zB nicht.

    Wenn sie Aufmerksamkeit einfordern, dann bekommen sie oft auch welche. Aber nicht immer, wenn es nicht passt, dann schicke ich sie weg. Ist hier aber auch wirklich kein Thema.

    Spielen im Haus tun wir nicht. Weder ich mit den Hunden, noch die Hunde untereinander. Wir sind aber auch einfach viel draußen im Garten, drinnen will ich Ruhe. Hätten wir keinen Garten, dann würde ich das vielleicht anders handhaben.

    Ruhig miteinander interagieren dürfen meine Hunde aber natürlich auch drinnen.


    Ich handhabe es im Moment bei beiden noch nicht gleich, weil die Kleine ja erst vier Monate alt ist. Die braucht manchmal (allerdings nur selten) noch Hilfe beim Runterfahren. Das geht dann entweder, indem ich sie auf ihren Platz bringe oder in die Box. Allerdings rechne ich damit, das immer weiter abzubauen. Eigentlich ruht sie nämlich schon sehr gut von alleine, der Große sowieso.


    Ich mache das einfach hauptsächlich nach Gefühl. Die Regel, dass Hunde keine Aufmerksamkeit bekommen sollen, wenn sie sie einfordern, ist finde ich zu einfach gedacht. Klar, wenn der Hund alles entscheidet und immer Aufmerksamkeit fordern und bekommen kann, selbst wenn der Mensch eigentlich keine Zeit oder Lust hat: Dann ist das vielleicht ein Problem. Aber wenn das Zusammenleben eigentlich gut läuft, dann muss man mMn nicht pauchal ignorieren, wenn der Hund Aufmerksamkeit sucht.

    Balu, Berner Sennen Mix (*2015)

    Reika, Landseer (*2020)

  • Die Jungs bekommen durchaus viel Aufmerksamkeit im Alltag, was allerdings nicht dazu führt, dass sie überdrehen.

    Wenn es genug ist, kann jeder Bescheid geben, dass er nicht mehr mag und sich auch zurückziehen.

    Tun beide auch, und wir sagen genauso wenn wir mal gerade keine Lust haben.


    Gekonnt hat das Max nicht von Anfang an, weil er sehr reizoffen war bzw ist. Da gab es dann entsprechend weniger Programm und viele Auszeiten. Mittlerweile ist es kein Problem mehr.


    Drin dürfen sie weitgehend frei agieren, auch spielen wir drin.

  • Also wird das ja doch recht unterschiedlich gehandhabt, wobei eure Hunde überwiegend doch recht viel am Alltag teilnehmen bzw auch relativ frei 'mitbestimmen' dürfen, wie viel Aufmerksamkeit sie wollen und brauchen.

    LG Ann

    Rocky 12/2017 - Französischer Bulldozer

    Leni 04/2020 - Teacup-DSH (ChiSpiRassMo) ;-)

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