Hund ist erst interessiert, fängt aber dann immer an zuzuschnappen.

Es gibt 13 Antworten in diesem Thema, welches 1.771 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Montagsmodell.

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    Hallo liebes Forum,


    ich habe seit 2 Wochen den Rolf aus dem Tierschutz bei mir. Er ist ein Mischling, lt. Tierarzt Spitz/Pinscher-Mix. Er ist ca 7-9 Jahre alt SH 40cm. Sehr intelligent und neugierieg, hat sich nach anfänglicher Angst sehr gut eingelebt bei uns. Er rennt unglaublich gerne und genießt es sichtlich, ein Zuhause gefunden zu habe. Nur leider gibt es eine Sache, die ich nicht ganz verstehe:

    Bei Begegnungen mit anderen Hunden verhält er sich anfänglich meiner Meinung nach immer ganz normal. Also entweder möchte er zum anderen hin und gucken, oder er bleibt gleich auf Abstand. Wenn er gucken möchte, wedelt er auch mit dem Schwanz und die beiden Hunde fangen an sich ganz normal zu beschnuppern. Jedoch wird aus dem Schnuppern nach ein paar Sekunden ein Zuschnappen und Bellen. Kann ja immer mal sein, dass man sich nicht gut riechen kann etc. Es bleibt dann auch nicht einmalig, er möchte weiter machen bis ich ihn mitnehme und weiter gehe.

    Leider macht er das aber bei allen Begegnungen so, egal ob größer oder kleiner, Männlein oder Weiblein.

    Natürlich halte ich die Leine mittlerweile in solchen Situationen unter Spannung, um ihn wenn nötig zurückzuziehen. Soll ja nicht noch zu Verletzungen kommen.

    Jedoch wüsste ich gerne ob jemand weiß, woher ein solches Verhalten kommt und was ich mit Ihm deswegen machen kann. Denn grundsätzlich abgeneigt scheint er ja an Begegnungen nicht zu sein.


    Vielen Dank schon mal und schöne Grüße aus Bernau!

  • Hunde benehmen sich an der Leine oft anders, als wenn sie sich im Freilauf begegnen. Ich würde mal in eine Hundeschule gehen oder zu einem Hundtrainer und das Verhalten im Freilauf beobachten. Vielleicht ist das Verhalten an der Leine ein Zeichen von Unsicherheit. Dann musst Du entweder den Hund ableinen, an seinem Verhalten an der Leine arbeiten oder den Kontakt zu anderen Hunden lassen. Ein Trainer kann das Verhalten sofort einschätzen.

    Das Dreierrudel Bondi. Teddy und Louis - und Ali, Gusti und mein Sternchen Seppi im RBL

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  • Also Hundebegegnungen an der Leine sind an sich schon ein absolutes No-go, aber wenn dann auchnoch die Leine auf Zug ist braucht man sich nicht wundern wenns kracht.

    Mit dem Schnappen und Bellen fordert er den andern Hund wahrscheinlich auf ihm nicht auf die Pelle zu rücken. Und dem Wunsch solltest DU aber vorgreifen und gar keinen Leinenkontakt zulassen.

    Wenn er gucken möchte, wedelt er auch mit dem Schwanz

    Wedeln bedeutet lediglich Aufregung. Die Stimmung ist an weiteren Signalen auszumachen.

  • Schwanzwedeln ist nicht immer nur ein Zeichen dafür, dass sich Hunde verstehen.

    Manchmal ist es Ankündigung zum Schnappen/ Machtkampf/ Bellen/ Abehren im Sinne von : „Geh weg“

    Aruna meine Morgenröte, mein Stern

    23.02.2005 bis 25.12.2019 meine Begleiterin durch dick und dünn. Danke

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Oh, das geht aber schnell hier. Vielen Dank!


    Ein mal habe ich Ihn im Freilaufgehege auch rennen lassen. Später kam ein anderer Hund dazu, mit dem hat er sich dann auch gezofft leider..

  • An der Leine solltest du keinen Hundekontakt zulassen. Das bringt deinem Hund nichts, im Gegenteil.


    Außerdem vermute ich, dass du seine Körpersprache nicht richtig einschätzen kannst. Achte mal auf sowas wie T-Stellung, einfrieren, starren usw. Wenn dir das noch schwer fällt, dass such einen Hundetrainer der dir da weiterhelfen kann.

  • Was du beschreibst klingt nach Anfänger.

    Hol dir Hilfe für den Hund.

    Aruna meine Morgenröte, mein Stern

    23.02.2005 bis 25.12.2019 meine Begleiterin durch dick und dünn. Danke

  • Vielleicht macht er keine offensichtlichen Anzeichen und du musst ihn einfach besser kennen lernen um ihn da richtig einzuschätzen. Fakt ist, dass es kaum Hunde gibt, die nicht warnen, sondern meistens die Zeichen nicht erkannt werden.

    Meiner hat anfangs mit dem Bart gewackelt und geguckt, da stand ich noch da und dachte "ach schau, geht doch". Kurz drauf durfte ich das kläffende Wollknäul vom anderen Hund pflücken. Inzwischen kenne ich die Anzeichen auch schon 10m vor der Begegnung.


    Auch wenn du vorher schon Hunde hattest, rate ich dir zu einem Trainer der dich da unterstützen kann und bei dem du auch kontrolliert Hundebegegnungen üben kannst. Außerdem würde ich mich an deiner Stelle von dem Bild eines netten Hundes der sich mit allem und jedem versteht und den du laufen lassen kannst während du mit anderen Leuten ratscht verabschieden. Akzeptiere am besten, dass du einen nicht so verträglichen Hund hast, der nicht spielen möchte (eh nicht in dem Alter) und der wahrscheinlich nur ein paar ausgewählte Hundekontakte brauchen kann. Den restlichen Hunden würde ich aus dem Weg gehen. Zusätzlich kannst du am Gehorsam arbeiten, damit du ihn trotz Unverträglichkeit laufen lassen kannst.


    Falls er sich doch mal mit anderen Hunden versteht, z.B. Hündinnen, dann nimm das einfach als willkommene Ausnahme und nicht als normal. Das wird dir sehr helfen in der Art wie du mit deinem Hund umgehst.

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