Kastration sinnvoll/notwendig?

  • Warst du vielleicht vorher schwimmen? Ich habe gehört, dass Hündinnen vor und während der Läufigkeit wenn schon alles anschwillt empfindlicher darauf reagieren.

    Könnten die Bakterien leichter eindringen.

  • Sie hatte doch diesen seltsamen Ausfluss, der gar nicht zu einer normalen Blasenentzündung passt. Vielleicht eher Vaginitis?

  • Warst du vielleicht vorher schwimmen?

    nein waren wir nicht. Das Mops-Mix Tier kann nicht schwimmen :hust:



    Vielleicht eher Vaginitis?

    Wurde von beiden TÄ nicht in den Raum geworfen. Ich vermute das sich das auch nicht ganz abgrenzen lässt, da es sich mit der läufigkeit überschneidet und der Hund sich da ja eh ständig beleckt und alles geschwollen und gerötet ist. Nachgesehen hat er, meinte halt ist halt wie vor einer Läufigkeit zu erwarten ist. Entzündungswerte erhöht und Bakterien im Urin könnte natürlich beides sein. Die Frage ist, macht es einen Unterschied?

  • Die Frage ist, macht es einen Unterschied?

    Finde ich schon, ja. Auch für andere, die den Thread hier vielleicht später mal lesen, und denken, dass Kastration bei ihrer Hündin gegen Blasenentzündung helfen könnte. Ich meine, kann ja durchaus sein, dass es so ist, fänd ich auch interessant, hatte ich aber noch nicht von gehört bisher.

  • Ich würde auch erst Mal abklären, was genau es ist. Es macht durchaus einen großen Unterschied, wo die Entzündung sitzt. Solche Entzündungen können auch eine Folge von Pilzbefall im Darm sein, der durch die Ernährung beeinflusst werden kann. Das würde auch erklären, warum AB nicht wirkt bzw. warum man beim Antibiogramm nichts findet. Dazu passt auch, dass das Mikrobiom schon ganz oft durch AB lahmgelegt wurde. Das öffnet Pilzen dann erst recht Tür und Tor ...


    Generell würde ich jetzt nicht auch noch im Hormonsystem rumwurschteln, denn das ist ja für das Immunsystem maßgeblich ...

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Sie haben unter dem Strich eine höhere Lebenserwartung, aber das finde ich jetzt nicht nachteilig.

    Das sind Studien mit zwar sehr hohen Individuenzahlen (in den USA, wenn ich mich recht erinnere) aber ziemlich abweichenden Haltungsbedingungen (und sehr unterschiedlichen Rassen und Mischlingen) die ein solches Ergebnis suggerieren. Andere Studien mit vergleichbareren Teilnehmern bringen gegenteilige Ergebnisse.

    Das ist in etwa so, wie wenn man weltweit menschliche Krankheitsentwicklung und Lebenserwartung im Durchschnitt ermittelt: das verwischt sinnvolle Ergebnisse, wenn zuviele unterschiedliche Bedingungen vorherrschen. Treibt ein DSH Sport (meist unkastriert) und hat wegen eines frühen Unfall/kaputter Wirbelsäule eine verkürzte Lebenserwartung lässt sich das nicht mit einem kastrierten Chihuahua auf dem Sofa, der älter an Krebs erkrankt vergleichen .


    Weitaus signifikanter sind Ergebnisse mit hoher Teilnehmerzahl und rasseinternen Erhebungen.

  • auch danach gefragt ob ich ihr nicht was vorbeugend geben könnte. Der sagte mir das würde nicht viel nützen :ka: Vll recheriere ich da einfach selber nochmal.

    Wenn es wirklich um Blasenentzündung geht, finde ich schon, dass man vorbeugend sehr viel machen kann. Kennen wir ja auch von uns selbst, oder?

    Immer viel trinken und häufig die Blase leeren, Keimeintragung vermeiden, nicht auf die kalte Mauer setzen, ansäuernde Lebensmittel nutzen...

  • Ich würde auch erst Mal abklären, was genau es ist. Es macht durchaus einen großen Unterschied, wo die Entzündung sitzt. Solche Entzündungen können auch eine Folge von Pilzbefall im Darm sein, der durch die Ernährung beeinflusst werden kann. Das würde auch erklären, warum AB nicht wirkt bzw. warum man beim Antibiogramm nichts findet. Dazu passt auch, dass das Mikrobiom schon ganz oft durch AB lahmgelegt wurde. Das öffnet Pilzen dann erst recht Tür und Tor ...


    Generell würde ich jetzt nicht auch noch im Hormonsystem rumwurschteln, denn das ist ja für das Immunsystem maßgeblich ...

    Danke für die Hinweise.

    Ich frag mich nur wie ich da weiter vorgehen kann. Angenommen die nächste Läufigkeit steht an und das selbe Prozedere geht von vorne los. Wie kann ich unterscheiden ob es sich tatsächlich um die Blase oder nicht doch um was anderes handelt wenn schon der TA das durch Untersuchungen nicht herausfinden kann? Gibt es noch mehr Untersuchungsmethoden die er evtl. Aufgrund einer vorschnellen Diagnose nicht genutzt hat, auf die ich bestehen könnte?

    Aufgrund der Zweifel, ob der TA richtig behandelt, bin ich ja gestern in die Klinik, wo man mir sagte sie wären genauso vorgegangen.

  • Und einem anderem Tierarzt würde ich aufsuchen.

    Einen, der keine Diagnosen stellen kann und stattdessen mit betrügerischer Hömöopathie "behandelt" , kann man echt nicht gebrauchen.

  • betrügerischer Hömöopathie "behandelt"

    ämmm also das sei jetzt mal dahin gestellt :lol: ich bin immer offen dafür wenn man parallel zur medikamentösen behandlung das tier auf pflanzlicher bzw. Hömöopatischer ebene unterstützt und bin dankbar solch einen Tierarzt zu haben der das kombiniert. Aber bei dem thema gibt es eben unterschiedliche ansichten... ich finde es einfach zusätzlich nie verkehrt.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!