Wieviel Nassfutter braucht mein Hund???

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    Hallo, Sammy bekommt ja derzeit sein spezielles Nassfutter aus der Dose wegen seiner Pankreatitis. Er hat so 7 kg, ist aber sehr dünn. Eigentlich müsste er 400g fressen, aber er schafft leider immer nur 200-300g. Normalerweise, sagt man ja bei gesunden Hunden mind. 2% vom Gewicht pro Tag. Aber mir ist jetzt allgemein mal aufgefallen, dass auf den Dosen immer eine viel höhere Fütterungsempfehlung steht. Was stimmt denn nun??

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Also laut meiner Kenntnis gilt diese Berechnung auch für normales Nassfutter. Ist natürlich eh immer abhängig vom Hund. Ich frage mich nur manchmal, ob die Fütterungsempfehlung auf den Dosen mit Absicht so hoch ist.

    Das würde meiner gar nicht schaffen.

    Ich füttere frühs und Abends, Zwischendurch will er leider gar nicht ran.

  • Es hängt halt auch etwas vom Futter ab.

    Billigem Hundefutter ist sehr viel Wasser zugesetzt. Das macht "portionsmäßig" sehr viel aus. Vom Aldi-Futter hätte mein Berner fast 2kg fressen müssen am Tag.


    Wenn er mengenmäßig nur 200-300g schafft, würde ich wohl nach einem hochwertigen Futter gucken, wo für sein Gewicht genau diese Portionsgröße angegeben ist.

    Frisst er nämlich immer (sehr viel) weniger als der Fütterungsvorschlag, nimmt er ja auch von den Vitaminen/Nährstoffen prozentual weniger zu sich.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich hole ja prinzipiell eh kein normales Futter im Moment. Er bekommt sein Spezialfutter und auch danach muss ich aufgrund seiner Bauchspeicheldrüse aufpassen, was er frisst und da fällt eh schon viel raus, weil es zu fetthaltig ist. Ich werde einfach nochmal den Tierarzt fragen.

  • Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass die Angaben immer zu gering sind. Kommt natürlich auch stark auf den Hund an. Verbraucht ja nicht jeder Hund mit gleichem Zielgewicht , die gleiche Menge an Kalorien.

    Kannst du sonst öfter füttern? Dann sind die einzelnen Portionen nicht so groß. Ich schau immer, wie meine Hunde aussehen und passe daran die Futtermenge an.

  • Ich hole ja prinzipiell eh kein normales Futter im Moment. Er bekommt sein Spezialfutter und auch danach muss ich aufgrund seiner Bauchspeicheldrüse aufpassen, was er frisst und da fällt eh schon viel raus, weil es zu fetthaltig ist. Ich werde einfach nochmal den Tierarzt fragen.

    Das ist die beste Idee.

    Wir haben damals bei der akuten BSE Enzyme in Pulverform bekommen. So konnte meine Hündin fast normales Hundefutter fressen. Wir hatten nur zur Anfangszeit spezielles Nassfutter.


    Und nur nicht aufgeben : es dauert seine Zeit. Es dauert auch, bis der Hund wieder zunimmt. Also bleibt einfach dran.

  • Also laut meiner Kenntnis gilt diese Berechnung auch für normales Nassfutter.

    Nein, das ist falsch. Erstens gibt es sowieso kein "normales" Nassfutter sondern alle haben ihre eigenen Nährwerte, zweitens gilt das nicht für kleine Hunde, drittens für kranke Hunde schon gleich gar nicht. Wenn dein Hund wegen Pankreatitis nicht richtig verwerten kann, dann ist ja klar, dass er sehr viel Menge essen muss, um ein bisschen Nährstoffe zu bekommen.

  • Meine Hündin hat eine EPI daher kann ich den Problem nachvollziehen, biete ihr kleinere Portionen an und mach was leckeres noch dazu was dein Hund mag.

    Weil meine Hündin auch noch auf vieles allergisch reagiert (hab einen Bluttest machen lassen) hab ich nur wenig Auswahl aber die Enzyme muss ich ihr immer direkt nach dem fressen separat geben weil sie sonst gar nichts frisst. Gleiches gilt bei Gemüseflocken die müssen extra und trocken sein - sonst bleiben die stehen.


    PS: meine Hündin ist zwar größer aber immer noch zu leicht für ihre Größe und Rasse

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