Humpeln durch Zeckenbiss ?

Es gibt 10 Antworten in diesem Thema, welches 20.533 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von blueritchi.

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    Hätte da eine Frage.


    Unsere Hündin hat seit ca.5-6 Tagen Probleme mit dem li.Hinterbein. Zeitweise humpelt sie, dann läuft sie wieder normal. Sie stellt das Bein auch manchmal nicht richtig auf.


    Bin zum TA. Der hat ihr das Bein abgetastet. Beim berühren des Fusses hat sie wohl etwas gezuckt. Bekam eine Spritze gegen die Schmerzen und für ein paar Tage Rimadyl.


    Es ist noch immer nicht ganz weg, mit dem humpeln.


    Eben entdeckte ich eine gerötete Stelle am Oberschenkel, da hat sie sich vor ein paar Tagen eine Zecke abgebissen.
    Als ich die Kruste entfernt habe, kam ein Löchlein von ca. 0,3 cm zum Vorschein.


    Jetzt meine Frage: kann das humpeln mit dem Zeckenbiss zu tun haben ??



    Schönen Sonntag wünscht
    Antje

    Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen... müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken

  • Kann ich mir nicht vorstellen, denn der Zeckenbiss ist ja nicht so tief, dass die Muskulatur oder Sehnen betroffen sind und für Borreliose ist die Inkubationszeit sicherlich zu kurz.


    Gruß
    Nele

  • Ja kann,
    die durch Zecken übertragenen Krankheiten ( es sind zuviele um sie hier aufzuzählen ) können wie auch Borreliose oder Hundemalaria mitunter Lähmungen hervorrufen!!!!! Ich spreche hier von 2 von insgesamt 60 Viren und 30 Bakterienarten.
    Am besten Blut untersuchen lassen auf Zeckenviren und Bakterien.
    Es gibt bei Borreliose auch keine sogenannte Inkubationszeit.Die Borre-Bakterien werden durch quetschen der Zecke aus dem Darm in den Speichel und somit ins Blut überschwemmt sozusagen.Egal ob nach 2 Minuten oder 2 Tagen gequetscht wird. Bei der Hundemalaria reicht sogar nur der Kontakt der Zecke mit dem Hund,ohne dass sie sich festsaugen muss.
    Ich hätte Dir gerne was netteres gesagt, aber das ist leider nicht möglich.
    Ich wünsche Euch, dass es nur ein entzündeter Zeckenstich ist,wa sauch sein kann.

    Liebe Grüsse von Hermi

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  • JA!


    Meine Hündin hatte letzten Winter eine schwere Hirnhautentzündung, die wahrscheinlich durch eine Zecke übertragen wurde. Drei Tage bevor wir überhaupt etwas gemerkt haben, humpelte sie stark und nur auf Grund dieses Hinweises konnte die TÄ Jettes spätere Symptome auch richtig deuten (sonst hätte es wie eine Vergiftung durch Rattengift ausgesehen). Einen Tag zögern und sie wäre gestorben - ist allerdings im Allgemeinen sehr selten. Unsere TÄ ist Ende 40 und hatte in ihrer gesamten Laufbahn insgesamt erst 2 Hunde mit Hirnhautentzündung.

    Franziska und Drama-Queen Jette.


    Kinder sind ein schlechter Hundeersatz.

  • Ja das kann es.


    Habe letzte Woche mit einer Freundin Telefoniert,Ihre Kollegin hat einen kleinen Hund der eine Zecke am Oberschenkel hatte .Und die Hündin hat drei Wochen lang noch gehumpelt auf diesem Bein.Sie haben es Homöopatisch behandelt.


    Schönen Abend noch

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "Hermi"

    Die Borre-Bakterien werden durch quetschen der Zecke aus dem Darm in den Speichel und somit ins Blut überschwemmt sozusagen.


    In dem Punkt muss ich dich korrigieren. Die Borrelien werden auch ohne drücken von der Zecke übertragen. War Freitag erst bei einem Vortrag. :D


    Schau mal nach, ob du irgendwo die Wanderröte finden kannst. Die muss nicht nur in der Nähe der Einstichstelle liegen sondern kann überall am Körber sein .


    0,3 cm ist für einen Zeckenstich aber schon sehr groß.

  • Hallo Frau Antje,
    bei Dusty fing die Borreliose auch so an.
    Sie humpelte und dann mal wieder nicht, sie fraß gut, aber sie spielte nicht mehr mit Bibo und das hat mich stutzig gemacht.
    Erst wurde sie auf eine Entzündung behandelt, aber nachdem eine Röntgenaufnahme nichts ergeben hat, hat der nächste TA sie dann gegen Borreliose behandelt.
    Drei Tage später war sie wie ausgewechselt.


    Liebe Grüße
    Bibi, Dusty und Bibo

  • Auch unsere Hündin hat die gleichen Probleme. Waren gestern beim TA.
    Blut wird untersucht, bekomme aber erst am Montag die Ergebnisse.
    Wie wird eine Borreliose behandelt? Ist es überhaupt heilbar?
    :???:

  • Borreliose ist generell behandelbar, unter Umständen können aber trotzdem Probleme bestehen bleiben.
    Der Erreger selber macht nicht direkt den Ärger, sondern die Abwehrreaktion des Hundes darauf. Diese führt auch zu Gelenkentzündungen, die die Lahmheiten verursachen. Von daher muß schon ein gewisser Abstand zwischen Zeckenstich und Lahmheit sein, und in der Regel müsste dann auch ein Gelenk lokalisierbar sein, daß schmerzhaft ist.
    Der Begriff Hundemalaria ist übrigens blödsinnig, genau wie "Katzenaids". Korrekt heißt die Erkrankung Babesiose. Mit Malaria hat der Erreger nichts zu tuen.
    Ein Zeckenbiss an dem erkrankten Bein ist noch lange kein Beweis, daß der Hund nur deswegen humpelt.
    Was für ein Hund ist es denn? Groß klein mittel jung alt?
    taraska
    PS: übrigens sind auch Borreliose-Antikörper noch kein Beweis, sie sagen nur, daß der Hund mit dem Erreger mal Kontakt hatte.

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