Allein bleiben beim Züchter

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    Ich hatte selbst noch nie einen Welpen.

    Und vielleicht ist das deshalb ne dumme Frage |), aber:



    Ich habe heute mit einer Züchterin telefoniert. Eine gute Freundin von mir züchtet auch.

    Die Züchterin heute hat erzählt, dass sie die Welpen auch schon mal gut 1h alleine lässt und mit der Mutterhündin Gassi geht.

    Meine Freundin züchtet GSS, die waren dann teilweise alleine im Aussenzwinger/Gartenanlage, wenn sie mit der Mutter ne grosse Runde gelaufen ist.


    Find ich jetzt auch total normal.


    In den ganzen Welpenphasen lernen die doch eigentlich so fürs Leben sagt man. Wenn die Hunde beim Züchter doch schon allein blieben ohne Mensch und Mama kennen (ja ok, Geschwister sind ja noch da, also ganz allein sind sie natürlich nicht), wieso fällt es dan vielen Hunden im neuen zu Hause dann doch schwer und man fängt quasi bei null an mit dem Alleinbleibetraining?


    :???:

    Multikulti in der CH

    - - -

    Alma (Herder-Breton-Senfhund-Mix) 06.2017

    für immer im Herzen und jeden Tag vermisst † 12/2020 Milly

  • Vielleicht weil sie dieses Alleingelassenwerden NIE WIEDER erleben wollen?

    Ehrlich?





    Die Zuechter lassen die Welpen alleine. Mehrzahl. Ich wuesste keinen Welpen, der wirklich alleine gelassen wird. Also ohne anderen Hund. Selbst die Einzelwelpen bekommen dann nen anderen Hund zur Gesellschaft.. Das ist mAn einer der Gruende, wieso es im neuen Zuhause anders laeuft.

    Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern. (©Lockenwolf)


    Die Malis und der Pan

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  • Müssten dann Welpen die in einem Mehrhundehaushalt leben, dann nicht Problemloser alleine bleiben? :denker:

    Wie ist den die Erfahrung hier im Forum?

    Multikulti in der CH

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    Alma (Herder-Breton-Senfhund-Mix) 06.2017

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich sag ja: Einer der Gruende, nicht der einzige ;)


    Meine hatten da tatsaechlich kein Problem damit. War der Mensch halt weg und ggf. auch einer der anderen Hunde. War ja noch ein anderer Artgenosse da..

    Auffaellig ist da aber mAn das ganz, ganz viele Hunde bei Mehrhundehaltern eben genau das koennen. Allein bleiben, wenn der andere Hund da ist. Ist man ploetzlich ganz alleine, sieht es anders aus. Nicht immer, aber mEn doch sehr oft.

    Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern. (©Lockenwolf)


    Die Malis und der Pan

  • Das ist zum einen der Umgebungswechsel der Stress macht und gerade bei Einzelhunden bekommt der Welpe natürlich Angst. Der weiß ja genau, dass er alleine aufgeschmissen ist und da finde ich es völlig nachvollziehbar, dass die kleinen Würmchen erstmal Panik schieben wenn plötzlich weder Hund noch Mensch in der Nähe sind.


    Wenn schon Hunde im Haushalt vorhanden sind und der Mensch kein Gewese macht gewöhnen sich die Welpen meiner Beobachtung nach sehr schnell dran und der limitierende Faktor beim alleine bleiben ist lediglich die Blase.


    Mein Hund war mit 18 Wochen kein Welpe mehr als er einzog. Der war beim Züchter von der Mutter getrennt und war tagsüber alleine mit 3 Geschwistern im Zwinger während der Züchter wieder arbeiten war.

    Den habe ich ab dem zweiten Tag bei mir stundenweise alleine gelassen und es gab nie Probleme.

    Der nächste Welpe der einzieht wird auch ab dem ersten Tag hier gemeinsam mit den Althunden alleine bleiben damit er erst gar nicht auf die Idee kommt ich könnte immer verfügbar sein.



    Edit: Aber auch alleine alleine bleiben war kein großes Thema, das habe ich nach wenigen Wochen gezielt eingeführt.

  • Ich sag ja: Einer der Gruende, nicht der einzige ;)


    Meine hatten da tatsaechlich kein Problem damit. War der Mensch halt weg und ggf. auch einer der anderen Hunde. War ja noch ein anderer Artgenosse da..

    Auffaellig ist da aber mAn das ganz, ganz viele Hunde bei Mehrhundehaltern eben genau das koennen. Allein bleiben, wenn der andere Hund da ist. Ist man ploetzlich ganz alleine, sieht es anders aus. Nicht immer, aber mEn doch sehr oft.

    Genau das kann ich teilweise bei meinen beiden erwachsenen Hunden beobachten. Gut, die haben aber auch n anderen Hintergrund und sind nicht als Welpen zu mir gekommen ... Ist also nicht sooo gut miteinander vergleichbar (kommen beide aus dem Auslands-TS). Zusammen alleine bleiben - voll okay, kein Thema, läuft wunderbar. Aber wenn ich z. B. mit Dino alleine losgehen möchte, möchte Bonny manchmal doch ganz gerne mitkommen und versucht dann, sich mit durch die Tür zu quetschen. Nachdem das aber nur manchmal vorkommt und sie auch in Dinos Abwesenheit gut alleine bleibt, schieb ich das eher auf "möchte nix verpassen" oder "möchte auch Kekse bekommen" (wenn ich den Leckerliebeutel mitnehme...).


    Wie war das denn damals, als du einen der Welpen geholt hast? Konntest du den wirklich ohne Vorbereitung mit den anderen Hunden alleine lassen oder wurde da doch mal gezetert?

    Das interessiert mich jetzt doch schon... :ops: Ist ja auch nicht ganz unpraktisch :pfeif:

  • Stimmt, dass einige "ganz allein" dann doch schwieirgkeiten haben, hab ich auch schon häuffiger gehört.

    Da fehlt häufig aber vermutlich das Training bzw die Gewöhnung.

    Ist ja völlig unkompliziert wenn Welpi mit den anderen alleine bleibt und erstmal lässt man das so laufen und bis man auf die Idee kommt das auch mal einzeln zu üben haben die Kleinen sich schon so dran gewöhnt, dass dan Theater ist.

    Wichtig ist die Althunde von Anfang an immer mal wieder rauszunehmen wie man als Einzelhundehalter selbst immer wieder für kurze Zeit geht und wieder kommt.


    Ich habe dazu anfangs zB einfach einzeln die Pipirunden gedreht, den Althund mal zum Wäsche waschen oder zum Bäcker mitgenommen etc. Das sind überschaubare Zeiträume und vor allem eine Regelmäßigkeit und Berechenbarkeit für den jungen Hund. Erst selbst Pipi machen, dann in die Wohnung und der andere Hund geht für ein paar Minuten.

    Es hat nur wenige Tage gedauert bis das Kleinteil nicht mehr hinter der Tür gewartet sondern sich irgendwo in der Wohnung beschäftigt hat und unser Wiederkommen nur zu Kenntnis genommen hat aber nicht mehr sichtlich erleichtert war.


    Der Sprung zum länger alleine bleiben war dann kein Problem; das habe ich auch nicht besonders kleinschrittig gesteigert. Irgendwann war es nötig, also sind Ersthund und ich halt sehr lange "Pipi machen" gewesen.

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