Wer zahlt bei Biss?

  • Hallo Ihr Lieben,

    vielleicht hat ja jemand das Thema gelesen, dass der Chihuahua meiner Mutter gebissen wurde.

    Nachdem es ihm endlich besser geht, interessiert uns jetzt das Versicherungstechnische. Nach ewigem hin und her, hat die Besitzerin des Hundes nun endlich Ihre Daten mitgeteilt. Uns interessiert, ob und in wie fern die Versicherung meine Mutter entschädigt. Ich beschreibe euch mal den genauen Tatvorgang, vielleicht hat ja jemand ähnliches erlebt.

    Also wir waren auf einer deklarierten Freilaufwiese, sind am Rand lang. Von hinten kam die Frau mit der Hündin. Der Chihuahua bleibt immer an unseren Füßen, schnüffelte friedlich, als von hinten die Hündin kam, ihn packte erst im Kopf und Rumpf. Dann utnerwarf sich der kleine und sie biss mehrmals in den Brustkorb. Der kleine jaulte und die Hündin ließ nicht ab, bis ich schreiend auf sie zu rante und sie verjagte. Die Besitzerin kam weder schneller auf uns zu, noch rief sie den Hund.

    Der Hund hatte viele Hämatome , Bisswunden, hatte Schwächeanfälle bis hin zur Unterzuckerung und erst nach 2 Wochen (die letzte woche bekam er Antibiotika ) und Klinik - sowie Tierarztkosten in Höhe von ca. 1000 Euro geht es bergauf. Laut Tierärtzen sind es alles Folgen des Vorfalles.

    Hat jemand Erfahrung?

    • Neu

    Hi


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    • Ich denke, da nicht angeleint und Freilauf Gebiet 50/50 wegen der "normalen Tiergefahr". Ich an eurer Stelle würde den Sachverhalt mit eurer WERTFREIEN UND NEUTRALEN Schilderung an eure Haftpflicht weiterleiten inkl der Daten der anderen HH. Möglicherweise wäre eine Meldung bei eurem Oednungsamt hilfreich

    • Danke für die Antwort. Das dachte ich mir bereits mit dem 50/50.

      Habe dem Ordnungsamt , sowie dem Veterinäramt bereits Emails geschrieben., da ich gehört habe, dass der Hund schon mehrere kleine Hunde gebissen hat.

    • Ohne es genau zu wissen, könnte ich mir vorstellen, dass ihr weniger zahlen müsst, weil euer Hund kleiner ist, der andere angefangen hat und keine Verletzungen davongetragen hat. Das sind nämlich alles Punkte, die normalerweise in so einem Versicherungsfragebogen abgefragt werden.

    • Ohne es genau zu wissen, könnte ich mir vorstellen, dass ihr weniger zahlen müsst, weil euer Hund kleiner ist, der andere angefangen hat und keine Verletzungen davongetragen hat. Das sind nämlich alles Punkte, die normalerweise in so einem Versicherungsfragebogen abgefragt werden.

      Das erste ist ja wohl ein Witz.....

    • Ohne es genau zu wissen, könnte ich mir vorstellen, dass ihr weniger zahlen müsst, weil euer Hund kleiner ist, der andere angefangen hat und keine Verletzungen davongetragen hat. Das sind nämlich alles Punkte, die normalerweise in so einem Versicherungsfragebogen abgefragt werden.

      Das erste ist ja wohl ein Witz.....


      Ohne es genau zu wissen, könnte ich mir vorstellen, dass ihr weniger zahlen müsst, weil euer Hund kleiner ist, der andere angefangen hat und keine Verletzungen davongetragen hat. Das sind nämlich alles Punkte, die normalerweise in so einem Versicherungsfragebogen abgefragt werden.

      Das erste ist ja wohl ein Witz.....

      Ne, ist rechtlich tatsächlich so. Habe ich bei mehreren Versicherungen gelesen. Zumal der andere Hund nicht nur angefangen hat, sondern unseren Hund attackiert hat und dieser sich nicht wehren konnte.

    • Deine Mutter soll den Vorfall ihrer Versicherung schildern (nur die Fakten, evtl. Rechnungen und Atteste der TAe mit einreichen), die Daten der anderen HH angeben und den Rest die Versicherung machen lassen..

    • Ich will in eurem Fall nicht absprechen, dass euer Hund da keine Schuld trägt


      Aber das pauschal von der Größe abhängig zu machen ist ein schlechter Scherz

    • Da beide hunde im Freilauf waren, sind es, aus seitens einer Versicherung, automatisch 50/50.

      mit nem guten Anwalt und einem hundemenschen als Schadenssachbearbeiter kann man evt auch eine andere prozentverteilung kommen. aber das ist glücksache.


      es ist im übrigen völlig egal, welcher hund wie groß ist.

      der beißende hund wäre nicht zu dem gebissenen gelaufen, wenn er kein tier gewesen wäre.

      nennt sich tiergefahr.

      die hat man immer.


      ich würde auch alles an die Versicherung melden (also Fakten, Rechnungen, alles was mir mein TA gibt) und die Versicherungen dann machen lassen.

    • Deine Mutter soll den Vorfall ihrer Versicherung schildern (nur die Fakten, evtl. Rechnungen und Atteste der TAe mit einreichen), die Daten der anderen HH angeben und den Rest die Versicherung machen lassen..

      Ja, dass sowieso. Das ist schon in die Wege geleitet. Mich hat nur interessiert, was dabei wohl rum kommen wird.

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