Verdachtsdiagnose Morbus Cushing nur wegen erhöhter Phosphatwerte?

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    Hey ihr Lieben,


    meine Hündin hatte vor einem Jahr eine akute Pankreatitis. Sie hat gerade so überlebt.

    Damals waren die anorganischen Phosphatwerte 0,8 mmol über dem Referenzwert. Sie war damals nicht nüchtern und wurde gebarft.

    Ein Monat später, erneut ein Bluttest, diesmal nüchtern und ungebarft, da ich auf Spezialfutter umsteigen musste.

    Der Phosphatwert war nun um 0,3mmol erhöht.

    Alle weiteren Blutwerte, sei es die roten Blutkörperchen, die Leukozyten, Cholesterin, geschweige denn alle sonstigen Leber und Nierenwerte eines normalen Blutbilds, waren absolut in Ordnung.

    Also die Pankreatitis haben wir überstanden.


    Nun hat meine 2 Jährige Jack Russell Dame, vor 3 Tagen Käsenudeln geklaut. Aus Angst und Bange eines erneuten Pankreasschadens, bin ich sofort in die Tierklinik.


    Dort wurde erneut ein Blutbild gemacht, erneut nicht nüchtern, erneut nicht gebarft (Sie bekommt seitdem Dr.Zieglers Pferd Nassfutter 2,5% Fett)

    Leider liegen mir die Werte nicht genau vor.

    Was ich weiß ist, dass alle Werte in Ordnung waren AUSSER der anorganische Phosphatwert.


    Der Arte sagte ich solle Morgenurin sammeln und abgeben. Das habe ich heute bei meinem Haustierarzt getan.


    Zoey Ist sehr sehr dünn. Ich bekomme sie kaum fülliger. Ich schiebe das auf das low Fat. Man sieht Rippen, aber enorm. Und das schon seit dem Vorfall vor einem Jahr. Es ist nicht so schlimm dass man sagen kann sie sei abgemagert, aber ich finde sie trotzdem zu dünn.


    Ansonsten ist sie verfressen, wird beim Spazierengehen nach 8 km müde und läuft langsamer (das schiebe ich auch auf die fehlende Energie.. woher soll sie die auch nehmen bei dem Futter)

    Keine weiteren Symptome die für Cushing sprechen.

    Tolles Fell, keinen Hängebauch, kein erhöhter Trinkbedarf. Es ist alles in Ordnung.


    Da ich sie vor einem Jahr fast verloren hätte und sich das angefühlt hat als müsste ich sterben, liege ich nun mit ihr im Bett, weine mir die Augen aus, habe Angstgefühle und kann nicht mal mehr arbeiten gehen. Ich bin krankgeschrieben.

    Morgen oder übermorgen bekommen wir die Ergebnisse.


    Jedoch frage ich mich, ob so ein alleiniger Phosphatwert wirklich für Chushing spricht?

    Sie ist doch gerade mal 2 Jahre alt.

    Gibt es hier Menschen die sich damit auskennen, eventuell selbst betroffen sind und sich an die Blutwerte erinnern?


    Ich hab auch gelesen, dass Cushing eine Pankreatitis auslösen kann. Jetzt habe ich selbstverständlich Angst, dass dies damals der Grund für diese akute Krankheit war.

    Ich muss dazu sagen dass sie übertrieben viel fett fraß, bevor es ausgebrochen ist damals. Das war für uns alle der Grund.


    Ich mache mich bekloppt. Ich kann kaum

    klar denken und habe sooo eine Angst um meinen kleinen Engel.

  • Wir hatten mal ne Hündin mit Verdacht auf Cushing im TH.

    Also bei ihr war nie die Rede von irgendwelchen Phosphatwerten, da gings um erhöhten Cortisolspiegel (die Krankheit ist ja, dass die Nebennieren zu viel Cortisol produzieren), Blutzucker und irgendwelche Leberwerte.

  • Leider kann ich keine Cortisolwerte auf dem Blutbild sehen. Die wurden anscheinend nicht getestet.


    Nach der Pankreatitis waren bei beiden Blutbildern die Glukosewerte enorm hoch, was aber durch Stress ausgelöst werden kann.

    Langzeitzucker war absolut in Ordnung.


    Erstes Blutbild, da war ALT viel zu hoch, ausgelöst durch die Bauchspeicheldrüse, wahrscheinlich. Denn beim zweiten und dritten waren die wieder total normal.

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  • aber die Symptomatik fehlt ja auch komplett. Wer man schonmal länger hoch dosiert Cortison nehmen musste weiß ja, man setzt Wasser an und sieht dann aus wie ein aufgegangener Hefeteig. So ist es beim Cushing ja auch. Ich denk da brauchst du dir keine Sorgen machen. Der TA scheint es ja auch nicht zu glauben, sonst hätte er Cortisol ja mitgemessen.

  • Im Gegenteil.

    Das Blutbild hat er nur gemacht wegen dem Pankreas.

    Als er mir dann aufgrund des Blutbilds sagte, er tendiert zu Morbus Cushing und ich fragte, ob der Phophatwert denn im Zusammenhang mit dem restlichen Blutbild auf eine andere Krankheit hindeuten kann, sagte er nein.


    Das heißt er schließt doch alles andere aus. Dass ich mich dann panisch fühle, ist klar.


    Mich macht das kirre, ich Google seit Stunden.

    Ich finde immer wieder die anorganische Phophatase als Indiz für MC :(

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  • Hallo,

    Mein Hund hat Cushing. Er hatte vor Medikation alle typischen Symptome: war sehr verfressen, hat sehr viel getrunken und gepinkelt. Sein Fell wurde dünner, er hat in Ruhe extrem gehechelt, war schlapp, hatte einen Hängebauch, Gewicht würde mehr. Alkalische Phosphatase war extrem erhöht. Für mich klingt das bei deinem Hund eher nicht nach Cushing...obwohl Probleme mit der Bauchspeicheldrüse und Diabetes z.B. häufig als Begleiterkrankung vorkommen können.

    Außerdem wäre dein Hund eigentlich viel zu jung, meiner ist mit 6 schon eher die Ausnahme. Wenn du es aber mal nachschauen lassen willst ist der Urintests schon mal gut. Cortisolspiegel im Blut kann auch durch andere Ursachen erhöht sein und reicht m.W. n. alleine zur Diagnose nicht aus.


    LG und baldige Besserung.

  • wenn dich das so unsicher macht, dann frag doch in der Tierklinik nach, lass dir einen Termin geben und versuche nicht so viel zu googlen :streichel:

  • Cortisol wird nicht im Blut sondern im Urin gemessen.

    Ich würde jetzt erstmal die Ergebnisse abwarten und hören was der Arzt dann zu sagen hat.

  • Klar muss ich abwarten.

    Aber ich hab halt totale Angst.


    Habe bereits meinen Tierarzt und gestern, die von mir absolut genervte, Tierklinik gefragt.


    Tierklinik sieht MC als einzige Diagnose

    Tierarzt sagt, abwarten, testen, nicht verrückt machen.


    Sehr schwer gerade..

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