Erwachsener Hund und Welpe steigern sich extrem ins Spiel hinein

Es gibt 4 Antworten in diesem Thema, welches 815 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von boerneri.

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    Hallo,


    wir haben folgendes Problem:


    Ich habe einen kastrierten Rüden, welcher schon immer sehr gerne spielt und früher (vor der Kastration) alles besteigen wollte was nur ging.

    Jetzt haben Freunde einen Welpen bekommen, Weibchen 4 Monate alt.

    Bei der Begrüßung hat man schon gemerkt die beiden können sich gut riechen.

    Dann ging das Spielen auch gleich los. Der Welpe hat meinem immer in die Lefzen gebissen, er steht da allerdings voll drauf und weisst die Kleine leider keineswegs in die Schranken.

    Die beiden steigerten sich immer mehr rein, bis die ersten Besteigungsversuche von meinem Rüden kamen.

    Natürlich haben wir das immer wieder unterdrückt (scharfes NEIN, auf den Platz schicken usw.) und die beiden auch räumlich über eine gewisse Zeit (bis beide wirklich geschlafen haben sich also richtig beruhigt haben) getrennt, aber sobald die beiden sich wieder sehen geht's von vorne los...

    Habt ihr vielleicht einen Tipp wie ich die beiden langsam aneinander gewöhnen kann? Oder was ich beachten sollte?

    Würde ja nichts sagen wenn die mal eine halbe Stunde so spielen und es sich dann gibt, aber wird ehr immer schlimmer, je länger die beiden sich sehen...


    Beste Grüße


    Bernhard

  • er steht da allerdings voll drauf und weisst die Kleine leider keineswegs in die Schranken.

    Ich glaube nicht, dass Dein Hund da darauf steht.

    Denn das:

    bis die ersten Besteigungsversuche von meinem Rüden kamen

    kann ein ernsthaftes Anzeichen dafür sein.


    Ich würde die Beiden ausnahmslos nur solange spielen lassen, solange es nicht zu wild zugeht.

    Auch wenn es nur 5 Minuten sind. Danach herrscht Ruhe.

    Es hat keinen Sinn, wenn der Welpe so hochdreht und Dein Hund solche Anzeichen wie Rammeln zeigt.

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  • Besteigungsversuche

    Das benutzen Hunde unter anderem auch, um andere in der Bewegung einzuschränken. Es kann also durchaus sein, dass er hier versucht hat, ihr Grenzen zu zeigen. Es kann auch einfach Überforderung sein. Jedenfalls muss es nicht unbedingt ein Grund sein, hier ausgerechnet den Rüden anzuschnauzen, falls er vom Junghund gepiesackt wird und sich die Menschen gleichzeitig auch noch ärgern, dass er ihr keine Grenzen zeigt.

    Zum Üben: Davon ausgehend, dass ihr wegen der Freundschaft die Hunde langfristig definitiv aneinander gewöhnen wollt (?), könntet ihr kurze Einheiten Sichtkontakt ohne die Möglichkeit zum Spielen üben. Zum Beispiel getrennt durch ein Gitter, oder mithilfe von Leinen beim Spaziergang. Ich finde es schon richtig, dass ihr sie außer Sicht gebracht habt, damit sich beide beruhigen konnten, aber kurze Übungseinheiten mit Sichtkontakt wären dann ein möglicher nächster Schritt.

  • Vielen Dank schonmal für die Tipps, hört sich alles sinnig an mit dem kurzen Kontakt bis es sich wieder hochschaukelt.


    Und ja es liegt nicht nur an meinem erwachsenen Hund, dass das Spiel sich nach oben Schaukelt.

    Die kleine geht schon ordentlich ran und springt ihm auf ständig ins Gesicht.

    Man merkt auf alle Fälle dass es ihm eigentlich auch zuviel wird.

    Von Daher macht es auch echt sinn, dass er sie durchs besteigen in der Bewegung einschränken möchte.


    Ich sehe schon, es bleibt mir nicht viel mehr als viel Geduld mit den beiden zu haben und sie eben rechtzeitig voneinander zu trennen oder vorerst nur Sichtkontakt zu erlauben.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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