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Terrieristen Teil 2

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    Meine erste Russellin, ein begnadeter Mäuse- und Rattenfänger, hat Großwild vom Hasen aufwärts keines Blickes mehr gewürdigt, nachdem eine Ricke sie mit Schwung in eine Riesenpfütze gekickt hatte. Das schnellste, effektiveste Antijagdtraining, das ich je erlebt habe.


    Ihr Nachfolgerin ist leider umgekehrt gestrickt: je größer, desto besser, und am allerbesten Sau. Mit Mäusen und Ratten hat sie nur sehr begrenzt Erfolg, weil sie zu übermotiviert ist und einfach nicht lauern kann. So wild, wie sie zuspringt, könnte man auch gleich eine Blaskapelle vorweg schicken.


    Vögel waren/sind für beide eher uninteressant. Mit einer Ausnahme: Nr. 2 meint, dass Schwäne doch mal einer näheren Untersuchung wert sind: Die könnten eventuell unter "Großwild", also jagbar, fallen. Da bin ich im Ostsee-Urlaub schon tausend Tode gestorben.

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  • So wie beschrieben steht meiner immer am Futternapf |)ist egal was für ein Napf, was da drin ist und wo er steht, er steht da als wenn ihn das ganze jeden Moment anspringen könnte und er fluchtbereit sein muss.

    Aber frisst er dann trotzdem daraus :D?

    Ja er frisstxDMit Begeisterung auch, sieht nur halt aus als müsste er befürchten, dass ihm alles jederzeit ins Gesicht springen könnte.


    Jagdtrieb ist hier eigentlich recht entspannt. War eh immer hauptsächlich auf Sicht und das auch nicht sehr vehement. Also kreischen und komplett ausrasten, weil da Wild steht, gabs hier nie. Ich hatte ihn letztens auf einer Wieso ohne Leine, er steht da und grast, ich drehe mich um, steht plötzlich 2m hinter mir im Busch ein Reh und glotzt. Ich den Hund mal wieder angeleint, man muss ja nichts provozieren. Reh kommt raus, glotzt weiter. Hund frisst weiter Gras, „guckt“ in Richtung Reh, fand das Gras aber wichtiger. Glaube das Reh war etwas irritiert auf Grund des Desinteresses :ugly:Blindheit ist bei sowas extrem entspannt. Allerdings killt er Mäuse an der Leine im Vorbeigehen im Gebüsch. Keine Ahnung wie man so schnell sein kann. Wenn ich rein nach Wild gehen würde könnte er wohl überall ohne Leine laufen. Ich muss eher nach Menschen gucken, weil er die ziemlich blöd findet und die der deutlich höhere Reiz sind. Da bekommt er gerne mal so einen leichten „dich Klopp ich gleich“-Blick und muss an seine Erziehung erinnert werden. Die ultimative Herausforderung in Sachen Selbstbeherrschung sind aber das Post und Dhl Auto. Da zittert er sogar vor Aufregung, weil er es nicht attackieren darf und die Motoren würde er überall erkennen.

    Eddy, Parson Russell Terrier *13.5.09

  • Als meine Hündin blind wurde, haben die Rehe das irgendwie gemerkt. Die sind kaum noch vor ihr ausgewichen, und wir hatten ein paar richtig unangenehme Begegnungen mit einem Bock, der mit gesenktem Kopf aus dem Getreide auf sie zukam - und gottseidank dann wie der Blitz abhaute, als er mich sah. Sowas ist uns die Jahre vorher nie passiert, und es ist schon ein irgendwie blödes Gefühl, wenn der eh hilflose Hund plötzlich als Angriffsziel gesehen wird.

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  • Ich hab das Gefühl, dass andere Hunde merken, dass er nichts sieht bzw. irgendwie halt etwas merkwürdig ist. Wirkt alles sehr nachsichtig immer. Er ist halt gerne mal etwas distanzlos („Auffahrunfälle“ beim laufen) oder geht in merkwürdiger Haltung, was man durchaus als Fixieren interpretieren könnte. Mit anderen Tieren hatte ich da noch nicht so den Eindruck. Wobei die Rehe hier eh allesamt irgendwie ein bisschen dumm/geistig behindert sind glaube ich. Wirkt auf mich jedenfalls immer nicht sehr zielgerichtet oder intelligent was die da so veranstalten xDGlaube bei einem wirklichen Killerjagdhund hätten die schlechte Karten.

    Eddy, Parson Russell Terrier *13.5.09

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