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8jährige mit Hundewunsch

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    Ich habe mich auch erst gefragt, warum die Familie selbst nicht hier anfragt.

    Soweit ich es hier herauslesen konnte, diente die nur als Beispiel, und das Mädchen selbst hat doch auch schon ihre Entscheidung zurück gezogen.


    Ich muß sagen, so, wie es geschildert wurde, haben sich alle Beteiligten hervorragend verhalten, neben der Nachbarn, die Hunde haben und es live vorleben wollten, wie es ist, mit einem Hund zu leben.

    Hut ab!





    Gegen eine allgemeine Frage ist allerdings nichts einzuwenden.

    Und so liest es sich für mich schon:

    Ich frage mich nur, ob es wirklich komplett unmöglich ist, dem Kind den Wunsch nach einem Hund zu erfüllen.

    Was meint Ihr dazu?



    Die Antwort ist eigentlich ganz simpel:

    Will die Familile, sprich die Eltern, ebenfalls einen Hund, und ist genug Zeit vorhanden, so ist nichts dagegen einzuwenden.

    Die ganze Familie würde komplett dahinter stehen, und auch die anfallenden Arbeiten (die man echt nicht unterschätzen sollte!) übernehmen, bzw. für die Kosten aufkommen und sich um die Erziehung zu kümmern.


    Das wird allerdings auch beinhalten, das eigene Kind einzuschränken! Nämlich genau dann, wenn es mit dem Hund "spielen" will, während dieser gerade auf sein Kissen ein Nickerchen hält! Oder, daß man mit einem Hund nicht immer kuscheln kann, wie man es mit einem Stofftier machen würde!

    Das gehört ebenfalls dazu, um verantwortlichen Umgang mit einem Tier zu lernen!


    Natürlich gibt es diese Kinder, die geradezu eine Begabung haben, mit Tieren umzugehen.

    Und natürlich gibt es sehr, sehr viele tierliebende Kids. Wobei man hier schon schauen muß! Nur, weil ein Kind tierlieb ist, heißt es noch lange nicht, daß es auch in der Lage ist, empathisch richtig mit dem Tier umzugehen.

    Das sind für mich einfach zwei verschiedene Paar Schuhe!

    Und das sollte man NIE vergessen!


    Wenn aber sonst niemand einen Hund haben, aber dem Kind nur einen Gefallen tun will, wird es schon deutlich schwieriger! Also, für das Kind!

    Es kann diese Kids geben, die mit der verbundene Verantwortung wachsen, und dadurch reifen.

    Aber die meisten werden schlichtweg mit der gewaltigen Aufgabe überfordert sein! Denn sie machen ja auch noch erst einmal eine Entwicklung durch, und müssen erzogen werden. Wie sollen sie dann schon in der Lage sein, ein Lebewesen zu erziehen?

    Und das tut weder dem Kind, noch viel weniger dem Tier gut!


    Daher ist es wirklich vernünftiger, mit der Tieranschaffung zu warten, bis zumindest die geistige Reife dafür da ist. Das ist der Grundstein für die weitere Zukunft!

    Tierheimbesuche ist nie verkehrt. Man kann Patenschaften übernehmen und regelmäßig mit "seinem Hund" Gassi gehen, bis dieser vermittelt wurde.

    Dadurch lernt man schon, daß Hund haben nicht nur bedeuten kann, daß man jemanden zum Kuscheln hat, sondern daß es auch Wesen sind mit eigenem (Dick-) Kopf, die bestimmte Dinge nicht wollen, oder andere Wünsche und Bedürfnisse als so ein kleiner Mensch haben können.

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  • Hier wurde zwar schon viel geschrieben, ich geb trotzdem auch meine Meinung zum besten.


    Meine Tochter ist auch 8 und ich merke, dass sie NIEMALS NEVER die alleinige Verantwortung haben dürfte. Sie sind noch so von eigenen Emotionen und Vorstellungen bestimmt, dass sie aus dem Blick verlieren, was der Hund braucht, was ihm gut tut und was nicht - und nicht nur "ich will jetzt kuscheln, der Hund muss mitmachen". Darüber hinaus würde sie ebenfalls nicht für JAHRE 2 x 30 bis 45 Minuten mit dem Hund Gassi gehen. Von der Erziehung des Hundes und Beschäftigung rede ich mal gar - mit 8 wird man ja selbst noch erzogen. Spätestens wenn sie in die Pubertät kommt und Jungs und Weggehen interessanter werden, würde der Hund hintenan stehen. Zusätzlich noch lernen für die Schule.


    Mein Großer (11) ist da schon anders, viel verantwortungsbewusster. Er darf auch mal mit ihm allein in den Garten gehen und weiß schon gut, wie er mit ihm umgehen muss.


    Meiner Meinung nach sollte deine Freundin mit einem Hund noch warten.


    Einige Tierheime bieten Gassirunden für Interessierte an. Vielleicht wäre das ein guter Start für die Tochter deiner Freundin?

  • Sie könnte ja mitgehen, so lautet das Angebot.

    Ach so, ich hatte es so verstanden, dass sie allein gehen sollte. Das war ein Missverständnis dann.

    Aber das Mädel hat das ja eh abgelehnt.


    Gegen eine allgemeine Frage ist allerdings nichts einzuwenden.

    Und so liest es sich für mich schon:

    Irgendwie las sich das für mich nicht "allgemein", sondern speziell auf dieses Kind bezogen.


    Dennoch bleiben meine Argumente die gleichen.

    Gassigehen im Tierheim geht meines Wissens nach in dem Alter nicht allein. Wenn die Mutter das nicht kann momentan, wird das nix.

    Daher kann Lea das Angebot der Nachbarn annehmen oder muss halt verzichten.

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  • wie er mit ihm umgehen muss.

    Das wissen zum Glück viele Kinder ja sehr schnell. Aber zum müssen, kommt auch ein Können mit hinzu. Mein Neffe ist auch in dem Alter, der darf nur mit geschlossenem Tor mit dem Hund raus Zu 99% steht trotzdem ein Erwachsener daneben. Im Fall der Fälle könnte er die Situation nämlich gar nicht händeln mit einem Hund dieser Größenordnung :ka:

  • Ich wollte in dem Alter auch einen Hund. Und ein Pferd, am besten zwei von jedem. Habe nichts davon bekommen, weil meine Eltern dafür keine Zeit gehabt hätten, und sie die Verantwortung nicht komplett mir kleinem unreifen Ding übertragen wollten. Jetzt im Nachhinein kann ich das sehr sehr gut nachvollziehen - damals war es natürlich einfach nur unfair.

    Mein Bruder ist jetzt 9 und will auch unbedingt einen Hund. Bekommt er auch nicht.

    Das ist einfach zu jung, um sich auch nur annähernd genug zu kümmern und einfach die geistige Reife für diese Verantwortung zu haben.

    Ich bin jetzt 20 und habe mir vor 2 Monaten meinen ersten Hund gekauft, da es aktuell gut in mein Leben passt, mein Freund auch dahinter steht und ich zur Not zwei Familien habe, die sich um den Hund kümmern könnten.


    Also kurz gesagt: Nein, das geht nicht. Ende. Muss man gar nicht diskutieren. Lieb, dass du dir Gedanken machst, aber nein. Ausserdem: wenn sie den Gassigehvorschlag ablehnt, kann es ihr nicht soo wichtig sein. Das sind so die Dinge die man als Kind, was unbe-unbe-unbedingt einen Hund möchte, direkt macht und nicht ablehnt, um dann immer noch einen eigenen zu wollen. Zeugt von nicht ausreichender Reife.

    Spyro, Labrador-Mix

    *06.08.19, bei mir seit dem 6.10.19

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Finde ich nicht (zwangsläufig)- auch ich wollte als Kind einen Hund, bekam keinen- und liebte meine Zwergkaninchen (mit Freilaufhaltung im Zimmer und Außengehege) heiß und innig. Daneben finde ich z.B. Ratten hochinteressant, clever, durchaus sehr anhänglich- und ja, die werden nur wenige Jahre alt.

    Bei mir ging das schief. Das Interesse hielt nicht mal eine Woche und als die gestorben waren (wegen des Alters, meine Mutter hat sich gekümmert) und der Käfig weg war hat es ewig gedauert bis ich es überhaupt bemerkt habe.


    Der Hund den ich mit 12 dann doch bekam allerdings nicht. Um den habe ich mich gekümmert (in realistischem Rahmen, natürlich mussten meine Eltern das mit tragen) und wollte sie auch mitnehmen als ich ausgezogen bin, wollte sie aber nicht.

  • @Anna K ich finde es schön, dass du drüber nachdenkst. Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, dass du mit der Kleinen ab und zu ins Tierheim zum Gassi fährst? Oder ihr jemanden in der Gegend findet, der einen Gassigänger vielleicht einmal die Woche braucht? Ich war auch so ein Kind, dass mit +/- fremden Leuten niemals losgegangen wäre, weil ich keine Umstände machen wollte, nicht aus Schüchternheit. Und je nach Erziehung sitzt das vielleicht noch tiefer, mit fremden nicht raus zu gehen. Keine Ahnung wie gut die Beziehung zu den Nachbarn ist, aber im eigenen Haus ist das noch mal was anderes mit Mama direkt neben an als raus in die Welt zu gehen.


    Falls deine Freundin auch List auf Haustiere hat, würde ich auch nochmal Katzen vorschlagen. Die können eine richtig tiefe Bindung mit ihren Menschen eingehen, und es gibt im Tierheim oft Drinnenkatzen die zB aufgrund von FIV nicht raus dürfen. Die beschäftigen sich selbst, kommen schmusen (wenn es erwachsene sind weiß man das ja vorher, ob die verschmust sind oder nicht), und klar kann es sein dass sie mal zum Tierarzt müssen. Und im Urlaub müsste die jemand versorgen.

    Ich wollte auch immer schon, so lange ich denken kann, einen Hund. Trotzdem hat mir mein Kater in der Kindheit so viel gegeben, dass ich immer noch ständig an ihn denke, und er ist vor über einem Jahrzehnt über die Regenbogenbrücke geschlendert. Er war einfach ein ganz besonderer :herzen1:


    Und ich sehe auch immer wieder, wie gerade die stillen Kinder mit Tieren richtig aufblühen. Manche Menschen brauchen das einfach mehr als andere (und vermutlich sind hier im Forum mehr davon unterwegs als woanders).

  • Oder ihr jemanden in der Gegend findet, der einen Gassigänger vielleicht einmal die Woche braucht? Ich war auch so ein Kind, dass mit +/- fremden Leuten niemals losgegangen wäre, weil ich keine Umstände machen wollte,

    Das ginge allerdings nur, wenn die Person, zu der dieser Hund gehört, auch mitkommt :ka:

    Alleine würde ich niemals, nie, nicht ein so junges Kind mit meinem Hund loszuckeln lassen.

    Sie können doch noch nicht einmal eine bestehende Situation richtig einschätzen (fällt ja schon manch einem Erwachsenen schwer) und demnach auch nicht richtig handeln.

    Deshalb immer "kontrollierte" Gassigänge mit einem Erwachsenen in Begleitung!

    Oder, wenn das Kind schon deutlich älter ist!



    Ganz fatal finde ich in so einem Zusammenhang auch diesen berühmten Satz "laß niemals die Leine los!".

    Was dann dafür sorgen kann, daß Kinder, die krampfhaft die Leine umklammern, hinter dem Hund hergezogen wird!

    So entstehen auch fatale Unfälle!

  • Oder ihr jemanden in der Gegend findet, der einen Gassigänger vielleicht einmal die Woche braucht? Ich war auch so ein Kind, dass mit +/- fremden Leuten niemals losgegangen wäre, weil ich keine Umstände machen wollte,

    Das ginge allerdings nur, wenn die Person, zu der dieser Hund gehört, auch mitkommt :ka:

    Alleine würde ich niemals, nie, nicht ein so junges Kind mit meinem Hund loszuckeln lassen.

    Dann hab ich mich vielleicht nicht verständlich ausgedrückt, ich meinte dass @Anna K mit Lea und einem Hund zusammen loszieht. Sie ist doch diejenige, die (vielleicht hab ich das auch falsch verstanden, kam für mich so rüber) Lust hat was an der Situation zu ändern. Und es gibt ja nun wirklich viele Leute mit netten Hunden, die man auch einem (erwachsenen) Anfänger ohne viel Hundeerfahrung gut in die Hand drücken kann :ka:

    Dass die kleine nicht alleine mit einem fremden Hund losziehen sollte, da stimme ich allen die schon was dazu geschrieben haben vollkommen zu :nicken:


    Edit: und wenn sie so ein Kind ist wie ich damals: mit der besten Freundin meiner Mama wäre ich sofort begeistert losgezogen :herzen1:

  • Ich möchte mich schon mal für die vielen Antworten bedanken!

    Jetzt habe ich Mittagspause und lese alles aufmerksam durch, und versuche, so viel wie möglich zu beantworten.

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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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