8jährige mit Hundewunsch

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    Guten Abend,


    wie in meiner Vorstellung erwähnt, wurde mir das Forum empfohlen.


    Ich fange einfach mal an.


    Die Tochter meiner besten Freundin wünscht sich einen Hund.
    Lea ist 8 Jahre alt.

    Meine Freundin, also ihre Mutter ist mit Hunden aufgewachsen, hat jetzt aber nicht die Möglichkeit, sich um einen Hund zu kümmern.

    Die Nachbaren meiner Freundin halten mehrere Hunde, sie haben mir auch dieses Forum empfohlen.

    Mit ihnen hat Lea ab und zu Kontakt und sie unterhalten sich sehr ernsthaft über das Thema Hund, soweit ich das beurteilen kann.

    Sie haben Lea auch erklärt, was alles nicht funktionieren kann wenn der Hund da wäre.

    Sie selbst sieht ein, dass es dem Hund wohl nicht so gut gehen würde bei ihr, im Moment. Mangels Zeit und Wissen.


    Es ist mir schon klar, dass die ganze Familie hinter dem Hundewunsch stehen muss.

    Ich frage mich nur, ob es wirklich komplett unmöglich ist, dem Kind den Wunsch nach einem Hund zu erfüllen.

    Was meint Ihr dazu?

    Wie alt muss ein Kind oder auch Jugendlicher sein, um sich selbständig um einen Hund kümmern zu können?

    Was muss die Mutter oder die Eltern leisten, damit es klappen kann?



    Danke.

  • Einer 8 Jährigen würde ich die Verantwortung für einen eigenen Hund nicht aufdrücken.

    Da sollte die Mutter schon 100% hinter stehen.


    Das fängt ja schon beim Gassi gehen an. Ich finde nicht, dass ein so junges Kind alleine mit einem Hund raus sollte.

  • Ein Kind - gar nicht.

    Einen älteren Teenie (ab 15/16) würde ich mit passendem Hund zB Gassi schicken, aber wahrscheinlich trotzdem jedes Mal beten, dass die keinem Vollidioten begegnen...

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  • Kinder wünschen sich viel... ich fand mit 8 auch Hunde klasse, hab mich viel eingelesen und wusste wohl mehr wie manch Hundehalter den ich aktuell so treffe. Aber ein 8 jähriges Kind sollte nicht die Verantwortung über einen Hund tragen müssen. Dazu kommt dass allein das ausführen rechtlich so nicht erlaubt ist.
    bei einem Teenie ab 15 kann man schon eher darüber nach denken. Dann muss aber die Familie erst recht dahinter stehen. Den in der Schule werden Prüfungen geschrieben, es geht auf Klassenfahrt etc. darauf sollte der Teenie nicht verzichten, da müssen die Eltern einspringen. Dann folgen Ausbildung oder ein Studium, was passiert dann mit dem Tier?

    Ich lese häufig „mit Hunden aufgewachsen“ aber ich finde dass ist nicht wirklich ein „Qualitätsmerkmal“. Mein Bruder und auch meine Schwester sind mit Hunden aufgewachsen, letztere hatte auch einen eigenen (den setter den ich dann vererbt bekam) und bei keinem würde ich von großem hundeverstand sprechen, sondern sie eher in die Kategorie Anfänger rein sortieren.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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  • Ein Kind - gar nicht.

    Einen älteren Teenie (ab 15/16) würde ich mit passendem Hund zB Gassi schicken, aber wahrscheinlich trotzdem jedes Mal beten, dass die keinem Vollidioten begegnen...

    Sehe ich auch so. Wenn ich bedenke, was da alles passieren kann ... Wäre mir zu heikel.


    Mir gings vor 14 Jahren (da war ich nämlich auch gerade 8 Jahre alt) genauso - ich wollte einen Hund. Ging aber nicht (aus anderen Gründen). Dafür hab ich mich ganz oft mit Freunden mit Hund getroffen. ... teilweise war ich wegen der Hunde auch bei Freunden :ops:


    Ich hätte gerne im TH als Gassigeher ausgeholfen, aber a) war ich dafür zu jung b) war das TH eh zu weit weg. Denke mal, bei Lea wird das ähnlich sein - ihre Mutter wird vermutlich auch keine Zeit/Lust haben.


    Mir blieb also wirklich nur der Kontakt zu den Hunden von Freunden.


    Lea hat ja zum Glück die Nachbarn mit Hunden. Da würde ich (sofern die Nachbarn damit einverstanden sind) einfach mal fragen, ob sie ein bisschen mithelfen kann beim Gassi, füttern, Training usw...

    Als Kind hatte ich einen ähnlichen Deal mit der Nachbarsfamilie - wenn die im Urlaub waren, hab ich deren Katzen versorgt (natürlich mit Muttis Unterstützung...). Im Gegenzug haben sie dann eben unsere Tiere versorgt, wenn wir weg waren.

    Ich kann mir vorstellen, dass das aktuell ein guter Mittelweg wäre.


    Was mir auch noch einfällt: mit 12-15 Jahren hatten wir in der Schule regelmäßig Praktikumswochen, ich hab 2 oder 3 Praktika im Tierheim und in Tierarztpraxen gemacht. Dadurch hab ich dann auch die weniger spaßige Seite der Tierhaltung kennengelernt - das wäre vielleicht auch eine Option für Lea, wenn sie älter ist.

  • Mein Jüngster ist 8, der ist ja selbst noch ein Welpe. :lol:


    Niemals nicht könnte der sich eigenständig um einen Hund kümmern, weder Gassi gehen, noch erziehen, noch das Futter auswählen usw.


    Klar können Kinder mit dem Hund spielen, kuscheln, toben oder tricksen, das ist aber alles Kür. Die Pflicht müssen die Eltern erledigen und wenn da die Zeit nicht da ist, tja, dann wird man wohl waren müssen.


    Ich denke von den Fähigkeiten her geht es ab 14/15, aber da ist das Thema Schule wichtig und wie es danach weiter geht. Ohne größere Unterstützung von Erwachsenen geht es meiner Meinung nach nicht.

  • Also gibt es eigentlich keine Möglichkeit, ausser zu warten, bis sie erwachsen und selbständig ist?

    Puh. Ich hätte nicht gedacht dass das so schwierig ist.


    Genau, das nächste Tierheim ist zu weit weg.

  • Also gibt es eigentlich keine Möglichkeit, ausser zu warten, bis sie erwachsen und selbständig ist?

    Das wird das beste sein. Sowohl für das Kind, als auch für den Hund.

    Erwachsen muss ja nicht unbedingt sein, vielleicht ändert ihre Mutter in ein paar Jahren ja ihre Meinung bzw. es sieht einfach besser aus für Hundehaltung. Je nachdem wie reif das Kind dann ist, kann ich mir auch bei Kindern bzw. Teenies ab 15-16 gut einen eigenen Hund vorstellen. Aber auch da müssen die Eltern im Falle eines Falles auch einfach bereit sein, dem Kind die Aufgabe wieder abzunehmen. Grade in so jungen Jahren kommen Lebensveränderungen, die Hundehaltung für das Kind dann plötzlich unmöglich machen können. Wenn das für den Hund dann bedeuten würde, dass er ins Tierheim muss, wäre es einfach super unfair.

  • Mit Fünfzehn geht man in die Lehre... ich könnte mir vorstellen, dass es da noch viel schwieriger ist, einen Hund zu holen, meint Ihr nicht?

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